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Außer Kontrolle: Asylheime, Verschuldung, Gefahren – Viktor Seibel im NuoViso Talk


14. März 2016

Die Presse schweigt und die Kanzlerin predigt weiter Durchhalten, doch die Asylkrise in Deutschland scheint längst aus allen Fugen geraten zu sein. Schlägerei, Krankheiten, Anspruchsdenken – die negativen Berichte über Migranten können nur noch wenig von den Mainstream-Berichten über glückliche Flüchtlingskinder und auf den Finderlohn verzichtende zugewanderte 1000-Euro-Finder aufgewogen werden. Die Stimmung brodelt. Umso wichtiger, die Wahrheit über die Situation aus erster Hand zu kennen. Viktor Seibel ist Russlanddeutscher und Friedensaktivist und arbeitete als Schichtführer in einem Flüchtlingsheim. Er spricht mit Hagen Grell im NuoViso Talk über seine Erlebnisse.

Die Migranten, so berichtet Seibel, sind längst nicht so homogen, wie es der deutsche Mainstream darstellen möchte. Nur eine kleine Zahl sind tatsächlich Flüchtlinge, von denen tatsächlich auch einige aus Syrien kommen. Viele Migranten von den 1516, die er in seinem Heim als Security betreute, waren aus Marokko, Algerien, dem Kosovo, Tschetschenien und Georgien. Die Beweggründe der Einwanderer: Verbesserung der Lebenssituation und die Hoffnung auf wirtschaftliche Absicherung. Gelegentlich spielte auch Flucht eine Rolle, wobei Deutschland aufgrund von Empfehlungen anderen Ländern vorgezogen wurde. Auch ein Einschleusen als IS-Kämpfer könnte eine Rolle spielen, was Seibel allerdings eher anhand von Nachrichten aus der Presse fest macht.

Doch das große Verbrechen sei nicht bei den Migranten zu suchen, so Viktor Seibel, sondern bei allen Profiteuren dieser Asylkrise. Da seien zunächst wirtschaftliche Nutznießer zu nennen, die an der Unterbringen, Verköstigung, medizinischen und pharmazeutischen Versorgung und Bewachung der Asylbewerber profitieren. Doch auch die US-Geostrategen sind Profiteure, so Seibel, da sie die Migrantenkrise als Migrationswaffe gegen Deutschland einsetzen, um Deutschland zu destabilisieren, weiter zu verschulden und so noch abhängiger von den USA zu machen. Die Gefahren von Untätigkeit hat Seibel mit eigenen Augen gesehen: teils gewalttätige Asylbewerber, die aufgrund Arbeitsverbot gelangweilt und aggressiv sind, ethnische Konflikte, Anspruchsdenken und Krankheiten, die in Europa längst ausgerottet waren, treten mit den Asylbewerbern wieder auf den Plan.

Wir haben es nicht mehr unter Kontrolle, schlussfolgert Seibel. Der Plan von Merkel steuert auf eine Katastrophe zu. Die Lösung sieht er in einer Volksbewegung, die aufgeklärt, mutig und menschlich den menschenfeindlichen Eliten entgegen tritt und ihre Politik beendet, die den Deutschen und den Asylbewerbern schadet.

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