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Reporterin im Krieg gegen die Lügen – Maria Janssen im NuoViso Talk


30. März 2016

Propaganda ist der Krieg auf der psychischen und der Informationsebene. Doch die Folgen von Propaganda können Leben kosten. Genau dieser Verlust und Schmerz machte aus der Grafikdesignerin Maria Janssen eine humanitäre Aktivistin und schlussendlich Reporterin für RT Deutsch. Ihre Familie lebt in Donezk, Verwandte und Freunde in der ganzen Ukraine. Sie erlebte, wie die Propaganda und die Machtergreifung des aktuellen Kiewer Regimes tausende Menschenleben forderten.

Maria Janssen ist Redakteurin und Reporterin bei RT Deutsch. Schon während der Maidan-Unruhen wurde die ehemalige Grafikdesignerin skeptisch, warum gerade in einer wirtschaftlichen Aufschwungphase des Landes Teile der Bevölkerung ihre Unzufriedenheit auf die Straße tragen. Gerade die Einseitigkeit der damaligen Wut der Demonstranten gegen Janukowytsch und nicht gegen die Oligarchen machte für Maria keinen logischen Sinn. Als der Umsturz, dann Putsch und die Kämpfe und Morde begannen, war die Fassungslosigkeit groß und der Schmerz grenzenlos. Besonders das Massaker der Brandschatzung von Odessa war ein zentraler Auslöser, durch den Maria aktiv wurde und begann, humanitäre Hilfe zu leisten und einen Hilfstransport in die Ukraine zu organisieren. Wenig später entstand der Kontakt zu RT Deutsch, die sie zu einem Interview baten und schlussendlich einluden, als Redakteurin mitzuarbeiten, was sie annahm, um im Propagandakrieg für ihre Heimat zu kämpfen.

Der angerichtete Schmerz in der ukrainischen Bevölkerung ist groß, berichtet Maria, deren westukrainische Freunde sich von ihr und allgemein von den Ostukrainern abgewandt haben, und die sich selbst nicht sicher ist, ob sie im Moment mit Westukrainern wieder Freundschaft schließen könnte. Zu groß sind die Verletzungen durch den Bürgerkrieg, die Tode und den geschürten Hass. Doch sie wünscht es sich sehr. Und sie will diesen schwierigen Prozess mit ihrer Arbeit Stück für Stück auf den Weg bringen.

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