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Leben im Chaos – Andreas Beutel


28. Juli 2016

Götz Wittneben im Gespräch mit dem Autor und Forscher Andreas Beutel. Diese Welt scheint im Moment mehr und mehr „crazy“ zu werden, die Meldungen von Kriegen, Terror und sonstigen Grausamkeiten überschlagen sich. Alle die, die den Fall der Mauer als Wendepunkt zu einem friedlichen Zusammenleben der Menschheit gesehen und gefeiert haben, sehen sich in ihren Hoffnungen getäuscht. Dann gibt es noch einige „Prophezeiungen“, die noch Schlimmeres voraussagen. Hier gibt Andreas Beutel zu bedenken, dass diese Prophezeiungen in einem bestimmten Bewusstsein ergangen sind, das mensch als „dunkel“ bezeichnen kann. Immer mehr Menschen aber wachten nun auf und begännen, aus dem Herzen zu leben – wenn auch noch nicht die Mehrheit der Menschen.

Die Politiker und Medien bedienen sich quasi magischer Werkzeuge in dem Versuch, uns abzulenken von den wirklich wichtigen Dingen. „Hollywood“ leitet Andreas vom „Holy Wood“, dem heiligen Holz der Druiden ab, den sie bei ihren  magischen Handlungen benutzten. Die Medien seien häufig „The man in the middle“, die durch Wortverdrehungen und Sinnveränderung der Wahrheit manipulieren. Angesichts des Chaos in der Welt – das durchaus auch durch die Projektion des inneren Krieges gegen sich selbst von vielen Menschen erzeugt werden könnte, so der Einwurf des Moderators Götz Wittneben – sei es um so wichtiger, sich immer wieder auf’s Neue auf sich selbst zu konzentrieren und zu zentrieren. Da helfe als erster Schritt schon das dreimalige tiefe Durchatmen, wenn uns wieder einmal eine erschrecken wollende Nachricht erreicht. Gleichzeitig sei es wichtig, in der unmittelbaren Nachbarschaft ein neues Miteinander zu leben.

„Wir Männer müssen uns fragen, ob das, was da in den Medien angeboten bekommen, die Männlichkeit ist, die wir leben wollen.“ Das Kriegerische stecke in jedem Mann, aber ein Mann kann auch durch die Klarheit seines Standpunktes, durch ein „Bis-hierher-und-nicht-Weiter“ seinen inneren Krieger leben, ohne Gewalt anzuwenden.

Der Betrug an den Menschen laufe schon Jahrtausende, nur dass jetzt alles offenbar wird und die Menschen aufwachen. Das, was derzeit geschieht, kann mensch auch als Geburt eines neuen Bewusstseins auf unserem Planeten ansehen, auch wenn es, wie bei jeder Geburt, Wehen gibt.

Andreas Beutel: www.pythagoras-institut.de

Götz Wittneben: www.wenn-wir-wuessten.de

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