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Giftgaswochen bei McMedien


7. Mai 2018

Könnt Ihr Euch eigentlich noch an den Fall Skripal erinnern? Was war das noch mal? Ach ja, der ehemalige russische Geheimagent, der angeblich von Putin persönlich in England vergiftet worden sein soll. Schon lange nichts mehr gehört davon, in unserer Hochleistungspresse, oder? Dieses Thema wurde uns wochenlang medial um die Ohren geschlagen, rauf und runter, egal ob Print oder Fernsehen, es gab im März 2018 eigentlich kein anderes Thema mehr. Mathias Bröckers hat es in einem Artikel die „Giftgaswochen bei McMedien“ genannt, in Anspielung an die Werbekampagne einer großen Schnellimbisskette. Da sollen also die Russen die bescheuerte Idee gehabt haben, kurz vor der Wahl zum russischen Präsidenten einen Mordanschlag zu verüben, und dabei auch noch so blöd gewesen sein, die eigene Visitenkarte am Tatort zurück zu lassen, damit jeder auch sofort mitbekommt, dass es die „pösen, pösen Russen“ waren. Novitschok war das Schlagwort der Stunde, das angeblich giftigste Giftgas aller Zeiten, und stündlich überschlugen sich die Meldungen. Es führte soweit, dass mehr als 13 EU-Staaten und die USA dutzende russische Diplomaten ausgewiesen haben, ein Vorgang der an die Zeiten des Kalten Krieges erinnert hat, wobei anzumerken ist, dass zu keiner Zeit damals so viele Diplomaten aus Russland die jeweiligen Länder verlassen mussten.

Also die sogenannte Krise hat sich jeden Tag immer mehr zugespitzt zugespitzt, und die Giftpfeile, die die englische Premierministerin Theresa May und ihr wirrer Außenminister Boris Johnson Richtung Moskau geschossen haben wurden stündlich mehr. Dabei gab es von Anfang an keine Beweise, im Gegenteil, die Geschichte hat von Anfang an gestunken. Außer den Behauptungen, dass man glaubwürdige Geheimdienstinformationen hatte, gab es keine Fakten und so ist auch kein Wunder, dass immer mehr Menschen die Sache für einen riesigen Schwindel halten. Vor allem wenn man bedenkt, dass es den beiden Opfern jeden Tag immer besser geht. Julia, die Tochter von Sergej Skripal konnte sogar das Krankenhaus verlassen, aber seltsamerweise ist sie seitdem verschwunden und will auch
mit gar niemand mehr reden. Nach einem angeblich von ihr verfassten Statement will sie erstmal ihre Ruhe haben, sogar vor ihrer Familie, denn die hat sie seitdem auch nicht mehr gesehen. Ein recht seltsames Verhalten in meinen Augen, wenn man so etwas traumatisches durchgemacht hat. Und Sergej soll es auch immer besser gehen. Einem Reporter ist es sogar gelungen in die Krankenhausabteilung zu gehen, wo Skripal liegen soll und er musste feststellen, dass es überhaupt keine besonderen Sicherheits- oder Quarantänemaßnahmen gibt.

