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Geld – Eine neue Perspektive auf eine alte Bürde der Menschheit


6. September 2020

Geld geht jeden etwas an, es scheint einfach schon immer da zu sein. Doch woher kommt das Geld und der Zins? Und warum scheinen selbst preisgekrönte Ökonomen unfähig, das Phänomen zu erklären, wie ihr Scheitern bei Krisenpräventionen oder der Umstellung von sozialistischen zu kapitalistischen Volkswirtschaften zeigt?
Tatsächlich hat sich Geld nicht irgendwie und irgendwann als fortschrittliches Tauschmittel entwickelt. Sondern es kam durch einen juristischen Akt in die Welt, der Erschaffung von Privateigentum. Dies geschah im Zuge revolutionärer Umstürze in feudalistischen Stadtstaaten in Griechenland und Kleinasien in vorklassischer Antike.
Ein völlig neuer Blick zeigt vor allem, dass unser Geldsystem nichts Natürliches und deshalb auch nicht alternativlos ist, sondern etwas von Menschen gemachtes. Deshalb ist es auch möglich und steht uns zu, das System zu verändern und zu verbessern.

Wichtigste Quelle zu diesem Thema ist das empfehlenswerte Buch Eigentum, Zins und Geld von Gunnar Heinsohn und Otto Steiger.

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Lakis
Lakis

Das war richtig „deep & real“ Stoner. Richtig „deep“.
Sehr schöne Gedanken.

Hermar
Hermar

Mir hat damals „Das Silberkomplott“ von Reinhard Deutsch die Augen geöffnet. Es befasst sich mit der Geschichte des Geldes und wie die Herrschenden uns immer beschissen haben („Schrot und Korn“).
Toll waren auch die Vorträge von Andreas Popp + Rico Albrecht, Prof. Dr. Bernd Senf, Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger, Prof. Dr. Franz Hörmann uva.
Brakteaten, Wunder von Wörgel, Informationsgeld etc.

benschubi
benschubi

Andreas Popp hat ja schon ein anderes Geldsystem gebaut mit dem „Plan B“. Einfach mal bei youtube „Andreas Popp Plan B“ eingeben.
Unser System will bloss keinen Change in Richtung wohlwollen aller Menschen. Leider…

benschubi
benschubi

Wieder absolute Spitzenklasse Frank! Langsam gehts auch wieder in eine Richtig der Themen, welche mich wieder mehr interessieren. Danke , großes Lob!

armin_ulrich
armin_ulrich

58:20 Andreas Popp hat es schon lange gesagt: „privare heißt berauben.“

armin_ulrich
armin_ulrich

58:00 „Nein, er hat nicht gesagt ‚halt die Schnauze‘ er hat eine Peitsche genommen und ihm in die Fresse gehauen. Das hat er gemacht, DU dumme S..“
Wer wissen will, wie der Satz weitergeht, der schaue https://www.youtube.com/watch?v=DesT1Jxp0xs

armin_ulrich
armin_ulrich

57:10 Geld entsteht auch dann, wenn jemand Güter erzeugt, die jemand anders haben will. Dann gibt der andere dem/der/dem Erzeuger*In der Güter, den Schuldschein (= den Anspruchszettel), der ihn/sie/ihn zwingt, ebenfalls Güter zu erzeugen.

armin_ulrich
armin_ulrich

53:00 Tatsächlich war Kain der ältere Bruder und Abel der Jüngere: 1 Mose 4 1 und 2

armin_ulrich
armin_ulrich

46:50 „Das ist mein Tomahawk, wenn Du es mir wegnimmst, dann werde ich mich wehren.“
Wie denn, ohne Tomahawk. Das Tomahawk hat ja schon der/die/das andere…..

armin_ulrich
armin_ulrich

45:30 Er: „Ich möchte einfach nur besitzen.“
Sie: „Du besitzt? Mach‘ doch ‚mal was, was Dir Spaß macht!“
Er: „ich besitze, weil es mir Spaß macht.“

armin_ulrich
armin_ulrich

43:20 Wenn ich das Land irgendwie kaufen konnte, dann war es schon unfrei.

