Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

OK
Passwort vergessen? Registrieren
Verfügbare Videoplayer: LBRYBitChute

Gendergerechte Sprache – Julia Szarvasy und Rico Albrecht im NuoViso Talk


10. Juni 2020

Liebe Freund*innen der gendergerechten Sprache. Liebe Autor*innen, Journalist*innen, Politiker*innen, liebe Lehrende, Schüler*innen, Studierende, Professor*innen, liebe Abonnent*innen und alle anderen Interessierten.

Wenn es nach dem Willen von Teilen unserer Gesellschaft ginge, darunter Behörden wie z.B. die Stadt Hannover, viele Universitäten oder die Verantwortlichen für die Änderungen der Straßenverkehrsordnung, hätten wir Sie auf diese neue Weise begrüßen sollen.

Die feministische Sprachkritik und die Genderlinguistik sind überall auf dem Vormarsch. Was ist aus sprachwissenschaftlicher Sicht richtig oder falsch? Was ist aus soziologischer Sicht geboten? Und welche Auswirkungen haben die Änderungen der Sprache auf das Verhältnis zwischen den Geschlechtern und unsere gesamte Gesellschaft?

Julia Szarvasy und Rico Albrecht im NuoViso Talk

mehr sehen


nuoviso unterstützen


Seit 2005 produzieren und veröffentlichen wir kostenlos investigative, außergewöhnliche und interessante Dokumentationen und Interviews.
Bitte unterstütze unsere Arbeit, damit wir auch weiterhin gegen den Strom schwimmen können

Allein Du solltest bestimmen, was Dir die Unterstützung eines freien Mediums wert ist und somit nimmst Du auch direkt Einfluss auf Quantität und Qualität unseres Programmes. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um uns zu unterstützen. Entscheidest Du Dich für eine monatliche Unterstützung (Plusabonnent), möchten wir Dir gern auch zusätzlich noch etwas zurückgeben.

Mit einem monatlichen Abo erhältst Du Zugriff auf unseren NuoViso+ Bereich und kannst somit unsere Produktionen bereits vor der offiziellen Veröffentlichung sehen. Außerdem erhältst Du exklusiven Zugriff auf einige Filme und Kongresse.

per Überweisung


Überweisung:

NuoViso Filmproduktion
PNB Paribas / Consorsbank
IBAN: DE78701204008376790005
BIC: DABBDEMMXXX
Verwendungszweck: „Unterstützung“

Nuoviso shop


Arrow
Arrow
Slider

Kommentare


31

avatar
30 Kommentar Themen
1 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
10 Kommentatoren
Jürg von BurgRolandgritarmin_ulrichBlechmann Letzte Kommentartoren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
armin_ulrich
armin_ulrich

Ich leide an unreiner Haut. Am schlimmsten sind die Mitesser*Innen bzw. die Mitessenden.

Jürg von Burg
Jürg von Burg

Es gibt weltweit Sprachregionen, die kein Geschlecht für Substantive haben (bsp. die englische Sprache) und ist in diesen Regionen die Frau bessergestellt? Wenn Sie das verneinen, dann ist dieses Gender-Ding beendet!

armin_ulrich
armin_ulrich

„Ich möchte aber lieber mit der Puppe spielen!“ „Aber Melanie, wir haben doch eine gerade Woche, da gibt es nur die Maschinenpistole, denk‘ doch einfach an Ulrike Meinhof, wie wichtig sie für den revolutionären Kampf ist!“

armin_ulrich
armin_ulrich

59:00 Gut, daß sich die Jungen das Feuerwehrauto nehmen und die Mädchen die Mehrjungfrau. Sie könnten stattdessen auch die Bockwurst und das Kondom nehmen und den Gebrauch des selben üben für die Zukunft. Wenn man/frau/div das Wissen erst dann erlernt, wenn es gebraucht wird, dann ist es zu spät. Englisch lernt man/frau/div ja auch vor der ersten Reise dorthin.

armin_ulrich
armin_ulrich

58:05 Natürlich haben wir Erzieher*Innen in der Krabbelgruppe „Sägemehl“ den Mädchen beigebracht, den Tagebau für Braunkohle in der Sandkiste, den die Jungs in der ungeraden Woche gebaut haben, in der darauffolgenden geraden Woche kaputtzubomben mit den Spielzeugpanzern, so daß die Klima- und Gendergerechtigkeit wiederhergestellt ist.

armin_ulrich
armin_ulrich

28:45 Wenn man/frau/div nicht gendert, dann gibt es Abzüge in Arbeiten:
Ein/e mit der *Innenströmung mitbewegte Beobachter*In passiert zuerst den/die Verdichter*In, dann die Brennkammer, dann die Turbine und zuletzt den/die Nachbrenner*In.

armin_ulrich
armin_ulrich

3 Verbindungsstudierende kommen singend aus der Kneipe: „Hei, wir sind die Künstler*Innenschar, feste lustige Gestalten.“

Roland
Roland

Die Idiotie ist nicht mehr auszuhalten. 🙁
Liegt es am Fluorid, dass die Menschen so verblöden?
Einen Grund muss es doch geben. Es trifft doch nicht alle.

