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Die Spaltung deutscher Frauen und Männer – Wolfgang Rettig im NuoViso Talk

19. Februar 2016
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Die astronomische Rekord-Single-Quote und die Welt-Niedrig-Rekord der Geburtenrate in Deutschland sprechen eine deutliche Sprache: Männer und Frauen sind so entzweit wie vielleicht nie in der deutschen Geschichte. Sogenannte Experten verbreiten im Mainstream Ideologien statt biologischer Fakten. Selbst denken ist gefragt. Informatiker, Aktivist und Video-Blogger Wolfgang Rettig hat genau dies getan und bespricht seine Erkenntnisse zur Dynamik zwischen deutschen Männern und Frauen im NuoViso Talk mit Hagen Grell.

Die Lage ist ernst, erklärt Rettig: Deutsche Frauen und Männer haben eine der höchsten Single-Quoten und die top-niedrigste Geburtenrate der Welt. Würde dieser Zustand andauern, dann würde das deutsche Volk nicht nur sprichwörtlich, sondern tatsächlich verschwinden. Die Deutschen sterben aus, wenn der Bruch zwischen den Geschlechtern weiter bestehen bleibt.

Dafür sieht Rettig mehrere Gründe, einerseits den Feminismus, der es verpasste, nach der faktischen Gleichberechtigung in den 80ern aufzuhören. Aber auch die – mittlerweile jahrzehntelang im Mainstream gebetsmühlenartig beschworene – deutsche Schuld stört das Selbstbild der deutschen Männer und macht sie zu vermeintlichen „Tätern“. Auch die nicht aufgearbeiteten Kriegstraumata der Weltkriegsgeneration und ihrer Nachkommen vergiften die Liebe zwischen deutschen Männern und Frauen.

Eine Musterlösung für diesen Zustand hat Rettig nicht parat, aber einen Weg zur Lösungsfindung: Die Gleichmacherei muss aufhören, Männer und Frauen sind unterschiedlich. Jeder kann bei sich anfangen. Sich selbst wieder als Mann oder Frau erkennen. Frauen als Frauen und Männer als Männer behandeln. Die natürlichen biologischen Stärken wieder schätzen lernen. Und die geschlechtsspezifischen Schwächen nicht mehr nutzen, um Vorwürfe zu machen oder das andere Geschlecht vorzuführen.

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