armin_ulrich
armin_ulrich

36:20 Hier sind wir wieder bei der Definition: Geld ist das, was die 3 Geldfunktionen erfüllt.
Die Kauri-Muscheln erfüllen alle drei, sogar besser als das gesetzliche Zahlungsmittel („das, was gilt“) heute, was man/frau/div als Schwundgeld bezeichnet.

armin_ulrich
armin_ulrich

34:35 Mein Namenspatron hat im Teutoburger Wald verhindert, daß es ein Latein-Germanien gab und heute noch gibt.

armin_ulrich
armin_ulrich

32:00 Wenn man/frau/div Güter nicht mit Banknoten (= Schuldgeld) bezahlt, sondern mit Edelmetallen, dann gab es keine Schuld. Der/die/das Käufer*In hat ja Werte in Form von Edelmetallen vorher angesammelt oder selbst geschaffen. Der/die/das Verkäufer*In hat Güter produziert (oder sonstwie erworben), die der/die/das Kund*In haben will. Zwar nicht ganz so glatt, aber immerhin funktionierend wäre ein Arbeitsgeldsystem in einem Dorf, wo jemand für einen „Anspruchszettel“ einen Sack Kartoffeln kauft, der Bauer bezahlt damit den/die Maschinenschlosser*In für den Traktor usw. bis der Anspruchszettel wieder beim Erstkunden ankommt, der dafür etwas anderes (Arbeit oder Gut) anbietet. Im Dorf kann niemand eine Anspruchszettelinflation erzeugen,… Weiterlesen »

armin_ulrich
armin_ulrich

22:15 Tja – Geoffrey Sachs war doch nicht der Elite-Ökonom oder er hat den Russen nichts von seinem Mega-Wissen erzählt, sondern dieses für sich behalten und den Russen etwas anderes erzählt.

armin_ulrich
armin_ulrich

19:00 In Rußland wurde das marxistisch-leninistische Wirtschaftsmodell in das Modell des Kapitalismus-Alkoholismus transformiert. Der Transformator war Jelzin, nachdem auch eine Billigwodkamarke benannt ist.

armin_ulrich
armin_ulrich

16:30 Ich nehme noch nicht einmal an, daß das wirtschaftliche Denken wesensfremd zu Stoners oder meinem Wesen ist. Weil wrtschaftlich Denken heißt: man/frau/div will (wirtschaftswissenschaftlich gesehen) knappe Güter mit wenig eigenem Einsatz bekommen will. Das macht der/die Hausmann/frau/diverse schon beim Einkaufen (heute reicht’s für Rouladen nicht mehr, wir müssen Eier essen, Nutzung von Sonderangeboten). Man/frau/div hat Grenzen beim Kauf oder Tausch von Gütern. Ausnahmen gibt es, z.B. hatte ich auf dem Flohmarkt Drahtauslöser*Innen zum Photographieren gekauft und dem Verkäufer mehr Geld gegeben, als er eigentlich haben wollte – ich hatte mich so gefreut sie zu bekommen. Andere Beispiele wären Spenden… Weiterlesen »

armin_ulrich
armin_ulrich

16:00 Geld ist ein Maß der Knappheit im wirtschaftlichen Sinn, ein Gut (Edelmetalle), das selten ist ist knapp, aber auch der Kies zum Bauen (den es wie Sand am Meer gibt) oder Trinkwasser ist knapp, da der Bausand zur Baustelle hintransportiert werden muß und das Trinkwasser gereinigt werden muß. Das Meerwasser kann zum Trinkwasser werden, wenn man/frau/div es entsalzt. Es ist nicht selten, aber das daraus hergestellte Gut Trinkwasser ist im wirtschaftlichen Sinn knapp.

armin_ulrich
armin_ulrich

15:20 Tatsächlich wird hier der wirtschaftswissenschaftliche Begriff der „Knappheit“ falsch dargestellt. „Knapp“ sind Güter, für die der Mensch etwas tun muß, um sie zu bekommen. Z.B. ist das Wasser auf Robinsons Insel „knapp“, weil Robinson von seiner Hütte aus dort hinlaufen muß. Wenn er erst einmal da ist, dann gibt es mehr Wasser, als er für sich verbrauchen kann zum Trinken, Waschen Zähneputzen.
Der umgangssprachliche Begriff „knapp“ würde in diesem Beispiel nicht passen.

