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Realer Albtraum: Die Heimat in Trümmern – Maria Janssen im NuoViso Talk


14. Oktober 2017

Dieser Film wird Ihre Perspektive verändern!  „Hilfstransport – Eine Fahrt in den Donbass“. Wenn Maria Janssen an ihre zerstörte Heimat denkt, kämpft sie mit den Tränen: Die bekannte Redakteurin von RT Deutsch erinnert sich an die Zeit vor ihrer journalistischen Karriere.

Gerade mit der Ausbildung zur Grafikdesignerin fertig geworden, zog es die gebürtige Einwohnerin von Donezk (Ostukraine) zu den Münchner Mahnwachen, deren Teilnehmer sich gegen den schärfer werdenden Ton in der Russlandpolitik der Bundesregierung wendeten. Im Interview mit NuoViso-Redakteur Norbert Fleischer schildert sie, wie aus ihrer anfänglichen Idee eines humanitären Hilfstransports in den Donbass schließlich ein ganzer Dokumentarfilm wurde.

Die NuoViso-Filmproduktion „Hilfstransport – Eine Fahrt in den Donbass“ (2017) vermittelt westlichem Publikum die beklemmende, trostlose Atmosphäre im heutigen Donezk, in dem Maria Janssen aufgewachsen und zur Schule gegangen ist, als es noch eine pulsierende Osteuropa-Metropole war.

Wo vor wenigen Jahren lachende Kinder mit Bällen und Fahrrädern über die Vorstadtstraßen tollten, hat Kiews Krieg gegen die abtrünnigen Separatisten aus dem Osten eine verstörende Landschaft von Hausruinen und Munitionshülsen hinterlassen.

In den einst frequentierten Geschäftsstraßen der Innenstadt kann heute ein einziger Fehltritt auf eine Bodenmine den letzten Schritt im eigenen Leben bedeuten. Die Journalistin schildert, unter welchen prekären Umständen die wenigen, häufig mittellosen verbliebenen Einwohner leben – und welche Dankbarkeit ihr und ihren Helfern entgegen gebracht wurde, als sie mit ihrem in Deutschland gekauften Lastwagen voller Hilfsgüter in den zerstörten Siedlungen vorfuhren.

Der Film „Hilfstransport – Eine Fahrt in den Donbass“ feiert am 25. Oktober 2017 um 17 Uhr seine Weltpremiere, im Berliner Programmkino „Babylon“. Infos und Karten unter:

http://www.babylonberlin.de

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