Ein Schwachsinn jagt den nächsten. Es gibt keine Pause mehr. 🙁

Ich werde NIE diese Schreibweise nutzen. NIE! Und ich lese so einen Mist auch nicht. Sobald ich dieses *innen irgendwo sehe, blättere ich weiter. Ich spalte nicht Mann und Frau, wie es diese Idioten tun.

armin_ulrich
armin_ulrich

3 Verbindungsstudent*Innen kommen singend aus der Kneipe. Da es Verbindungsstudent*Innen sind, sind es eher selten Studierende, sondern eingeschriebene Student*Innen.

armin_ulrich
armin_ulrich

24:20 3 Verbindungsstudent*Innen kommen singend aus der Kneipe. Wir wissen nicht, ob sie Burschenschafter*Innen, Turnerschafter*Innen oder Sängerschater*Innen sind. Im letzteren Fall wären sie dann schon wieder Sänger*Innen.

armin_ulrich
armin_ulrich

Neben den Bakterien und anderen Einzeller*Innen sind die Viren die hauptsächlichen Krankheitserreger*Innen.

armin_ulrich
armin_ulrich

22:10 Natürlich sollten die Neger*Innen in der Südsee sich selbst am besten regieren können (wenn sie nicht libertär sind) ohne jemanden, der seine Tochter in Schweden außerhalb jedlicher bürger*Innenlichen Konventionen aufzieht, und das auch noch aus der Entfernung. Kolonialismus ist eine andere Nummer als die Genderfrage. Wieso soll man/frau/div den Kleinkindern zeigen, daß die Neger*Innen einen Nichtneger als König brauchen? Morgen gehe ich zu Kaufland und hole mir Kokosküsse, die mit weißer Schokolade überzogen sind. Dann frage ich die Kassierer*In, wie man/Frau/div diese jetzt bezeichnen muß (im Kaufland kenn man/frau/div mich schon). Ein Süßigkeitenhändler in Heidelberg (Heidelberger Zuckerladen) löste dieses… Weiterlesen »

armin_ulrich
armin_ulrich

22:08 Nicht nur bei Astrid Lindgrin, sondern auch in der Weltliteratur tritt diese Frage auf:
Was, wenn der/die Blechtrommler*In das genderneutrale Paar beim Geschlechtsakt stört?
Dinge, die man/frau/div mit Leichtigkeit der Lächerlichkeit preisgeben kann, müssen falsch sein.

armin_ulrich
armin_ulrich

Preisfrage an den/die Informatiker*In:
Wie soll man/frau/div in einem Programmcode „den Zähler“ korrekt gendern: denn der Stern in dem/der Zähler*In würde vom/von der Compiler*In als Multiplikationsoperator*In zweier Variabl*innen interpretiert.

armin_ulrich
armin_ulrich

Die Flugzeugträger*In „Chester W. Nimitz“ bildet mit der Flugzeugträger*In „Ronald Reagan“ einen Flottenverband und trifft vor den Azoren mehrere Zerstöre*Innen.

armin_ulrich
armin_ulrich

Um 12:30 kommt der Punkt des ganzen. Darum geht es – was haben wir alle im Kopf.

armin_ulrich
armin_ulrich

Der/die 2-Komponentenkleber*In hat als eine Komponente den/die Binder*In und als die andere Komponente den/die Härter*In.

grit
grit

Das ist ein spannendes Thema auch dahingehend, ob es nicht doch größer/übergeordneter ist, als dass es „nur“ als Ablenkung von „unseren aktuell wichtigen Problemen“ am Ende(?) einer patriarchalen Epoche erscheint – sie-scheint ;-). Ganz NATÜRLICH ist, dass es keine lineare/glatte Wandlung der über „mehrere tausend Jahre gewachsenen Verhältnisse“ geben kann; in die Geschichte der Frauenbewegung geschaut: auch nicht gab/gibt. Nach meiner Beobachtung sollte „gender mainstreaming“ dem sich langsam verbreitenden Feminismus ( DER F…. !!!?) den Wind aus den Segeln nehmen, das würde das relativ starke und plötzliche systemische/strukturelle Interesse evtl. erklären. Interessant finde ich jedenfalls auch den Zeitpunkt, an dem… Weiterlesen »

armin_ulrich
armin_ulrich

10:00 Die Gendersprache wird nicht übertrieben, wenn man/frau/div eine Schlosser*In eine Bohrung mit einem/r Bohrer*In bohrt, auch nicht, wenn man/frau/div sich ein Bock/ziegen/div-Bier zur Bock/Ziegen/div -Wurst genehmingt.
„He Michael/a, kannst Du mir den/die Bremsenreiniger*In reichen? Er steht neben dem/der Glasreiniger*In, hinter dem/der Verdünner*In.“
„Sag‘ mal, wo finde ich den/die Alleskleber*In?“ – „Neben dem/der Klebstofflöser*In.“

armin_ulrich
armin_ulrich

9:00 Danke Herr/Frau Albrecht*In, wenn man/frau/div auch große und kleine Kund*Innen ansprechen würde, dann müßte man/frau/div die Großen Kund*Innen Groß und die kleinen kund*Innen klein schreiben.

