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Die Welt ist Klang – Manuela Ina Kirchberger & Thomas Plum

2. Februar 2017
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Götz Wittneben im Gespräch mit den beiden Musikern Manuela Ina Kirchberger und Thomas Plum.

Schon als Kind kommt Manuela Ina durch die Arbeit ihres Vaters, der u.a. Bühnen-Elektriker war, mit unterschiedlichster Musik in Berührung und lässt sich von ihr begeistern. Sie bringt sich selbst das Klavierspielen bei  – völlig ohne Lehrer – weil sie von Beginn an lieber eigene Musik machen will, als Fertiges einfach nachzuspielen. „Das Klavier hat mich immer wieder zu mir selbst zurückgebracht“ berichtet Manuela Ina, „die Musik hilft mir Mensch zu sein.“ Um das Jahr 2000 kommt ein Monochord in ihr Leben, jener hölzerne, mit gleichgestimmten Saiten ausgestatteter Resonanzkörper, der der Legende nach auf den griechischen Philosophen, Mathematiker und Naturforscher Pythagoras zurückgeht. Im Prinzip kann mensch sagen, dass das uns bekannte Klavier seinen Ursprung im Monochord hat. Ursprünglich diente das Monochord eher der Lehre von Musiktheorie, aber im Laufe der Jahrhunderte entdeckte mensch, dass dieses Instrument auch als Werkzeug zur Heilung dienen kann.

Darum kommt zu Manuela Ina auch bald ein Klangliege, auf dessen Unterseite 64 gleiche Saiten gespannt sind. Wenn diese gleichen Saiten angestimmt werden, erzeugen sie ein Obertonspektrum, das einen orchestralen Eindruck macht. Obertöne faszinieren die Menschen, aber ihre offensichtlich heilende Wirkung ist noch wenig erforscht. Im Gespräch erklingt dann auch eine „Elfenharfe“, die auf die Grundtöne D und A gestimmt ist und im Prinzip auf Manuela Ina zurückgeht, weil sie gern sich ein kleineres, mitnehmbares und rundes (ovales) Instrument wünschte. Mittlerweile ist die „Elfenharfe“  unter den Klangtherapeuten sehr beliebt geworden, der Handwerker fertigt sie für jeden Menschen individuell an. Kristall-Klangschalen erzeugen darüber hinaus faszinierende Resonanzphänomene im Obertonbereich. „Eine Gitarre klingt eher außen, Monochorde oder Kristall-Klangschalen, im Prinzip alle Oberton-Instrumente, erklingen eher im Innen des Menschen“, so Manuela Ina, „sie ereignen sich am Verstand vorbei!“ Jede unserer Klangreisen ist einzigartig und auch die Zahl der jeweils in Erscheinung tretenden Obertöne sind von der jeweiligen „Gestimmtheit“ der anwesenden Menschen abhängig (jeder Mensch ist ein Resonanzkörper).

„So kommt es häufig bei unseren ‚Klangreisen‘ vor, dass Menschen in Emotionen kommen, das hängt ganz von den Prozessen ab, in dem ein Mensch sich befindet!“ ergänzt Thomas Plum, der als „Quereinsteiger“ seit mehreren Jahren mit Manuela Ina musiziert. Mittlerweile nutzen die beiden Musiker 25 verschiedene Instrumente bei ihren „Klangreisen“ (die übrigens in der Regel frühzeitig ausgebucht sind) und „irgendwann kommt der Ton, so unsere Erfahrung, bei dem sich auch der Letzte öffnet, der sich zuvor gewehrt hat“ sagt Manuela Ina. Die beiden haben vor Jahren ein mittlerweile weltweites „Klangnetzwerk“ gegründet, das stetig wächst und dem sich beispielsweise Musiker und Klangtherapeuten anschließen. Zweimal im Monat, zu Vollmond und zu Neumond, treffen sich Menschen in aller Welt, um Impulse für die Heilung der Erde und der Menschen zu geben.

weitere Informationen: www.klangtempel.net www.klangnetzwerk.net (hier kann mensch die Stellen finden, an denen in seiner Nähe „Klangreisen“ stattfinden oder sich selbst einbringen)

www.elfenstadt.com Literatur von Manuela Ina Kirchberger: „Die Tempelträumer“

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