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Heimat – Unwort oder Fundament des Menschseins? – Andreas Beutel


10. Dezember 2018

Wohl jeder hat sie, aber die Wenigsten können sie Beschreiben. Es gibt vielleicht wenige Worte unserer Sprache mit so vielen Bedeutungsebenen. Heimat? Heimat. Heimat! Die beiden Autoren und Forscher Andreas Beutel und Götz Wittneben begeben sich in dieser Folge der Horizonte des Herzens auf die Spuren der Heimat.

Wo finden wir Heimat? Es kann unsere Sprache sein, die Landschaft unserer Kindheit oder einfach Menschen, die mich verstehen. Und kann man Heimat wechseln, oder nehmen wir eine Urheimat mit? Oftmals ist es eine Sehnsucht, die wir in uns tragen und die uns ein Leben lang ruft. Beim tieferen Nachspüren zeigt sich, daß es immer emotionale Momente sind, die unser Heimatbild prägen. Die Gerüche unserer Kindheit. Das gemeinsame Lachen oder die gemeinsamen Erfahrungen. Wir fühlen uns geborgen und blühen auf, wenn wir verweilen in der Heimat oder dorthin zurückfinden.

Ist die Heimat bedroht. Subjektiv erscheint es so. Gerade in Deutschland ist es oftmals verpönt, von Heimat zu sprechen. Ein Blick in Google Ngram, eine Worthäufigkeitsanalyse, die in der Sendung vorgestellt wird, zeigt, daß es tatsächlich eine kontinuierliche Abnahme der Erwähnung der Heimat gibt. Ist sie unwichtiger, oder wird dieser wichtige Teil unserer Selbst unterdrückt?

https://tinyurl.com/GoogleNGRAMHEimat

Wir tief die Bindung an die Heimat gehen kann, zeigt die Heimaterde. Menschen werden oft mit großem Aufwand nach ihrem Tod in die Heimat überführt, um in heimischer Erde für immer zu ruhen. Offenbar ruft sie bis über den Tod hinaus.

Aber was können wir dann tun, um die Heimat nicht sterben zu lassen? Wie kann sie weiterleben? Auch wenn die Medien Versuchen zu sagen, daß Heimat nicht mehr so wichtig ist und der neoliberal gewünschte Mensch beliebig als Humankapital auf dem Globus verschoben werden kann, wird sie doch jeden Tag immer wieder neu belebt. Denn die Heimat ist erst dann tot, wenn wir sie nicht mehr täglich neu leben und beleben. Glücklicherweise zeigt ein Blick in die Volkskunst, daß die Heimat immer noch am Leben ist. Es gibt Lieder, die die Heimat beschreiben und feiern. Es ist die Linde am Brunnen vor dem Tore, die wohl am ehesten das Heimatgefühl beschreibt.

Die Sendung von Götz Wittneben und Andreas Beutel ist ein Plädoyer die Ehrung, und Würdigung der eigenen Heimat. Denn nur, ein Mensch, der seine Heimat kennt, weiß, wo seine Wurzeln sind. Wer seine Wurzeln kennt, kann sich auch kraftvoll entwickeln.

Lassen Sie sich als ein auf eine inspirierende tiefgehende Sendung aus der Reihe Horizonte des
Herzens, diesmal zu Thema Heimat.

Andreas Beutel, Autor, Bewußtseinsforscher und Redner
www.Pythagoras-Institut.de

Götz Wittneben, Bewußtseinsforscher, Autor, Liedermacher
www.goetz-wittneben.de/

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wir haben ein Heimatministerium-speziell für die Bayern:
https://www.stmflh.bayern.de/ueber_uns/heimatministerium/
Ich fand das anfangs skuril-jetzt eher bedrohlich-was wird uns da noch alles übergestülpt?

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