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Das Nichtkampf-Prinzip – eine Alternative? (Rüdiger Lenz)

21. Januar 2016
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Rüdiger Lenz ist Schwarzgurt-Träger verschiedener Kampfsportarten und hat u.a. drei Jahre als Türsteher gearbeitet. Die Trennung von seinem Sohn, der ihm systematisch von der Mutter und den Ämtern vorenthalten wurde, brachte Lenz in die schwerste Krise seines Lebens. Aber wie das bei Krisen nun mal so ist, sie kommen in unser Leben, um Veränderungen einzuleiten. So auch bei Rüdiger Lenz, der begann, das gesellschaftlich vorherrschende Kampf-Prinzip immer mehr infrage zu stellen. Lenz entwickelte so das Nichtkampf-Prinzip, das er als eine Weiterentwicklung des Geistes all jener Kampfsportarten der „Sanften Hand“, wie etwa Judo oder Aikido, ansieht. Lenz arbeitete erfolgreich mit Gewaltstraftätern in einem Gefängnis, denen er dazu verhalf, ihre Grundhaltung gegenüber sich und dem Leben positiv zu verändern. In diesem Gespräch geht es auch um die Familie als Geburtsstätte der menschlichen Verhaltensmuster, Lenz hält dabei ein Plädoyer für eine gesunde Bindung zwischen Eltern und Kindern, insbesondere zwischen Vätern und Söhnen, wobei die dem Kind geschenkte Zeit und Aufmerksamkeit eine entscheidende Rolle zukommt. Rüdiger Lenz ist Autor der Bücher „Das Nichtkampf-Prinzip“ und „Die Fratze der Gewalt“ und arbeitet in seiner „Praxis für IchStärke“ in Coppenbrügge bei Hameln.

Seine Homepage: www.nichtkampf-prinzip.de

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