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TTIP & Schutzzölle vs libertärer Freihandel – Charles Krüger im NuoViso Talk

23. April 2016
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Die kürzlich veröffentlichten TTIP-Leaks haben in den Medien große Wellen geschlagen. Durch die schon bekannte Geheimniskrämerei und die auch schon bekannt gewordenen Fakten fragen sich allerdings viele Menschen: Ist das Freihandelsabkommen überhaupt freiheitlich? – Darüber spricht Autor, Youtuber und Freiheitsaktivist Charles Krüger im NuoViso Talk mit Hagen Grell.

Das „Freihandels­Abkommen“ TTIP ist in aller Munde. Demonstrationen und Unterschriften-Sammlungen mit hunderttausenden Menschen scheinen nichts daran ändern zu können, dass TTIP nun bald eingeführt wird. Worum es sich eigentlich genau bei TTIP handelt, ist unterdessen gar nicht so leicht zu beantworten. Politiker die das Abkommen einsehen durften, müssen ein Schweigegelübde darüber ablegen. Informationen über den Inhalt sind zwar rar, doch eines lässt sich trotzdem mit Gewissheit sagen: Mit „Freiheit“ und „Freihandel“ hat dieses „Freihandels­Abkommen“ rein gar nichts zu tun.

TTIP ist dabei sogar eine Form von „Protektionismus“. Die Politik spielt, so Krüger, dem Bürger hier einen Streich. Doch was ist Freihandel wirklich und wo hört die Freiheit eigentlich auf? Krüger, Autor des Buches „Die größte Täuschung der Menschheitsgeschichte: Die Enttarnung der institutionalisierten Gewalt“, sieht in den Konzernprivilegien und Schiedsgerichten den größten Widerspruch zum Freihandel.

Tatsächliche Freiheit würde bedeuten, dass jeder auf der Welt mit jedem handeln darf. Das alte Modell der Schützzölle, welches in TTIP ganz neue Auswüchse entwickle, sieht Krüger als größtes Hindernis für den Freihandel. Was tatsächlich realistisch ist, darüber darf und sollte diskutiert werden.

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