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Eine Stunde mit Pascal Voggenhuber


24. August 2017

Götz Wittneben im Gespräch mit dem Schweizer Medium, Autor und Coach Pascal Voggenhuber.

„Als wir kleine Kinder waren, haben wir fast alle eine erweiterte Wahrnehmung gehabt und Wesenheiten gesehen. Und was haben unsere Eltern gesagt: ‚Du hast geträumt oder phantasiert!’“ Im Alter von etwa drei Jahren hatte Pascal Voggenhuber nachts auf der Treppe eine Wesenheit gesehen und seine Mutter daraufhin geweckt, die natürlich nichts sah. Er hatte das Glück, eine Mutter zu haben, die zwar nicht geglaubt hatte, dass ihr Sohn tatsächlich Wesenheiten sähe, aber ihn so genommen hat, als hätte er einfach eine blühende Phantasie, und ihn gewähren ließ, ohne ihn von der „Unsinnigkeit“ seiner Erlebnisse überzeugen zu wollen, wie es viele andere Eltern noch heute tun. Aus Angst und weil es ihnen unheimlich erscheint oder weil es nicht mit unserem in der Schule vermittelten materialistischen Weltbild übereinstimmt, in dem so etwas einfach nicht sein kann und somit auch nicht sein darf. Pascal hatte aber unter seinen Vorfahren auch Menschen, die mit Verstorbenen kommunizieren konnten.

So lernen Kinder, dass sie ihren eigenen Wahrnehmungen nicht trauen dürfen, weil die Eltern/Erwachsenen ja sagen, dass das alles nicht stimmt. Viele Kinder bekommen darum eher Angst vor ihren Fähigkeiten, spalten sie zum Teil sogar von sich ab und trauen sich selbst bald nicht mehr – ein Mangel an Selbst-Vertrauen ist häufig die Folge. Ja selbst ihrem Bauchgefühl bei der Begegnung mit (fremden) Menschen zögern sie zu folgen.

„Ich komme ursprünglich nicht aus der Esoterik (sondern aus der Hip-Hop-Szene, Anm. G.W.) und kämpfe auch darum, dass die Medialen Kollegen mal wieder runter kommen. Wir sind doch keine Götter, nur weil wir diese Fähigkeit weiter ausgebildet haben – jeder Mensch hat diese Fähigkeiten!“ klingt es wie ein Plädoyer aus Pascals Mund. Als größtes Hindernis dafür, dass mehr Menschen diese Fähigkeiten nutzen, sieht Pascal Voggenhuber neben dem noch herrschenden Weltbild die Tatsache, dass es sich bei dieser Fähigkeit um ein Talent handelt, das entwickelt und trainiert werden muss. Es ist also keine „von Gott gegebene Gabe“, wie manche Medien behaupten. „Als Kind habe ich viel wahrgenommen, es aber noch nicht von meiner Phantasie unterscheiden können, das war noch eine bunte Mischung.“ Viele Medien, die keine Ausbildung durchlaufen haben, können nach Ansicht von Pascal auch häufig nicht zwischen sensitiver und medialer Wahrnehmung unterscheiden und darin sieht er ein großes Problem. Pascal hat eine achtjährige Ausbildung zum Medium in der Schweiz (u.a. bei Andy Schwab) und England durchlaufen, dem, so Pascal, „Ursprungsland der spirituellen Medialität“.

Diese „Stunde mit Pascal Voggenhuber“ ist ein schönes Beispiel dafür, dass ein Mensch trotz seiner herausragenden Fähigkeiten und Popularität wunderbar bodenständig sein kann. Mit seinem „EnjoyThisLife“-Projekt will die Jenseits-Erkenntnisse für die Menschen in den Alltag bringen.

Weitere Informationen: www.pascal-voggenhuber.com

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