Die City of London gehört nicht zum Vereinigten Königreich. Die Square-Mile im Zentrum der britischen Metropole ist ein Staat im Staate, mit eigener Verwaltung und Rechten und Privilegien, die bis in die Zeit der normannischen Eroberung und weiter zurück reichen.
Im britischen Weltreich war die City das Zentrum des Imperiums. Die Bank of England und die Oligarchen der East-India-Company waren die eigentlichen Herrscher und nutzten ihre Macht, um Handelsmonopole zu schaffen und somit Rohstoffe und Vermögen aus aller Welt zu plündern und an die Themse zu schaffen. Den Preis dafür zahlten nicht nur die bestohlenen Völker, sondern auch das einfache, britische Volk, die, oft unter Zwang, als Seeleute, Soldaten und Kolonialisten dienen mussten.
Nach den Weltkriegen war das Imperium so geschwächt, dass es sich nicht mehr aufrecht erhalten ließ, die meisten Länder wurden unabhängig. In dieser für die Oligarchen bedrohlichen Lage wurde von Bankern und Anwälten ein neues System geschaffen, um die alten Privilegien zu wahren, das Offshore-Banking. Mit der vermeintlichen Unabhängigkeit von Kleinststaaten wurde ein Netz von Wirtschaftssonderzonen, Freihäfen und Steueroasen geschaffen. Manche stehen auch, wie die Kanalinseln Jersey und Guernsey, direkt unter der Herrschaft der britischen Krone.
In dieses mafiöse Netz wandert ein Großteil des erwirtschafteten Vermögens ganzer Kontinente und entzieht sich so seiner Verantwortung und hindert die Länder daran, sich zu entwickeln. Das Ergebnis sind Massenverarmung und Verschuldung von Staaten, die so nur noch mehr in die Abhängigkeit der Banker geraten. Auf diese Weise werden Gewinne privatisiert, Aufwand und Verluste tragen die Völker dieser Welt.
Eine Reise in die parasitischen Strukturen des Hardcore-Kapitalismus.
Lange Zeit klang der Golden State wie eine Verheißung von Wohlstand, Freiheit und dem gelassenen west-coast lifestyle- der alte amerikanische Traum. Aber die Entwicklung der letzten Jahrzehnte wirkt aus der Perspektive des Mitteleuropäers irritierend. Die Sozialexperimente der progressiven Verwaltung und Administration verändern das Stadtbild und die Lebensqualität. Die Gewalt steigt, soziale Unruhen spielen sich häufig […]
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...Die Welt ist in der Krise. In vielen Ländern sind die Gesellschaften bei elementaren Fragen zutiefst gespalten. Sind Demokratien und das Mehrheitsprinzip mit ihrem Fokus auf Kompromisse in der Lage, in schweren Zeiten die richtigen Entscheidungen zu treffen und die Spaltung zu überwinden? Was wäre die Alternative? Alle bekannten politischen Systeme haben ihre Haken. In […]
...Tagein, tagaus werden die Menschen von den großen Medien mit Themen wie Rassismus, Sexismus, Klima, Corona etc. überschüttet. Auch in Europa knien sich in letzter Zeit häufig Sportler vor dem Wettkampf nieder. Mit der demutsvollen Geste meinen die Sportler, ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen. Doch immer öfter werden solche Aktionen vom Publikum mit Pfiffen […]
...Wir leben in interessanten Zeiten. Die sich weltweit abzeichnende Krise verunsichert viele Menschen. Wut und ein Gefühl von Ohnmacht machen sich breit. Manch einer wünscht sich einen massiven Umbruch, eine Revolution. Doch ist die Zeit dafür reif? Was soll nach einem Umsturz kommen? Schaut man in die Geschichte, ist die Bilanz von Revolutionen ernüchternd. Selten […]
...Fußball galt als schönste Nebensache der Welt. Doch im Zuge der Kommerzialisierung geriet der Sport in die Hände global operierender Eliten. Oligarchen, Scheichs, Heuschreckenfonds und die Wallstreet wollen dem Spiel sein archaisches, unkontrollierbares Wesen nehmen und ein glatt geschliffenes Entertainment-Produkt mit fraglichem Wettbewerb formen. Ein Blick auf die Eigentümer und Big Player offenbart, wie weit […]
...Die menschliche Seele reicht tief. Deshalb ist es manchmal hilfreich, einen Blick in die Abgründe zu werfen, um besser verstehen zu können, was den Menschen in seinem Innersten bewegt. Der Mensch ist dem, sich wie die Moden wandelnden, Zeitgeist ausgeliefert. Jeder ist ein Kind seiner Zeit. Doch wie weit reicht dieser Einfluss? Unser modernes Wirtschafts-und […]
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...Der Fall Meghan und Harry schlägt in der englischsprachigen Welt hohe Wellen. In ihrem Interview bei der amerikanischen TV-Gigantin Oprah Winfrey formulieren die beiden „Ex-Royals“ Vorwürfe, die dem Zeitgeist der sog. Woke-Culture entsprechen, Rassismus, Sexismus, kolonialer Unterton. Die konservativen, britischen Medien werden von den progressiven massiv angegriffen, wer Meghans Opfernarrativ anzweifelt, droht stigmatisiert zu werden. […]
...Der Boden vieler Städte ist durchlöchert, wie ein Schweizer Käse. Ein Netz von Gängen, Tunneln und Schächten durchdringt wie ein Mycel die Erde. Meist werden dafür einfache Erklärungen gegeben, es handele sich um Lagerräume oder historische Fluchtorte. Doch lässt schon das schiere Ausmaß der Anlagen an diesen Thesen zweifeln. Wer hat wann und warum diese […]
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Das Problem ist nicht das Off-Shore-Banking-System an sich – je weniger Staatlichkeit, desto mehr Freiheit, ist ja eigentlich etwas Positives-, sondern der Mißbrauch und das von ihnen inszenierte Theater von vermeintlichen Staaten, Demokratie, Rechten etc., mit dem sie den Rest der Menschheit seiner natürlichen Rechte berauben.
