Kollektives Bewusstsein – Egregoriale Strukturen – Wie kann man sich diese vorstellen? Götz Wittneben im Gespräch mit dem Bewußtseinsforscher und Entwickler Viktor Heidinger.
Ein Egregor ist eine Struktur einer höheren Ordnung und ist Realität auf einer niedrigeren Ebene, die im Interaktionsprozeß mehrerer Menschen entstehen. Für die Entstehung eines Egregors ist es bereits ausreichend, wenn zwei Personen eine gleiche Idee vertreten. Wenn z. B. zwei Menschen miteinander interagieren und eine Familie gründen, entsteht in diesem Moment ein neuer Egregor, ein Familien-Egregor. Je mehr Leute in einem Egregor sind, desto stärker wird er. Diese Struktur (Egregor) ist immer mächtiger als ein einzelner Mensch, weil im Prozeß der Interaktion und der daraus resultierenden Resonanz der Menschen untereinander ein stärkeres Gefühlsfeld entsteht, als ein einzelner Mensch erzeugen kann.
Egregoren sind heterogen, sie haben verschiedene Schichten. So kann sich z.B. im Egregor des Automobils eine Person in der Schicht von Herstellern, Besitzern von Autohäusern, gewöhnlichen Verkäufern oder einfachen Autobesitzern sein.
Egregoren bauen auf den Gedanken von Menschen auf, welche mit Emotionen eingefärbt sind. Der egregoriale Raum stellt ein praktisch unendliches Reservoir an Energie dar, das aus den Gedanken von Milliarden von Menschen entstanden ist.
Die Menschheit lässt sich von diesen komplexen Gebilden aus Gedanken, Absichten, Intentionen und Ideen leiten. Im Wesentlichen steuern Egregoren die Entwicklung unserer Gesellschaft.
Warum sind diese für uns gefährlich?
Drei wichtige Gründe warum…
1. Wir verlieren sehr viel Energie: von 100 % uns zur Verfügung stehenden Energie geben wir 70 % ab.
2. Egregoriale Strukturen sind pyramidal aufgebaut. Es gibt immer einen Leader oder die Spitze der Pyramide, der das meiste aus diesem Zyklus bekommt.
In der Mitte gibt es zwei Ebenen, oben sind die, die rein- und rausgehen. Die untere Ebene der mittleren Ebene, sind die (fanatischen) Anhänger dieser Idee und die vierte sind die breite Masse, die nichts bekommt, außer Hoffnung… die nur liefert/geben, nämlich Lebens-Energie und -Zeit, sie sind Ressourcen für den Egregor.
3. Der dritte Grund ist etwas erklärungsbedürftig. Es geht um den Durchschnitt, der hier gebildet wird/entsteht und dieser ist immer tendenziell niedriger, als das Individuum und dieses führt zum Bewußtseinsverlust anstatt Bewußtseinserweiterung…
Hier ein einfaches Beispiel. Beantworte die Frage: „Was benötigst du jetzt in erster Linie?“ 80% der Befragten antworten: „Geld“. Geld ist so ein großes Egregor-Chamäleon. Hinter dem Geld sieht ein Mensch in der Regel viele Dinge: Macht, Ruhm etc…
Jeder Traum eines Menschen kann für ihn in Geld symbolisiert werden. Und jetzt ACHTUNG: Dein Traum, was auch immer er sein mag, gehört zu einem bestimmten Egregor – das Geld zu einem anderen. Wenn du Geld-Verlangen hast, kannst du keine effektive Beziehung zu dem, was du wirklich willst, aufbauen. Denn schließlich sind deine Träume in Wirklichkeit etwas anderes als das Geld!
Das weltberühmte Stanford-Prison-Experiment ist als Beweis für die Existenz eines kollektiven Bewusstseins- „EGREGOR“ und die Beeinflussung von Einzelpersonen durch diesen. Bei diesem Experiment aus dem Jahre 1971 wurden Versuchspersonen in die Gruppen “Gefängniswärter” und „Gefängnisinsassen” eingeteilt und unter Inszenierung eines echten Gefängnis-Szenarios über einen längeren Zeitraum sich selbst überlassen. Dabei hat sich die Beeinflussung der einzelnen Versuchsteilnehmer durch die EGREGOREN von “Wärter” und “Insasse” so eindrucksvoll gezeigt, daß das Experiment vorzeitig abgebrochen werden mußte.
Betrachten wir die positiven Aspekte der egregorialen Interaktion. Mit Hilfe des Egregors können Menschen konsolidiert und eine Idee verbessert werden. Aber im Moment erfolgt die Entwicklung von Egregoren eher spontan. Dies führt dazu, daß die Menschen fast ausnahmslos unbewußt unter dem Einfluß von Egregoren stehen. Da Emotionen Energie für Egregoren liefern, werden Menschen beispielsweise mit allen möglichen Gesetzen, Regeln, Nachrichten und Ereignissen konfrontiert, damit sie möglichst viel und möglichst starke Emotionen produzieren.
Ein sehr, sehr spannendes Thema.
Das Wissen um die Egregoren ist altbewährtes und bisher geheimgehaltenes Wissen, das jetzt von Viktor Heidinger und seinem Team erstmalig hier im deutschsprachigen Raum verständlich und praktisch, lebhaft, humorvoll und leicht erlernbar gemacht wird.
In den Seminaren lernen die Teilnehmer nicht nur, wie sie aus derzeit noch herrschenden Egregoren aussteigen können, sondern wie sie mit der dadurch freigewordenen Energie selbst Egregoren erschaffen für ihre eigenen Projekte. Somit sind diese Seminare nur für solche Menschen geeignet, die volle Selbstverantwortung übernehmen wollen und Ziele haben.
Weiter Informationen…
https://gwl-akademie.ch
https://gwl-akademie.ch/kollektives-bewusstsein
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