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SiKo 2017 – EU rüstet auf für NATO und wegen Problemkind Trump

5. März 2017
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Es ist eigentlich immer das Gleiche bei der Münchner Unsicherheitskonferenz. Die Führungsoffiziere der westlichen Staaten kommen zusammen, um ihre Visionen des zukünftigen Zusammenlebens auf diesem Planeten zu präsentieren: Klassische Lobbyarbeit für die Waffen- und Ölindustrie also.

Wäre da nicht Donald Trump, der doch die NATO tatsächlich als „obsolet“ bezeichnete. Im Englischen bedeutet dies zwar nur „renovierungsbedürftig“, im deutschen Sprachgebrauch wäre es jedoch nicht weniger zutreffend. Das Bündnis wurde im Kalten Krieg gegen Russland geschaffen – die Zeiten sind ein viertel Jahrhundert vorbei.

Doch Bundeskanzlerin Merkel stellte auf der SiKo nochmal ein klar, wieso es die NATO eben doch bräuchte: Wegen der Annexion der Krim – was sonst?

Und so schwadronierte auch Verteidigunsministerin von der Leyen über die Notwendigkeit einer starken EU-Armee oder zumindest einer Miltärallianz.

Kein Wunder, dass sich – wie in jedem Jahr – draußen vor dem Veranstaltungsort tausende Menschen zum Protest gegen die NATO zusammenfanden. Darunter auch zunehmend prominente Gesichter. Etwa die Kabarettistin Lisa Fitz, die es sich nicht nehmen ließ, mit klaren Worten vor die Demonstranten zu treten.

 

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