Glückwunsch Frank,
das ist eine sehr gute Analyse und, wie immer, mit einer Gabe zum Geschichtenerzählen präsentiert.
Mein Fazit:
~ keine Sonderrechte für Reiche
~ keine geheimen Klüngeleien (= Verschwörungen 😉
~ mit „gleiche Rechte und Pflichten für alle“ sind wir noch lange nicht bei Enteignung und nicht bei Gleichmacherei
1:09:21
Welcher Gott? Vielleicht der des Calvinismus‘?
Hallo Frank, das ist ein ganz toller Beitrag! Was ganz wichtig ist, ist zu erkennen, dass das System einen rieseigen Propaganda Aufwand betreibt um dem staunenden Publikum die Folgen dieses Systems zu erklären. Zum Beispiel wird die Not und das Elend in Afrika hauptsächlich begründet mit: 1. Überbevölkerung was ein vollkommener Unsinn ist, Afrika ist 30 Mio qkm groß (2,2x so groß wie China und Indien zusammen) und da leben 1,3 Mrd. Menschen. 2. Korrupte Politiker. Das ist richtig, weil die Politiker die sich nicht bestechen oder erpressen lassen, vom System getötet werden. 3. Zu großer Wohlstand in den Industrieländern… Weiterlesen »
Toll gemacht Frank 🙂 das ist Bildung vom feinsten für all die Jenigen die davon nicht die geringste Ahnung haben und die Welt mit kindlicher Naivität sehen und für die die das alles schon wissen ist es ein reminder Zähne zu zeigen und nicht zu allem ja und amen zu sagen. Ich persönlich finde das Deine Vorträge Mandatory in den Schulen dieser Welt sein sollten, denn Du machst das besser als all die Lehrer die ich selbst in der Schulzeit hatte. Auch die Wochenschau mit dem Radio Emergency Team hat viele verändert und trägt dazu bei das von Deutschland die… Weiterlesen »
Ja, das stimmt bei 01:21, dass die Bürokraten ihre eigene Sprache nutzen, die auch bewusst die Bedeutung der Wörter missbraucht. Z.B. wird bei der Deutschen Bank das Denunzieren von Kollegen als „Whistleblowing“ bezeichnet. Ausserdem reden die von „Data Protection“. Ich dachte noch naiv, dass die einfach kein Englisch können, weil es eigentlich „Data Privacy“ heisst, bis ich begriff, dass es genau das Gegenteil ist, aber so tun soll, als würde es den Datenschutz erweitern.
Sowieso das zentrale Konzept der Finanzwirtschaft, dass ein Geschäft mit höherem Risiko einen höheren Zins rechtfertigt ist einfach nur schwachsinnig.
handel ist doch absolut natuerlich oder nicht? du tauscht etwas das du hast gegen etwas dass du brauchst. geld ist doch nur der logische schluss daraus. ist es jetzt das wirtschafts oder bankensystem das leute unterdruckt oder sind es menschen die leute unterdruecken? denkst du lieschen mueller wuerde anders handeln als die rockefellers oder morgens dieser welt? macht ihr „nichtreichtum“ sie moralisch ueberlegen?
so unangenehm es auch sein mag, aber im mittelpunkt des problems steht nunmal der mensch und das verhalten das fuer den menschen typisch ist.
Uncut find ich immer gut
Gute Arbeit!
Danke Stoner. Was für ein Parcours. Faszinierend, wie du komplexe Gemälde mit Worten malst. Ich fühle mich intellektuell abgeholt. Wie gut, dass es nicht nur MSM gibt.