armin_ulrich
armin_ulrich

Der/die mit der Strömung mitbewegte Beobachter*In passiert zuerst den/die Verdichter*In, dann den/die Brenner*In, dann die Turbine und zuletzt die Nachbrenner*In.

armin_ulrich
armin_ulrich

5:12 er/sie/es ist nicht die Rolle der Feministin, sondern es wäre eine künstliche Rolle.

armin_ulrich
armin_ulrich

4:50 Der sonstige Kunde kann eine Firma sein oder ein Differential-Transvestit, der auf seine/ihre Rolle als 25. Geschlecht beharrt.

armin_ulrich
armin_ulrich

2:19 „Andere Probleme lösen“ und „Resourcen“:
Es handeltsich um eine Unzahl von Ersatzhandlungen. Wenn man/frau/div z.B. sich an die Steuererklärung nicht setzen will, dann drückt er/sie/es sich Mitesser*Innen aus als Ersatzhandlung.
Eines der „Probleme“ ist, daß die Verurteilungsquote von Vergewaltigern von 23% in den 90ger*Innen auf 8% in den 2010er*Innen abfiel.
Damit man/frau/div sich damit nicht beschäftigen muß (obwohl das auch befriedigend sein könnte, wenn er/sie/es dann angepackt würde) hat man/frau/div die Gendersprache.

Blechmann
Blechmann

„Drei nicht singende Singende und drei singende Studierende kommen aus der Kneipe.“

anja.schulze11
anja.schulze11

Vielen Dank für das Thema. Ich denke, dass den Menschen sehr viel eingeredet wird, was das angeht. Generell habe ich den Eindruck, dass man als Bürger sehr vorsichtig sein sollte, wenn Minderheiten plötzlich so angepriesen werden. Ich denke, dass diese dann für irgendetwas benutzt werden, insbesondere wenn sie lange Zeit vorher kein Thema waren.

h.binz
h.binz

Sprache ist und muss selbst wachsen das war schon immer so

thiele65
thiele65

Hallo und gute Tag…😊

Ich bin seit langen schon ein großer Fan und Unterstützer eurer Arbeit…👍

Jetzt habe ich nur eine kleinen, nicht allzu ernst gemeinten, Verbesserungsvorschlag zu dem Thema Gendergerechte Sprache…

In eurem Text heißt es:

Interessierten…

Müsste es nich auch Interessiertinnen heißen?

Und…was ist mit Julian Szarvasy und Ricarda Albrecht…also wenn schon denn schon…😊…???

Das nur so am Rande…😂

Liebe Grüße und weiter so…👍

der Jan

Helga
Helga

Vielen Dank für das Aufgreifen dieser Thematik.
Meine Literatur-Empfehlung: Benjamin Kaiser – Kulturmarxismus und die ExpressZeitung Ausgabe 26 – Gender Mainstreaming: Die Leugnung der menschlichen Natur; ExpressZeitung Ausgabe 31 – Hinter der Maske des Friedens Die hybride Kriegsführung.
Oder visuell: https://punkt-preradovic.com/beyond-gender-abschaffung-der-geschlechter-mit-profx-lann-hornscheidt/ – kontrovers dazu: https://punkt-preradovic.com/gendern-nein-danke-mit-torben-hundsdoerfer/
Simone de Beauvoir und Jean-Paul Sartre sollte man kennen, ebenso https://de.wikipedia.org/wiki/Margaret_Sanger – dann sind wir auch irgendwann wieder bei Rockefeller & Co. und: Bill Gates…

barbara.riesner
barbara.riesner

Liebe Julia, herzlichen Dank für diesen tollen Beitrag. Ich teile Ihre Meinung zu 100%. Ich selbst arbeite in einer sehr männerdominierten Branche und wenn da ein Herr etwas „von oben herab“ ist, dann weiß ich ihm fachlich schnell seine Grenzen aufzuzeigen – freundlich, aber bestimmt 😉 Und es hat mir oft Respekt und Anerkennung eingebracht. Mit 51 Jahren bin ich mir meiner selbst bewußt! Wichtiger als unsere Sprache zu verbiegen, ist es starke Persönlichkeiten – sowohl weiblich, als männlich – zu formen. Da ich leider keine Kinder habe, gebe ich mir allergrößte Mühe meine Großnichten und Großneffe dazu zu verhelfen.… Weiterlesen »

Newsletter


Informiert bleiben? Dann melde dich für unseren Newsletter an:

vorschläge für dich