Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

OK
Passwort vergessen?

Die verschwiegene Zeit – DDR zwischen Wende und Wiedervereinigung


30. September 2018

Kurz nach dem Fall der Mauer gab es über ein Nacht das Land DDR nicht mehr. Die bis dahin für die Menschen maßgeblichen Strukturen und Ordnungen, Bürokratien und Verwaltungen, Gesetze und Dogmen, sowie die sozialistischen Maßstäbe und Werte, brachen zusammen wie Kartenhäuser. Die unblutige Revolution hatte wie ein Sturm alles das beseitigt, was alt und ausgelebt gewesen war, hatte die Grenze endlich gesprengt und den heiß ersehnten Traum von Erweiterung und Freiheit gebracht.

Doch wie weiter? Das alte System gab es nicht mehr, das Neue war noch nicht da. Sehr viele Menschen in der ehemaligen DDR hatten einen Traum von einem neuen Land. Dieser Traum war schon einmal geträumt worden zur Zeit des Prager Frühlings.

Ohne Anordnung von einer Regierung entstanden aus den Montagsgebeten in den Kirchen vor der Maueröffnung, die „Runden Tische“ in allen Gemeinden, Städten, Betrieben, Schulen und Einrichtungen des Landes. Menschen aus allen Lebensbereichen versammelten sich, um miteinander zu reden und zu beratschlagen wie es weitergehen soll. Aufgaben wurden verteilt und übernommen. Es war ein Erwachen, eine Freude, ein riesiges Interesse an der Neugestaltung des Landes, das die Menschen begeisterte, vereinte und Neues träumen ließ. Wie von selbst kam aus dem Nichts eine anarchische Struktur hervor, die die Menschen zu einem Netzwerk vereinte. Jeder Einzelne war mit seinen Fähigkeiten und Talenten gefragt. Da, wo er lebte und wirkte, gestaltete er die neue Situation gemeinsam mit den anderen.

Viele Menschen aus der ehemaligen DDR denken mit Freude an die zwei Jahre zurück, in denen mit Natürlichkeit, Einfachheit, Kommunikation und viel Kreativität gemeinsam an einem neuen Leben und einem neuen Land gebaut wurde, ohne den Einfluss einer Regierung.

Seitdem wissen diese Menschen, dass Anarchie funktioniert, wenn nur genügend an Zeit für den Wachstums-Prozess vorhanden ist. Es ist ein natürlicher Prozess, der einem universellen Gesetz folgt.
Miriam Gudrun Sieber erzählt aus dieser Zeit, die sie damals selbst mitgestaltet hat, und die weitgehend verschwiegen ist. Sie glaubt daran, dass der Traum heute endlich in naher Zukunft Wirklichkeit wird, denn die Welt liegt in Geburtswehen mit ihrer großen Sehnsucht nach Freiheit, Würde, Gleichwertigkeit und Liebe zwischen uns allen und zur Mutter Natur.

Götz Wittneben im Gespräch mit der Autorin und Lebensbegleiterin Miriam Sieber.

Weitere Informationen zu Miriam Sieber: http://www.miriam-sieber.de/

mehr sehen


nuoviso shop


Kommentare


avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

nuoviso unterstützen


Wie sollte das Fernsehen der Zukunft aussehen? Wir haben da eine Vorstellung. Es sollte nicht zwangsfinanziert sein und auch unabhängig von einzelnen großen Geldgebern um eine Unabhängigkeit unseres Programmes gewährleisten zu können.

Allein Du solltest bestimmen, was Dir die Unterstützung eines freien Mediums wert ist und somit nimmst Du auch direkt Einfluss auf Quantität und Qualität unseres Programmes. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um uns zu unterstützen. Entscheidest Du Dich für eine monatliche Unterstützung (Plusabonnent), möchten wir Dir gern auch zusätzlich noch etwas zurückgeben.

Mit einem monatlichen Abo erhälst Du Zugriff auf unseren NuoViso+ Bereich und kannst somit unsere Produktionen bereits vor der offiziellen Veröffentlichung sehen. Außerdem erhälst Du exklusiven Zugriff auf einige Filme und Kongresse.

per Überweisung


Überweisung:

NuoViso Filmproduktion
PNB Paribas / Consorsbank
IBAN: DE78701204008376790005
BIC: DABBDEMMXXX
Verwendungszweck: „Unterstützung“

Newsletter


Informiert bleiben? Dann melde dich für unseren Newsletter an:

vorschläge für dich