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Schopenhauer und der Wert der Sprache


5. Februar 2021

Von den vielen Folgen unseres verwirrten Zeitgeists, ist das gendergerechte Neusprech mit am Kuriosesten. Von oben aufoktroyiert, wird dem Menschen in erzieherischer Absicht ein neuer Duktus aufgezwungen, der keine Rücksicht nimmt auf die gewachsene Schönheit und Harmonie der deutschen Sprache.

Dabei ist Sprache mehr als nur blabla, sondern immer eng verbunden mit dem Denken, eine Erkenntnis, der sich alle großen Menschen des Worts bewusst waren. Deshalb lohnt sich ein Blick auf Arthur Schopenhauer, einem Meister der deutschen Sprache, der schon im 19. Jh. die Sprache und damit den Geist bedroht sah. Zitate aus seinem Manuscriptum „Aber die Sprache lasst unbesudelt“ zeigen Muster auf, die sehr an unsere Zeit erinnern. Möge die Lektüre des Philosophen uns helfen zu erkennen, welch großartigen Schatz wir da geerbt haben.

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Sig. Carlo Caccialupi
Sig. Carlo Caccialupi

Salve a tutti, Hey warum ist Euer Video auf Youtube als nicht gelistet markiert? Ihr wisst schon, das dies bedeutet, daß Ihr nicht über Geloogel und Youtube gefunden werdet. Ich sehe das genau so wie Sig. F. Steiner. Pietrapario wäre übrigens ein Steinemacher, also ein Steiner im Lateinischen xD Was ich krass finde ist auch, das die Sprachveränderungen von den gekauften Unis und den Maßenmedien kommen und eben nicht natürlich sind, wie zum Beispiel durch eine Völkerwanderung. Wie viele türkische Wörter hat das Deutsche aufgenommen und wie viele Anglizismen so im Vergleich? Hey es gibt mehr Sarazenen im Schwabenland als… Weiterlesen »

Harti
Harti

Iss ja wirklich krass 😸, wie es das Wort sogar bis in den Osten geschafft hat. Ich, selbiges Alter wie Frank, habe es auch in meiner Jugend oft benutzt. Und wir waren echt krass hier in Sachsen-Anhalt. 😸👍

Harti
Harti

Krass 😸😸😸

armin_ulrich
armin_ulrich

Danke Frank Stoner, ich denke, ich kaufe mir das Buch von Schopenhauer.

armin_ulrich
armin_ulrich

0:25 da ist es „folies .. also Narreteien“

armin_ulrich
armin_ulrich

23:00 Bevor wir in das Orwellsche „plusgut“ und „doppelplusgut“ (auch in 1984 gab es „Sprachpädagogik“) nehmen wir einfach kraß und geil.
Als ich im Büro der LaRouche-Leute in Wiesbaden arbeitete, brachte ich den Amerikaner*Innen das Wort „geil“ bei. Das sage ich, um mir selbst auf die Schulter zu klopfen.
Siehe auch Bruce und Bongo

armin_ulrich
armin_ulrich

18:40 Darauf hätte ich hingewiesen, wenn Sie das nicht gesagt hätten. Richtig schlimm ist er/sie/es dann, wenn der Anglizismus kommt und danach gleich für die „wenig Sprachbegabten“ erklärt wird (ich wollte gerade „weird“ schreiben), was er zu bedeuten hat (Robert Stein kann das ganz gut).
Hin und wieder baue ich auch einen sinnlosen Anglizismus in meine Sprache ein – ich bin auch nicht frei davon.
Sinnvolle Anglizismen gibt es genug, z.B. der Slip kann die Wortmonstren „Unterhose“ und „Seitengleitflug“ (aero) ersetzen. Der Computer (deutsch: Rechner*In) brachte bei seiner Verbreitung natürlich auch seine Fachsprache mit.

armin_ulrich
armin_ulrich

Wer gerne programmiert, der/die/??? stößt auf folgendes Problem: eine Zählvariable kann in Python durchaus mit „zähler“ (mit „ä“) bezeichnet werden (in C oder C++ müßte er/sie/es „zaehler“ heißen), aber nicht mit „zähler*In“, da der Genderstern „*“ als Multiplikationsoperator*In fehlinterpretiert wird. Auch C und C++ lassen die „zaehler*In“ nicht zu.

