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Riots und Rassismus in den USA und die darüber stehende soziale Frage


16. Juni 2020

Gespannt blicken wir Europäer auf die jüngsten Ereignisse in den USA. Polizeigewalt, Riots und Proteste erschüttern das zutiefst gespaltene Land. In diesem Video wollen wir jenseits des aktuellen Hypes um Trump und Rassismus versuchen, das Geschehen in ein größeres Bild einzufügen.

Ein Blick auf die Geschichte zeigt, dass es viele und schwere Riots und Aufstände in den USA gab, die mit Gewalt niedergeschlagen wurden. Dabei ging es nicht immer um Unterdrückung der Schwarzen, sondern viel mehr um die Unterdrückung der unteren Schichten. Der gegenwärtige Fokus auf Rassismus, ein sehr junger Begriff, lenkt ab vom wirklichen Thema, der sozialen Frage. Wie Warren Buffet einmal sagte, „Es läuft ein Kampf reich gegen arm und meine Klasse gewinnt.“

Tatsächlich zahlt den Preis immer das einfache Volk. Nach den Detroit Riots von 1967 wurden Zentren afroamerikanischer Kultur, wie die Hastings Street, gentrifiziert. Im 19. Jahrhundert wurde die Arbeiterbewegung niederkartätscht, um den Weg freizumachen für die Oligarchen, die ihre Macht wiederum nutzten, die USA Schritt für Schritt zu einer Art Mafiastaat zu verwandeln, von Jekyll Island bis zu den aktuellen Billionen-Bailouts.

Die USA sind ein gescheitertes Sozialexperiment, sagte kürzlich Cornel West. Durch die Amerikanisierung und Globalisierung wird versucht, dieses fragliche Gesellschaftsmodell in vielen Ländern zu etablieren. Was können wir in Europa und Deutschland tun, um ein friedliches Miteinander in unseren Städten zu sichern? Gibt es Alternativen? Schliesslich haben wir in Mitteleuropa eine lange Geschichte urbaner Kultur, die ein selbstbewusstes, souveränes Bürgertum hervorbrachte. Dort sollten wir nach Lösungen suchen, bei unseren Erfahrungen und Stärken.

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Angela Stubbe
Angela Stubbe

Super podcast, you hit it on the spot! Es ist gut die US Perspektive und die Deutsche Perspektive separat zu betrachten. Ich habe 30 Jahre in Deutschland gelebt. Bin dort aufgewachsen. Bin seit langem in den USA. Du hast da einen guten Durchblick. Danke, dass du das so gut erklärst. Ich habe das Gefühl, dass der Rassismus im Moment mal wieder dazu benutzt wird um uns weiter zu spalten. Ich versteh die Rage in der schwarzen Bevoelkerung aber es hilft gerade nicht. Wie du schon sagst, es ist etwas absurd, dass wir nun die selben Proteste überall auf der Welt… Weiterlesen »

anja.schulze11
anja.schulze11

Danke für die tolle Aufarbeitung des Themas und die guten Lösungsansätze. 🙂

Roland
Roland

Hallo Frank,

warum sprichst du soviel englisch? Es gibt keinen Grund, deutsche Wörter durch englische zu ersetzen.
Willst Du von vielen nicht verstanden werden? Oder geht Dir die deutsche Sprach auf den Geist? Oder ist es Nachlässigkeit?

Es wäre wirklich toll, wenn Du mehr Deutsch sprechen würdest, denn dann versteht Dich in Deutschland jeder.

h.muethel
h.muethel

Danke, Stoner.
Gut vorgetragen und historisch unterlegt.

Ab ca. Minute 50: Affirmation action. Zwei Stunden zuvor folgenden Text bei Danisch gelesen:

https://www.danisch.de/blog/2020/06/15/die-perfide-plan-hinter-dem-unterfangen-die-rasse-aus-der-verfassung-zu-streichen/

Gruß, Harald

(Kannst Du/könnt Ihr mal kenntlich machen was die Titelmelodie ist?)

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Könnt Ihr mal die Fremdwörter weglassen!!!!!!!!!!
Unruhen statt Riots!!!!!!!!!
Mußte erst mal übersetzen lassen.

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