Auch recht merkwürdig, wo man doch aus Gründen der Sicherheit sogar das Haus der Skripals und das Restaurant, in dem sie noch vor der Vergiftung gegessen haben, abreißen will. Zur Vorsorge, dass niemand weiter vergiftet wird. Was mir persönlich am meisten gegen den Strich geht, ist, dass die Behörden die Haustiere der Skripals einfach haben verdursten und verhungern lassen. Zwei Goldhamster und ein Perserkater waren in dem versiegelten Haus, ein echt perverses Verhalten.Wenn wir es zusammen fassen, was da passiert ist, dass kann man wohl von einem medialen Rohrkrepierer sprechen, einem Anschlag unter falscher Flagge, der nicht richtig gezündet hat und jetzt einfach nicht mehr beachtet wird. Nach dem Untersuchungen gezeigt haben, dass das angebliche Giftgas mit großer Wahrscheinlichkeit im Westen hergestellt wurde und nachträglich mit Spuren von Novitschok vermengt wurde, wurde die Story begraben, so als wäre nichts geschehen. Aber sie hatte ihren Zweck wohl bereits erfüllt, nämlich den Spin vom bösen Giftgasschlächter Assad wieder in Köpfe der Menschen zu prügeln. Und das war die große Ouvertüre, das Vorspiel zum nächsten Akt bei den Giftgaswochen der McLügenmedien, denn dann öffnete sich der nächste Vorhang: Taataa, der Angriff in Ost-Ghuta. Assad hat’s schon wieder getan, sapperlot aber auch. Jetzt war die rote Linie aber wirklich überschritten und schon hat es Cruise Missiles geregnet, damit auch niemand an der Tatkraft des Westen zweifeln würde. 105 Marschflugkörper wurden auf die angeblichen Giftgasfabriken in Syrien von England, Frankreich und den USA abgeschossen, und die gab es zum Spottpreis von 100 Millionen Dollar. Aber mal ehrlich, wie bescheuert war das denn? Welche Logik steckt hinter dem Raketenangriff auf eine vermeintliche Giftgasfabrik? Wäre es nicht ein unglaubliches Risiko, wenn man eine Fabrik zerstören würde, in der solch gefährliche Substanzen lagern würden? Man würde doch die Freisetzung dieser Substanzen riskieren und damit eine immense Gefährdung der Zivilbevölkerung hervorrufen. Also in dem Versuch einen angeblichen Giftgaseinsatz zu vergelten, riskieren die USA, Großbritannien und Frankreich selbst einen riesigen Giftgasvorfall? Außerdem, seit wann interessiert sich denn der Westen um das Wohlergehen von Arabern? Seit wann sind denn 70 angeblich getötete Muslime für die westliche Wertegemeinschaft ein Problem? Es gibt da nämlich eine neue Studie, die erst vor kurzem veröffentlicht wurde, und die kommt zu dem Ergebnis, dass seit 1991 über 3,3 Millionen Menschen im Orient vom Westen getötet wurden. Das entspricht umgerechnet pro Tag 329 toter Menschen. 329. Jeden Tag.

Und das seit 27 Jahren. Versteht Ihr die Relationen zueinander, um was es hier eigentlich geht? Der Westen tötet im Orient so viele Menschen wie bei den Terroranschlägen vom 11. September in New York getötet wurden – alle acht Tage. Es geht bei der Vergeltungsmaßnahme wegen des Vorfalls in Ost-Ghuta nicht um die Menschenrechte, sondern um etwas ganz anderes. Und was ist das? Die plumpen Inszenierungen der Vorfälle der letzten Wochen und das ganze Giftgasgeschrei ist nur Zeichen der puren Verzweiflung seitens der Kriegstreiber in Syrien, die seit über sieben Jahren versuchen Assad zu stürzen, aber das Projekt Regime Change in Damaskus kann wohl abgeschrieben werden, denn mit Hilfe russischer Unterstützung haben die syrischen Regierungstruppen de facto den Krieg gewonnen. Also alle Bemühungen seitens der westlichen Geheimdienste und Armeen waren vergeblich und Assad sitzt fester im Sattel als zuvor. Und die Panik auf Seiten der Kriegstreiber ist in den Medien offen zu sehen. Jetzt werden schon dermaßen lächerliche Versuche unternommen, um Assad weiter zu beschmutzen, denn nur so lässt sich der Vorfall in Ost-Ghuta verstehen. Nur noch mal zur Erinnerung: Auf einem Video ist zu sehen, wie in einem Krankenhaus Menschen mit Wasser abgespritzt werden und im Hintergrund schreit irgend jemand: „Gas, Gas!“. Das reichte unseren Medien für ihre Kampagne schon aus, aber jetzt fällt es ihnen auf die Füße und meine eigene Genugtuung könnte nicht größer sein. Der Kaiser ist nackt und alle können es jetzt sehen. Kurz nach dem angeblichen Anschlag mit Gas in Ost-Ghuta, haben sich Augenzeugen aus dem Krankenhaus gemeldet und den tatsächlichen Ablauf geschildert.

Zum damaligen Zeitpunkt waren viele Menschen nach einem Bombenangriff auf Stellungen der Terroristen mit Atembeschwerden ins Krankenhaus gekommen, da es eine große Staubentwicklung gab. Also die Menschen litten an Hypoxie, an Atemnot. Und plötzlich kamen Fremde mit Videokameras in die Klinik und fingen an zu schreien: „GAS, GAS, GAS“. Sie begannen die Anwesenden, vor allem die Kinder, mit kaltem Wasser abzuspritzen und filmten das Ganze. Aber, es gab niemanden, der Anzeichen einer Vergasung oder Vergiftung gezeigt hätte. Es ging nur um die Bilder. Die Leute mit den Kameras waren von den sogenannten White-Helmets, einer Propagandatruppe, die vom Westen installiert und gefördert wird, um mit inszenierten BilderN gegen die syrische Regierung zu hetzen. Kennen Sie den Film: WAG THE DOG? Mit Dustin Hoffman und Robert de Niro. Da geht es um die Inszenierung eines Vorfalls um einen Krieg auszulösen, dabei wurde alles in einem Studio gemacht.

