Götz Wittneben im Gespräch mit Harald Leng, dem Gründer der Praxis für Unternehmertum. Warum emotionale Freiheit und nicht generell Freiheit, war eine der ersten Fragen. Harald Leng zeigt auf, warum gerade „emotionale Freiheit“ die Basis für ein erfolgreiches Miteinander ist. Wir alle sind das Ergebnis unserer Sozialisation und damit unseres Beziehungsumfeldes, in das wir hineingeboren wurden. Emotionen sind z.T. angeboren und Kultur übergreifend wirksam. Unsere Persönlichkeit entwickelt sich in der Phase der ersten 6 Lebensjahren durch Nachahmung, Imitation der Verhaltensweisen unserer Bezugspersonen (Eltern). In der Zeit der Sozialisation machen wir erste Erfahrungen mit unseren Emotionen und deren Wirkung. Die so erarbeiteten Charaktermerkmale werden später nur altersentsprechend modifiziert.
Unser heutiges Zusammenleben ist hoch komplex und durch einen schnellen Wandel geprägt. Erfolg im Leben ist damit das Ergebnis der „Gestaltung guter Beziehungen“ und damit die Folge unserer Kommunikationsfähigkeit. Diese wird maßgeblich davon geprägt, wie offen und mutig wir mit neuen Herausforderungen umgehen und diese im Sinne einer gemeinschaftlichen Entwicklung gestalten. Dazu gehört im Wesentlichen die Bereitschaft sein Verhalten und damit auch seine Emotionen zu reflektieren und offen zu sein für andere Meinungen. Mit anderen Worten eine Portion Neugierde, Mut und soziale Risikobereitschaft Neues zu probieren, Fehler zu machen und daraus Schlüsse für ein beitragendes Verhalten zu entwickeln, ist hilfreich.
Gerade Eltern, Führungskräfte und Menschen sollten diese Eigenschaften beherzigen und leben, da ihr Einfluss auf andere Menschen besonders nachhaltig wirkt. Hier ist die herausfordernde, ermutigende Führung gefordert.
Harald Leng hat viele Jahre Erfahrung als Führungskraft, Coach, Trainer und wurde bei seinen Lebenserkenntnissen wesentlich durch die Auseinandersetzung mit den Lehren des Wiener Psychologen Alfred Adler geprägt. Dabei hat er erfahren, wie man seine eigenen Emotionen steuern kann. Nach dem Motto „…es ist nie zu spät ein glückliches Leben zu starten“
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...Wir sollten viel öfter Nein sagen, denn „Nein!“ ist ein vollständiger Satz. Schauen wir uns in der heutigen Zeit mit all ihren Themen um, begegnen wir viel zu vielen „Ja!“-Sagern. Sie stimmen klaglos allem zu und machen alles mit. Was ist erste Schritt, für Deine eigene Kraft einzustehen, die Du in Dir spürst? Ein „Nein!“, […]
...40 Jahre war das Genie Karl Hans Janke in der Psychiatrie Hubertusburg, Wermsdorf, mit der Diagnose „Wahnhaftes Erfinden“, weil er sich in den Anfangsjahren der DDR mit einem Plakat über die ausbleibende Zuteilung von Materialien zum Bau von Kinderspielzeug beschwert hatte. In seinen Erfindungen nahm er vieles vorweg, was heute „normal“ ist und zu unserem […]
...„Angst“ ist das Klavier, auf dem die „Herrschenden“ schon seit Jahrtausenden spielen, seien es die Kirchen oder – wie in unseren Zeiten – die Medien, Regierenden oder Wissenschaftler. Mit Angst wird manipuliert, vor allem mit irrationalen Ängsten. Gerald Hüther hat sich in seinen Büchern „Biologie der Angst“ und seinem jüngsten „Wege aus der Angst“ intensiv […]
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