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Parkinson verstehen und heilen – Dr. Ulrich Werth


21. Juni 2018

Welches sind die Ursachen dafür, dass die Substantia Nigra , eine Hirnregion, die für die Produktion des Freuden-Transmitters Dopamin verantwortlich ist, schrumpft und die Symptome hervorruft, die wir in ihrer Gesamtheit „Parkinson“ nennen? Eine der Hauptursachen, die bei über 90 Prozent der behandelten Patienten auszumachen war, so der Neurologe Dr. Ulrich Werth, ist ein als Erwachsener erlittenes psychisches Trauma. Kindheitstraumata wurden bisher nicht untersucht, aber sie können natürlich dazu beitragen, dass der Erwachsene in entsprechender Weise auf ein Ereignis reagiert.

Typische Beispiele für ein solches Trauma sind der Zusammenbruch eines Lebenswerkes, wie einer Firma, die ein Mensch in langer Arbeit aufgebaut hat und dann Konkurs geht, der Verlust eines langjährigen, geliebten Arbeitsplatzes oder auch die Nachricht, dass der geliebte Ehepartner durch eine Erkrankung vom Tode bedroht ist. In diesen Momenten beginnt der Mensch, sein Leben und alles was geschieht, wie vor einem grauen Hintergrund wahrzunehmen, die Freude ist ihm abhanden gekommen. Dadurch bekommt die Substantia Nigra weniger Stimulation zur Dopaminproduktion und Nervenzellen, die nicht mehr gebraucht werden, sterben ab, wie Muskeln atrophieren, wenn der Mensch nur noch im Bett liegt – nach dem Motto: „Use it or lose it“ – nutze es oder verliere es!

Eine weitere, mittlerweile nicht mehr wegzudiskutierende Tatsache ist es, dass Vollnarkosen für die Entstehung von Parkinson-Symptomen verantwortlich zu machen sind. Aus seiner Praxis weiß Dr. Werth von mehreren Fällen, dass Patienten, die über Jahre nach der Behandlung mit der Werth’schen Dauer-Ohrakupunktur, also mit der Ewigen Nadel, beschwerdefrei waren, nach Vollnarkosen erneut Parkinson-Symptome aufwiesen, wenn auch in abgeschwächter Form. Diese Patienten bekamen dann weitere Nadeln.

Für die Pharmaindustrie ist die medikamentöse Behandlung von Parkinson (allein in Deutschland leiden mehr als vier Millionen Menschen darunter) ein Milliarden-, wenn nicht Billionen-Geschäft. Kein Wunder also, dass Dr. Werth nach Bekanntwerden seiner neuartigen und effizienten Behandlungsmethode mit der „Ewigen Nadel“, bei der dem Patienten über einhundert winzige Titannadeln auf Ohrakupunkturpunkte unter die Haut gestochen werden, in Deutschland seine Approbation entzogen wurde. Pro Patient, so eine Studie der Universität Tübingen, könne etwa eine Million Euro durch diese Methode gespart werden. Dr. Werth arbeitet nun schon seit mehr als 10 Jahren mit seinem Team in Valencia, Spanien.

Literatur von Dr. Ulrich Werth:

„Ist Parkinson wirklich unheilbar?“
„Die Entdeckung der Alzheimer-Therapie“, beides GENOSverlag

Homepage von Dr. Werth: http://www.weracu.org

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