armin_ulrich
armin_ulrich

7:10 Ich wollte noch einen Gedanken äußern: wir sehen in der Gendersprache eine Ersatzhandlung, also etwas, was man/frau/div macht, wenn das drängende Problem zu groß ist (wie z.B. Mitesser*Innen ausdrücken, wenn man/frau/div pleite ist) und das Problem mit dem Frauen konfrontiert sind, sind die abfallenden Erfolgsquoten bei der Strafverfolgung von Vergewaltigungsdelikten. Die Goggle-Suche [ Vergewaltigung 8% ] führt zu einem Spiegel-Artikel: „Vergewaltigung – nur acht Prozent der Anzeigen führen zu einer Verurteilung“ „Vor 20 Jahren hätten 21,6 Prozent der Frauen, die eine Anzeige erstattet hatten, die Verurteilung des Täters erlebt – 2012 seien es nur noch 8,4 Prozent gewesen, sagte… Weiterlesen »

armin_ulrich
armin_ulrich

5:02 Man/frau/div hat das Vorurteil, daß er/sie/es von der Werbung kommt, aber er/sie/es kommt aus den politischen Zeitungen,

armin_ulrich
armin_ulrich

Arthur Schopenhauer*In …

armin_ulrich
armin_ulrich

1:11 „Das sind so groteske Sprachbilder die da kommen“ wie:
*Innenströmung in einem Flugzeugtriebwerk: Der/Die mit der mitbewegte/r Beobachter*In pasiert zuerst den/die Verdichter*In, dann die Brennkammer, dann die Turbine und zuletzt die Nachbrenner*In.
Versuchen wir das Gendern lächerlich zu machen – bevor es uns lächerlich macht.

HanzguckindieLuft01
HanzguckindieLuft01

Wieder ein sehr beeindruckendes und interessantes Thema. Ich hab es als Teenager auch nicht verstanden das die älter Generation beanstandet hat das wir „Jugendlichen“ so viele englische Worte benutzen. Heute sehe ich das anders. Manchmal fällt einem ja noch nicht ein Mal das deutsche Wort ein wenn man etwas erzählt. Und versteht mich nicht falsch……ich habe nichts gegen enlisch ich habe britische Wurzel.

kayalperformance
kayalperformance

Der Ausdruck: astrein war auch sehr verbreitet.

Laidback Jack
Laidback Jack

Fantastisch Frank. 👏😌

susischwarz
susischwarz

Frank! Wundervolle Sendung! Heute hast du mir besonders aus dem Herzen gesprochen!!! Danke ganz groß, Spende ist bestens angelegt!

Keazy
Keazy

Frank Stoner*in, oder ich informiere die GeSpraPo!

AntiRaute94
AntiRaute94

Tolles und wichtiges Thema. Ich halte das ganze gendern für höchst manipulativ und gefährlich. Allgemein finde ich es schwierig, wenn man die Sprache ändert, um Frames zu setzen. Beispiel: Die Alltagsmaske. Führt uns weg von der Medizin und haucht dem Ganzen etwas selbstverständliches ein und lässt uns nicht daran denken, dass es sich hier um eine medizinische Maßnahme handelt, die nicht einfach jeder so ausüben sollte, ohne sich dessen Risiken bewusst zu sein… Es war doch schon der Grundvater der Massenpsychologie und Propaganda, der gesagt hat, dass das Sprechen das Denken vorsaussetzt ( auch wenn es bei manchen nicht den… Weiterlesen »

jamal hill
jamal hill

Endlich mal wieder Stoner Time!!!! 🙂
Ich gebe mir die Folge zu Zero Covid auch direkt danach.

sdgbwr
sdgbwr

ich schließe mich dem Plädoyer für unsere Sprache vollumfänglich an. Leider wird Sprache eben gern von den Wichtigtuern vereinnahmt und für politische Ziele missbraucht, man denke nur an die LTI (und wer auch immer etwas über die Ziele der heutigen Sprache schreiben wird). Ich frage mich auch, ob ein Herr Sick heute noch ein Buch verkaufen würde. Die Sprache verarmt (und damit auch das Denken), die althergebrachten Regeln geraten in Vergessenheit, neue Regeln werden oft willkürlich eingeführt. Und selbst in der Buch-Literatur werden erstaunliche Böcke geschossen. Nicht weil man Sprache kreativ anwendet, sondern aus Dummheit, Ahnungslosigkeit und Einfallslosigkeit. Letztens nahm… Weiterlesen »

Sabine
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Ja Ja, die Hessen! Grüsse aus Frankfurt

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