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2016 – Die politische Weltlage – Wolfgang Effenberger bei SteinZeit


20. November 2016

Die Welt befindet sich in einer Zeit des Umbruchs, einer Zeit der Kriege und der Entwurzelung: Wie die Ereignisse in Syrien zeigen, wächst die Gefahr eines weltumspannenden Krieges. Krieg, Vertreibung, Zerstörung und Wiederaufbau scheinen für die 0,1% ein erfolgreiches Geschäftsmodell zu sein –

siehe Korea, Vietnam, Irak und Jugoslawien. Seit 9/11 führen die USA Krieg gegen den „Terrorismus“. Die permanenten „Regime Change“-Kriege der letzten 15 Jahre unter Bush und Obama haben zu einer Ausweitung des Terrorismus geführt, Billionen Dollars gekostet, ganze Nationen barbarischen Banden ausgeliefert und eine gigantische Flüchtlingskrise ausgelöst.

Wesley Clark, ehemaliger 4-Sterne-General der US-Army und Oberbefehlshaber der NATO, berichtete 2007 vor einer US-Denkfabrik über die geheimen Pläne des Pentagons, von denen er im Oktober 2011während des Afghanistankrieges erfahren hatte, den Iran, Irak, Libyen, Syrien, Libanon, Somalia und den Sudan zu zerbomben und mit Krieg zu überziehen.

Das jüngste US-Strategiepapier TRADOC 525-3-1 (November 2014) „Win in a complex World 2020-2040“ propagiert die „full spectrum dominance“ zu Land, zu Wasser und in der Luft. Wichtigste Gegner: die Konkurrenzmächte China und Russland.

Es ist alles „werteorientierten“ Westen so gewollt! So wundert es auch nicht, dass seit dem unkontrollierten Flüchtlingsstrom von 2015 nichts unternommen wurde, um die Ursachen von Vertreibung und Flucht zu unterbinden. Es gab keine Forderung nach Friedensinitiativen – z.Bsp. Blauhelmeinsatz – um befriedete Zonen zu schaffen. Im Gegenteil! Homs und Aleppo werden weiter in Schutt und Asche gelegt und die Bevölkerung einem kaum vorstellbaren Leid ausgesetzt.

Den Krieg auf dem Balkan, die Kriege im Nahen und Mittleren Osten führten die USA zusammen mit dem Könighaus von Saudi-Arabien. Während es den USA um die Weltherrschaft in einer „New World Order“ geht, strebt Saudi-Arabien nach der Vorherrschaft der Sunniten im Nahen und Mittleren Osten sowie nach der Islamisierung Europas. So wurde nach dem Balkankrieg der erste und einzige islamische Staat Europas errichtet: Bosnien! Zum Zeichen des Sieges wurde von Saudi-Arabien im Herbst 2000 die König-Fahd-Moschee in Sarajevo errichtet.

Seit 2011 kämpfen die USA und die Saudis unversöhnlich gegen den demokratische legitimierten shiitischen Staatschef Assad. Die Saudis wollen einen Sunniten und die USA einen washington-hörigen Herrscher. Die Lage in Syrien ist kaum noch überschaubar. Der IS rekrutiert sich aus radikalen Sunniten, die von Saudi-Arabien und der Türkei finanziert und von den USA und Israel nach Bedarf „gelenkt“ werden.

Führten 1917 der Demokrat Wilson und 1941 der Demokrat Roosevelt die USA in die Weltkriege, so ist nun zu befürchten, dass eine Demokratin diese Tradition fortsetzen könnte. Nach 100 Jahren sind die USA wieder in Gefahr, sich von Bankern und der Rüstungslobby zu einem Weltkrieg aufhetzen zu lassen.

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