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Das Pyramiden-Dogma – Stefan Erdmann bei SteinZeit


16. Januar 2016

Stefan Erdmann ist seit über 25 Jahren leidenschaftlicher Pyramidenforscher. Ihm gelang im Jahre 2007 der Nachweis, dass in den Kammersystemen über längere Zeiträume Nilwasser gestanden haben muss.

Bei seinen damaligen Forschungen fielen ihm auch immer wieder schwarze Verfärbungen der Decke der Königkammer auf. Mit Dr. Dominique Görlitz konnte er jüngst mit dem „Cheops Projekt“ diesen Spuren eine erstaunliche Erklärung zuführen.

Zähle man alle bisherigen, also auch die neuesten Informationen und Fakten über die Pyramiden zusammen, so ergibt sich ein völlig neues Bild, welches die bisherige Grabtheorie nicht nur zweifelhaft, sondern nahezu unmöglich erscheinen lassen.

Dies wird vor allem auch durch die aktuellste Forschungsarbeit von Stefan Erdmann bestätigt. Seit der Probenentnahme für das Cheops Projekt im April 2013, welche einen weltweiten Skandal auslöste, studierte Erdmann noch einmal intensiv die Faktenlage zur „Cheopskartusche“. Dieser in Hyroglyphen verfasste Namenszug von Pharao Cheops, dient den Ägyptologen nicht nur als „eindeutiger“ Beweis für die Urheberschaft der Pyramide, sondern wird von zahlreichen Forschern als mögliche Fälschung kritisiert.

Die eindeutige Klärung dieses Streits würde auch eindeutige Aussagen über Cheops‘ Urheberschaft der „Cheopspyramide“ zur Folge haben. Wir wüßten endlich, ob er nun der Bauherr war oder eben nicht.

Im Gespräch mit Robert Stein gibt Stefan Ermann einen aktuellen Einblick in seiner Forschungsarbeit, für welche er im britischen Museum in London sogar Einsicht in die originalen Tagebucheinträge des Entdeckers der Entlastungskammern nahm. Howard Vyze selbst philosophierte in den Tagen um die Entdeckung im Jahre 1837 ausführlich über die richtige Schreibweise des Pharaos. Und tatsächlich lassen sich Spuren von Manipulation an der Cheopskartusche entdecken.

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