ps: HErrn Stoner ist sicher der Film „Freitag und Robinson“ (Originaltitel: Man Friday) bekannt, in dem die Geschichte aus der Sicht „Freitags“ geschildert wird.

armin_ulrich
armin_ulrich

7:30 Der Geist, das, was wir in der Birne haben, wächst ständig und ist kein Geschwür.

armin_ulrich
armin_ulrich

Da Geld verschiedene Erscheinungsformen hat (Münzen aus Edelmetall: Gold, Silber, Uran, staatlich geprägte Münzen, in einem Dorf könnte man/frau/div „Anspruchszettel“ einführen ) ist eine Definition „das ist Geld“ ohne die Geldfunktionen zu nennen schwierig.

armin_ulrich
armin_ulrich

5:00 Na, ja: In Wirtschaftsanfänger*Innenbüchern über Geldtheorie steht, daß Geld das ist, was die Geldfunktionen erfüllt:
1) Tausch- und Zahlungsmittelfunktion
2) Wertaufbewahrungsmittelfunktion
3) Vergleichsfunktion
und natürlich ist 2) nicht mehr erfüllt bei der Inflation, schon garnicht beim finanziellen Overkill, es regelt „etwas oder jemand“, daß das Overkillgeld nicht plötzlich in Güter eingetauscht wird.

thomas.mehling
thomas.mehling

In Deinen Betrachtungen sind immer wieder neue Aspekte. Das finde ich sehr toll. Zum einen war es mir nicht so präsent, dass es eine vielfache Menge an Geld im Vergleich zu den tatsächlichen Werten gibt. Das hat erst mal was in mir ausgelöst. Dann fiel mir allerdings ein, dass viele Leute behaupten, dass das Geld durchaus mit Lizenzen gedeckt ist, nämlich durch den Rechtsakt, dass eine Person geschaffen wird, deren geschätzte Lebensleistung als Kolateral dann dem erschaffenen Geld in der Bilanz gegenüber steht. Auch Deine Betrachtungen über das Eigentum sind erhellend. Bislang ging ich davon aus, dass Eigentum eine unabdingbare… Weiterlesen »

nuoviso
nuoviso

Ich habe noch nicht dein „City of London“ Vortrag gesehen aber was hältst du von dieser (nach meiner Ansicht kausalen) zeitlichen Linie:
Hanse -> ewiger Pfennig -> Hansekriege -> Steelyard -> City of London -> East India Company

Tommes
Tommes

Sehr gut! Danke!

drero
drero

Was ist Geld ? Das blinde Vertrauen der Massen, dass man für die Münzen und Scheine morgen noch was kaufen kann.
Denn mehr als wie blindes Vertrauen ist das jetzige Geldsystem nicht.

drero
drero

Hallo Frank,
wieder mal eine tolle Sendung, über ein Thema über das man viele Stunden reden könnte.
Es gibt dazu auch ein einfaches aber sehr lehrreiches YT Video, das für Erwachsene und für ältere Kinder gleichermaßen geeignet ist.
Das Video heißt „Goldschmied Fabian“, und erzählt die kritische Geschichte des Geldes von den Anfängen bis zur heutigen Zeit incl. den Fehlern des Geldes.
https://www.youtube.com/watch?v=_h0ozLvUTb0

Gruß Roland

jamal hill
jamal hill

Wooow rocknroll!! Frankyboy haut heute ja richtig content raus baby 😀
Feier ich hart wie man lesen kann 🙂

drdrolly
drdrolly

Der mensch ist in grunde hilfsbereit und emphatisch und liebevoll…..zu seinem „stamm“! Alle anderen sind feind oder zumindest egal.
Liebe deinen naechsten! Aber was is denn mit dem uebernachsten oder dem am anderen ende des „dorfes“
Ich denk mir manchmal, vllt wird es ja mal zeit fuer ein bischen weniger menschlichkeit

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