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Alzheimer verstehen und endlich heilen – Dr. Ulrich Werth

12. April 2018
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Götz Wittneben im Vor-Ort-Gespräch mit dem Neurologen und Psychiater Dr. med. Ulrich Wert, dem Erfinder der „Ewigen Nadel“.

Derzeit leiden etwa 50 Millionen Menschen weltweit an Alzheimer, davon rund eine Million in Deutschland. Trotz Hunderter Millionen Euro Forschungsaufwand ist es der Pharmaindustrie und der Medizin bis heute nur in Einzelfällen gelungen, diesen Degenerationsprozess des Hippocampus (je einen pro Gehirnhälfte) aufzuhalten oder gar zu heilen. Während es bei Parkinson diverse Medikamente (mit einem Haufen Nebenwirkungen) auf dem Markt gibt und es ein Riesengeschäft für die Pharma bedeutet, ist es bisher nur einigen Wenigen gelungen, wie dem deutschen Arzt Michael Nehls („Die Alzheimer-Lüge“), durch mühevolle Therapien einzelne Menschen von Alzheimer zu heilen.

Welches sind die Ursachen dieser Demenz-Erkrankung, die zur Zeit ihrer Entdeckung durch Alois Alzheimer zu Beginn des letzten Jahrhunderts kaum jemanden betraf und nun fast zu einer Volksseuche in den Industrieländern avanciert? Ganz einfach: Stress! Stress und wieder Stress! Schon der legendäre österreichische Förster und Forscher Viktor Schauberger hatte gesagt, dass es die Art, wie wir heutzutage arbeiten, ist, die uns krank macht. Der Hippocampus reagiert hochempfindlich auf das Stress-Hormon Cortisol, das in unserem Arbeitsalltag reichlich gebildet, aber kaum wieder abgebaut wird, zum Beispiel durch Muskelanstrengung. Ursprünglich diente ja dieses Hormon dazu, entweder vor einem Feind/Tier zu flüchten oder aber zu kämpfen, also in erhöhtem Maße über Muskelkraft und -spannung zu verfügen. Aber wer kämpft schon mit seinem Chef?

Rund 14 Jahre nach seiner Entdeckung der „Ewigen Nadel“ – einer permanenten Ohrakupunktur durch Mikro-Nadeln, die unter die Haut implantiert werden – und tausenden erfolgreichen Parkinson-Behandlungen mit dieser Therapie, forderte ihn die Tochter einer Alzheimer-Patientin in Kolumbien auf, ihre Mutter mit der „Ewigen Nadel“ zu behandeln. Ulrich Werth schüttelt noch heute den Kopf darüber, dass er darauf nicht schon früher gekommen war. Da er seine Doktor-Arbeit über die neurobiologischen Abläufe des Gedächtnisse geschrieben hatte, konnte er die Ohrakupunktur-Punkte schnell identifizieren und behandelte die Frau. Als er 9 Monate später wieder in Kolumbien war, verfügte diese Frau wieder über ihr Gedächtnis und konnte sich voll orientieren. Tatsächlich ist der Aufwand – auch an den teuren Spezial-Titan-Nadeln – weitaus geringer, als bei Parkinson und die Neurogenese, also die Bildung neuer Neuronen im Hippocampus – beginnt sofort, sodass binnen 24 Stunden ein Patient wieder über ein Kurzzeitgedächtnis verfügt und – je nach Schwere – er binnen Wochen mehr und mehr auch an sein Langzeitgedächtnis kommt.

Vier deutsche Universitäten stehen in den Startlöchern, um mit Dr. Ulrich Werth Forschungsstudien durchzuführen. Dazu bedarf es aber der Wiedererteilung seiner Approbation, die ihm ziemlich schnell nach Bekanntwerden seiner Erfolge bei Parkinson – nach einer Tübinger Studie würden die Krankenkassen 1 Mio Euro pro Parkinsonpatient an Pharmazeutika sparen, wenn die „Ewige Nadel“ eingesetzt würde, bei über 4 Millionen Parkinson-Patienten also eine gigantische Summe – wegen Abrechnungsfehler entzogen wurde. Darum arbeitet Dr. Werth seit über 10 Jahren in Valencia in Zusammenarbeit mit dortigen Ärzten.

Seit August 2017 liegt in Magdeburg, bzw. dem Landesverwaltungsamt in Halle, ein Antrag auf Wiedererteilung der Approbation vor, selbst die Sozialministerin SachsenAnhalts, Petra Grimm-Benne, ist über die Dringlichkeit dieses Antrages informiert. Doch es heißt bis April 2018 (da dieser Text geschrieben ist) : „Der Antrag wird bearbeitet“. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Weitere Informationen: http://www.weracu.org

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