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Von der Kunst, die richtigen Fragen zu stellen – Uwe Albrecht

18. August 2016
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Götz Wittneben im Gespräch mit dem Arzt, Forscher und Philosophen Uwe Albrecht.

Nach einer Zeit als Krankenpfleger studierte Uwe Albrecht Medizin und arbeitete als Notarzt und in Krankenhäusern, um aber immer mehr festzustellen, dass die konventionelle Medizin lediglich die „Öl-Lampe herausschraubt“, also Symptome ausschaltet, statt nach den Ursachen und dem Kontext von Krankheit zu forschen. Aber die Fragen „Wer bin ich? Wozu bin ich hier?..“ haben ihn schon während des Studiums begleitet. Er sieht um sich herum viele Menschen, die fragmentiert sind, also regelrecht zusammengestückelt, und es quietscht an allen Ecken und Enden. „Wir müssen unterscheiden zwischen ‚Leben‘ und ‚Überleben‘. Wenn du einmal ‚Leben‘ kennengelernt hast, willst du mit ‚Überleben‘ nichts mehr zu tun haben“. Die Frage lautet demnach: „Wie komme ich aus dem fragmentierten Überlebensmodus in den Einklang mit mir?“

Uwe beobachtete zum Beispiel, dass es viele Menschen gibt, bei denen Buchstaben blockiert sind, sie werden von anderen und dem Leben kaum gehört. Mit dem von ihm entwickelten kinesiologischen Armlängentest könne mensch herausbekommen, welche Buchstaben blockiert seien. Er erklärt es mit erlittenen Traumata, bei denen jeweils Worte mit diesen Buchstaben ausschlaggebend gewesen seien. Löst mensch die alten Traumata, sind auch die Buchstaben wieder frei und der Mensch wird vielleicht zum ersten Mal in seinem Leben richtig gehört und wahrgenommen, fühlt sich wieder ganz.

(Mentale) Felder spielen für Uwes energiemedizinischen Forschungen eine große Rolle, für ihn geht es darum, sich vom „Homo Sapiens“ zum „Homo Integer“ zu entwickeln, dem Menschen, der mit sich im Einklang ist. Damit werden neue Erfahrungsräume eröffnet und zwar gleichzeitig auf unterschiedlichsten Ebenen des Lebens. Dazu bedarf es immer wieder grundsätzlicher Entscheidungen, wenn mensch spürt, dass er von seinem Weg abgekommen ist. Selbst Ereignisse wie ein Autounfall können uns dabei hilfreich sein, wenn wir sie als Spiegelung unseres Innern interpretieren und befragen. So sind Erfahrungen nicht immer angenehm, wenn wir aber die Wertung herausnehmen und die dahinterliegende Botschaft verstehen lernen, dann zahlen wir vielleicht Lehrgeld, aber sind für uns weiter gekommen. Anhand eines Donuts beschreibt Uwe, dass die meisten Menschen sich im Bereich des Teigringes bewegen, der Sicherheit und Wohlfühlen darstellt, also in der Komfortzone. Wenn mensch aber zum Leben vordringen will, bedarf es des Sprungs ins Zentrum, ins Unbekannte, um zu spüren, dass der Donut, das Leben ein Torus ist mit unglaublich viel Energie. Ein Therapeut, der selbst im Teigring lebt, wird kaum einem Patienten Mut machen können, ins Unbekannte zu springen! Und um die richtigen Fragen stellen zu können, so Uwe, muss mensch Freidenker sein.

Literatur von Uwe Albrecht u.a.: „Intuitive Diagnostik“; „Intuitive Heilung“

Mehr Informationen zu Uwe Albrecht: https://innerwise.com/de/

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