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Die 7 neuen Riten der Kraft (Helmut Christof alias Sundragon)

7. Juli 2016
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Götz Wittneben im Gespräch mit dem schamanischen Lehrer Helmut Christof (alias Sundragon)

Schon als Kind hat sich Helmut den Normen unserer Gesellschaft entzogen und ist statt in den Kindergarten oder in die Schule in den Wald gegangen, fühlte sich früh mit der Natur verbunden. Mit 14 Jahren verließ er das Elternhaus und lebte mehrere Jahre ‚auf der Straße‘. Er bereiste die Welt und vor allem interessierten ihn die indigenen Völker und ihr Wissen, das diese auch größtenteils mit ihm teilten. Mit 34 Jahren erlebte er das erste Schwitzhüttenritual, das tatsächlich in vielen Kulturen zelebriert wird, nicht nur bei den nordamerikanischen indigenen Völkern.  Dieses Ritual in der symbolischen Gebärmutter der Mutter Erde, das wie kein anderes das Sterben und Wiedergeboren-Werden erfahrbar macht, schenkte ihm die Erfahrung des „angekommen seins“.

Im Laufe der Jahrzehnte erlernte Helmut nicht nur die unterschiedlichsten schamanischen Werkzeuge kennen, sondern beschäftigte sich auch mit Neurobiologie und Transpersonaler Psychologie, verband also uraltes Erfahrungswissen mit modernen Wissenschaften. Die von ihm kreierten „7 neue Riten der Kraft“ haben zum Ziel, den Menschen einen Erfahrungsraum zu bieten, in dem sie sich ihrer Ur-Bedürfnisse bewusst werden und lebenshemmende Normen und Blockaden auflösen können. Dazu gehört neben dem Schwitzhüttenritual (die uns bekannte und geschätzte ‚Sauna‘ hat mit Sicherheit hier ihre Wurzeln) unter anderem auch der Trance-Dance, der seine Ursprünge in Afrika hat. Egal wie lange der Moment dauert, in dem der Tänzer einmal die Kontrolle aufgibt, können sich dadurch Synapsen, können sich alte „Denk-Autobahnen“ im Gehirn auflösen und neue Verbindungen für neues, lebensbejahendes Denken entstehen.

„Die Götter beneiden uns Menschen dafür, dass wir einen Körper haben, mit dem wir fühlen können“, so Helmut Christof alias Sundragon. Die neuen Riten sollen helfen, uns selbst wieder zu fühlen als ein Teil des Gesamtorganismus Erde, jenseits aller Konzepte, die uns von außen übergestülpt wurden und die wir uns zu eigen gemacht haben, obwohl sie sich als eher lebenshemmend denn lebensfördernd herausgestellt haben. Sich seiner Wurzeln bewusst werden (Mineralreich, Pflanzenreich, Tierreich) beinhaltet auch das bewusste Hineinnehmen der Ahnen, das Anerkennen ihres Schicksals; einer der sieben Riten ist darum gänzlich den Ahnen gewidmet.

Mehr über Helmut Christof und seine Arbeit: www.7-riten-der-Kraft.org

 

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