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Bye, bye Propagandaschau


16. September 2018

Heute muss ich mit einer traurigen Nachricht beginnen.

Es ist jetzt niemand gestorben und es gab auch kein Unglück, und trotzdem fühlt es sich für mich an wie ein Riesenverlust.

Meinen Lieblingsblog gibt es nicht mehr.

Nach über 3000 veröffentlichten Beiträgen wurde die Arbeit an der Propagandaschau eingestellt.

Seit ich irgendwann im Herbst 2013 diesen Blog entdeckt hatte, gab es nur wenige Tage an denen ich diese Seite nicht besucht habe und ich habe fast alle Artikel darauf gelesen.

Wenn ich für eigene Vorträge oder Artikel nach wichtigen Informationen gesucht habe, dann gibt es viele Blogs und Seiten, die ich immer wieder heranziehe, aber nirgendwo habe ich so gute und wichtige Beiträge und Links gefunden, wie auf der Propagandaschau.

Die Macher dieses Blogs haben den Mächtigen und Herrschenden dieser Zeit ganz genau auf ihre von Blut triefenden Finger geschaut und haben sich nicht davor gescheut, deren Handlungen und Verbrechen im Detail aufzuzeigen. Wie die geübten Finger eines Chirurgen haben sie die Lügen und Verdrehungen in unseren Medien seziert und so den Vorhang der Propaganda gelüftet. Ich kann ohne Übertreibung sagen, dass ich durch diese Arbeit der Autoren und Macher dieses meisterhaften Blogs enorm dazu gelernt habe und viel von diesen Informationen hier in meine Arbeit bei Nuoviso eingeflossen ist.

Als Anerkennung und Dank möchte ich den letzten Beitrag hier wieder geben:

5 Jahre Dokumentation verbrecherischer Propaganda sind genug.

Ende August 2018 wird die Arbeit an diesem Blog eingestellt. Die mehr als 1,7 Millionen Worte in den mehr als 3.000 veröffentlichten Beiträgen würden rund 17 Bücher füllen, wenn man übliche 100.000 Worte für ein Buch zugrunde legt. Auch wenn darunter viele Reblogs und Auszüge aus verlinkten Artikeln in anderen Medien sind, kann sich der eine oder andere vielleicht annähernd ausmalen, wie viel Arbeit hier investiert wurde.

Darunter ist das Schreiben und Layouten der Artikel, Produzieren ungezählter Videos und Grafiken, Verfassen von Tweets und die Administration dreier Blogs (Propagandaschau, Propagandamelder und Propagandaticker) nur ein Teil der täglichen Arbeit gewesen, denn die Hauptarbeit bestand selbstverständlich in Recherche, Sichtung, Studium, Aus- und Bewertung sowie Archivierung einer Unmenge von Quellen und Informationen.

Regelmäßige Leser wissen, dass wir in den mit Zwangsgebühren finanzierten Staatssendern täglich, systematisch und in allen substanziellen Fragen der Innen- und Außenpolitik belogen und manipuliert werden. Wer das noch bezweifelt oder in Abrede stellt, ist entweder ein vollkommen ahnungsloser Dummkopf oder Teil dieses verbrecherischen Systems, das in den vergangenen Jahren unvorstellbares Leid, Krieg, Terror, Vertreibung, Massenflucht, Ausbeutung, sowie soziale und politische Spaltung und den beginnenden Zerfall der EU bewirkt hat.

Es gehört zur Wahrheit, die Verantwortlichen als das zu bezeichnen, was sie sind: Verbrecher, Abschaum, Massenmörder an der Wahrheit und Massenmörder an Millionen Menschen. Da gibt es nichts zu beschönigen, nichts zu rechtfertigen und nichts zu relativieren.

Wer, wissend um die deutsche und europäische Geschichte, erneut ein ganzes Volk je nach Bedarf belügt, sediert, desinformiert, spaltet, zu Krieg und Hass aufstachelt, der ist moralisch noch tiefer als die eigenen Großväter zu verorten, denn die hatten keine Chance, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch weitgehend neue Macht der Massenmedien und der Propaganda auch nur annähernd zu durchschauen, geschweige denn, sich gegen ein totalitäres und mörderisches System zur Wehr zu setzen, das diese Macht noch vergleichsweise stümperhaft zur Waffe machte.

Die servilen Täter von heute kennen aber die Geschichte und sie wissen um die Macht der Medien. Sie töten die Wahrheit vorsätzlich und ohne jeden Skrupel – für einen tausendfachen Judaslohn, den selbst Judas nicht hätte annehmen wollen. Sie haben nicht einen, sie haben Millionen Menschen in der vorwiegend islamischen Welt und zehntausende Menschen in der Ukraine auf dem nicht vorhandenen Gewissen. Die Banalität des Bösen lächelt freundlich in öffentlich-rechtlichen Kameras und lässt hinter einem Vorhang aus Lügen Asow und al-Kaida die Drecksarbeit machen.

Was kann man jenen empfehlen, die tatsächlich immer noch glauben, sie würden in ARD und ZDF wahrheitsgemäß, objektiv, unparteilich und umfassend informiert, so wie die Rundfunkstaatsverträge es verlangen? Ganz ehrlich? Diesen Zeitgenossen ist nicht zu helfen. Sie leben in Dummheit und sie werden eines Tages dumm sterben. Die Chance, dass sie nicht „nur“ mediale, sondern auch physische Opfer von Propaganda werden, war nie größer als heute und sie steigt täglich.

Der Krieg der neoliberalen Imperialisten gegen eine Meinungsfreiheit, die als renitenter Widerspruch aufzutreten wagt, eskaliert nicht nur in Deutschland mit Zensur und Verfolgung, sondern auch immer schärfer in den USA, wo wordpress.com zuhause ist. Es ist deshalb abzusehen, dass Bestrebungen, diesem Blog den Stecker zu ziehen, in nicht allzu ferner Zukunft erfolgreich sein werden. Wer später noch mal all die Desinformation und Propaganda der letzten 5 Jahre über den Maidan, Ukrainekrieg, Syrien, Jemen etc. nachlesen will, sollte sich beizeiten ein lokales Image von diesem Blog erstellen.

Mein Dank gilt allen, die mit ihren Kommentaren, Beiträgen und Hinweisen geholfen haben, diesen Blog zu dem zu machen, was er heute ist:

eine sicherlich nicht wissenschaftliche, schon gar nicht vollständige, dafür aber authentische und chronologische Dokumentation der größten Verbrechen der deutschen Geschichte seit dem Ende der NS-Diktatur.

Und hier endet der Beitrag von der Propagandaschau.

Liebe Macher dieses Blogs, liebe Mitstreiter, ich möchte mich an dieser Stelle für diese unendlich mühevolle und gleichzeitig so wertvolle Arbeit aus tiefstem Herzen bedanken. Egal wie grotesk und verlogen die Meldungen tagtäglich waren, Ihr habt es geschafft die Hintergründe und Zusammenhänge herauszuarbeiten, um das ganz betrügerische Ausmaß der Matrix sichtbar zu machen.

Danke, Danke, Danke.

Ich werde Euch vermissen.

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