Hier ist es genauso, nur das Studio war ein echtes Krankenhaus in einem echten Krieg. Aber das hindert unsere Medien und unsere Politiker nicht uns weiter Sand in die Augen zu streuen. Es reicht die bloße Behauptung schon aus, was braucht es da noch weiter Fakten. Fakten, wie zum Beispiel, dass Mitglieder der OPCW, also der Organisation zur Verhinderung von chemischen Waffen, vor Ort überhaupt keine Hinweise auf einen Anschlag oder überhaupt Opfer gefunden haben. Fakten, wie zum Beispiel die Pressekonferenz bei der OPCW, als über ein Dutzend Augenzeugen aus dem Krankenhaus den Vorfall beschrieben haben. Aber niemand aus den Massenmedien darf diese Fakten aufgreifen, und wenn es dann doch einer tut, dann gibt es aber richtig auf die Fresse. Das musste nämlich der ZDF-Reporter Uli Gack am eigenen Leib erfahren. Der hat in einer Live-Schalte am 20. April aus Syrien berichtet und das entsprach so ganz und gar nicht dem verordneten Weltbild unserer Transatlantiker. Meistens berichten die Reporter ja gar nicht vor Ort, sondern aus den Hauptstadtstudios der jeweiligen Länder. Aber der gute Uli hat sich gedacht: „Ach fahr ich doch mal nach Damaskus und schaue mir die Lage vor Ort an.“ Das was echte Journalisten eigentlich so machen, und da hat Herr Gack dann auch noch mit echten Augenzeugen gesprochen. Sieh mal einer an, ein kleines Bißchen Journalismus in einer Welt voller Fake-News. Und in der Live-Sendung hat er dann das berichtet, was er von den Augenzeugen gehört hat, nämlich die ganze Nummer mit der Inszenierung im Krankenhaus. Rumms, das hat gesessen. Und die Reaktionen auf diese Aussagen ließen auch gar nicht lange auf sich warten, denn sofort wurde auf den armen Herrn Gack eingeschlagen. Allen voran die Inquisitoren der Bild-Zeitung, die einen wahren Twitter-
Sturm losgebrochen haben. Man fragt sich ob die außer ihrem Twitter-Account noch irgend etwas anderes machen in ihrer Redaktion, so viel wie die absetzen. Der ZDF-Mann wurdezum medialen Abschuss freigegeben und keine 24 Stunden später wurde er vom FOCUS als Verschwörungstheoretiker gebrandmarkt. Das übliche eben, wenn jemand sich sagen traut: „Hey, der Kaiser ist ja wirklich nackt.“

Es ist immer die gleiche Masche. Da werden Lügen mit anderen Lügen gerechtfertigt und wir sollen es alles einfach glauben, weil die Medien lügen ja nicht. Niemals. Gar nie nicht. Wenn es alles nicht so verdammt traurig wäre, dann könnte man ja darüber schmunzeln und sich innerlich freuen, dass die Wahrheit doch irgendwie rauskommt. Nur leider kriegen das eben nicht alle Menschen mit. Wir schon. Und mit wir meine ich alle eingeschalteten und wachen Bürger, die sich eben nicht mehr verarschen lassen wollen. Mit wir meine ich alle, die hier zuschauen und uns unterstützen, alle die noch nicht aufgeben haben und sich nicht weiter belügen lassen wollen. Wir dürfen einfach nicht aufgeben und müssen weiter machen, in dem wir gegen diese endlosen Lügen vorgehen. Wir können gar nicht anders.

Ich habe ein Zitat gefunden, das hier zum Abschluss perfekt passt.
Es ist aus dem Buch von Hans Pestalozzi mit dem Titel: „Auf die Bäume ihr Affen“ „Und wenn sie uns alle mit in den Strudel reissen? Dann will ich zugrundegehen im Bewusstsein: Ich habe mein Leben gelebt, ich habe es nicht den Idioten und Kriminellen überlassen. Ich habe mich gewehrt bis zuletzt.“

Quellen:
http://justicenow.de/2018-02-07/der-westen-toetet-im-orient-329-menschen-jeden-tag-
seit-27-jahren/

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2018/04/zdf-reporter-douma-gasattacke-war.html?
M=1

https://propagandaschau.wordpress.com/2018/04/25/so-funktioniert-gleichschaltung-
focus-attackiert-zdf-korrespondent-uli-gack/

Hans A. Pestalozzi „Auf die Bäume ihr Affen [Up into the Trees You Apes]“ (1989) ISBN
3729603132 S.346

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