Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

OK
Passwort vergessen? Registrieren
Verfügbare Videoplayer: YouTube

Die City of London und das parasitäre Offshore-Banking-System


26. September 2020

Die City of London gehört nicht zum Vereinigten Königreich. Die Square-Mile im Zentrum der britischen Metropole ist ein Staat im Staate, mit eigener Verwaltung und Rechten und Privilegien, die bis in die Zeit der normannischen Eroberung und weiter zurück reichen.
Im britischen Weltreich war die City das Zentrum des Imperiums. Die Bank of England und die Oligarchen der East-India-Company waren die eigentlichen Herrscher und nutzten ihre Macht, um Handelsmonopole zu schaffen und somit Rohstoffe und Vermögen aus aller Welt zu plündern und an die Themse zu schaffen. Den Preis dafür zahlten nicht nur die bestohlenen Völker, sondern auch das einfache, britische Volk, die, oft unter Zwang, als Seeleute, Soldaten und Kolonialisten dienen mussten.
Nach den Weltkriegen war das Imperium so geschwächt, dass es sich nicht mehr aufrecht erhalten ließ, die meisten Länder wurden unabhängig. In dieser für die Oligarchen bedrohlichen Lage wurde von Bankern und Anwälten ein neues System geschaffen, um die alten Privilegien zu wahren, das Offshore-Banking. Mit der vermeintlichen Unabhängigkeit von Kleinststaaten wurde ein Netz von Wirtschaftssonderzonen, Freihäfen und Steueroasen geschaffen. Manche stehen auch, wie die Kanalinseln Jersey und Guernsey, direkt unter der Herrschaft der britischen Krone.
In dieses mafiöse Netz wandert ein Großteil des erwirtschafteten Vermögens ganzer Kontinente und entzieht sich so seiner Verantwortung und hindert die Länder daran, sich zu entwickeln. Das Ergebnis sind Massenverarmung und Verschuldung von Staaten, die so nur noch mehr in die Abhängigkeit der Banker geraten. Auf diese Weise werden Gewinne privatisiert, Aufwand und Verluste tragen die Völker dieser Welt.

Eine Reise in die parasitischen Strukturen des Hardcore-Kapitalismus.

mehr sehen


nuoviso unterstützen


Seit 2005 produzieren und veröffentlichen wir kostenlos investigative, außergewöhnliche und interessante Dokumentationen und Interviews.
Bitte unterstütze unsere Arbeit, damit wir auch weiterhin gegen den Strom schwimmen können

Allein Du solltest bestimmen, was Dir die Unterstützung eines freien Mediums wert ist und somit nimmst Du auch direkt Einfluss auf Quantität und Qualität unseres Programmes. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um uns zu unterstützen. Entscheidest Du Dich für eine monatliche Unterstützung (Plusabonnent), möchten wir Dir gern auch zusätzlich noch etwas zurückgeben.

Mit einem monatlichen Abo erhältst Du Zugriff auf unseren NuoViso+ Bereich und kannst somit unsere Produktionen bereits vor der offiziellen Veröffentlichung sehen. Außerdem erhältst Du exklusiven Zugriff auf einige Filme und Kongresse.

per Überweisung


Überweisung:

NuoViso Filmproduktion
PNB Paribas / Consorsbank
IBAN: DE78701204008376790005
BIC: DABBDEMMXXX
Verwendungszweck: „Unterstützung“

Nuoviso shop


Arrow
Arrow
Slider

Kommentare


6

avatar
6 Kommentar Themen
0 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
6 Kommentatoren
Felicitas AbsolutaDragosgritarmin_ulrichT.Erler Letzte Kommentartoren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Felicitas Absoluta
Felicitas Absoluta

Das Problem ist nicht das Off-Shore-Banking-System an sich – je weniger Staatlichkeit, desto mehr Freiheit, ist ja eigentlich etwas Positives-, sondern der Mißbrauch und das von ihnen inszenierte Theater von vermeintlichen Staaten, Demokratie, Rechten etc., mit dem sie den Rest der Menschheit seiner natürlichen Rechte berauben.

Dragos
Dragos

Glückwunsch Frank,
das ist eine sehr gute Analyse und, wie immer, mit einer Gabe zum Geschichtenerzählen präsentiert.

grit
grit

Mein Fazit:
~ keine Sonderrechte für Reiche
~ keine geheimen Klüngeleien (= Verschwörungen 😉
~ mit „gleiche Rechte und Pflichten für alle“ sind wir noch lange nicht bei Enteignung und nicht bei Gleichmacherei

armin_ulrich
armin_ulrich

1:09:21
Welcher Gott? Vielleicht der des Calvinismus‘?

T.Erler
T.Erler

Hallo Frank, das ist ein ganz toller Beitrag! Was ganz wichtig ist, ist zu erkennen, dass das System einen rieseigen Propaganda Aufwand betreibt um dem staunenden Publikum die Folgen dieses Systems zu erklären. Zum Beispiel wird die Not und das Elend in Afrika hauptsächlich begründet mit: 1. Überbevölkerung was ein vollkommener Unsinn ist, Afrika ist 30 Mio qkm groß (2,2x so groß wie China und Indien zusammen) und da leben 1,3 Mrd. Menschen. 2. Korrupte Politiker. Das ist richtig, weil die Politiker die sich nicht bestechen oder erpressen lassen, vom System getötet werden. 3. Zu großer Wohlstand in den Industrieländern… Weiterlesen »

olaf
olaf

Ja, das stimmt bei 01:21, dass die Bürokraten ihre eigene Sprache nutzen, die auch bewusst die Bedeutung der Wörter missbraucht. Z.B. wird bei der Deutschen Bank das Denunzieren von Kollegen als „Whistleblowing“ bezeichnet. Ausserdem reden die von „Data Protection“. Ich dachte noch naiv, dass die einfach kein Englisch können, weil es eigentlich „Data Privacy“ heisst, bis ich begriff, dass es genau das Gegenteil ist, aber so tun soll, als würde es den Datenschutz erweitern.
Sowieso das zentrale Konzept der Finanzwirtschaft, dass ein Geschäft mit höherem Risiko einen höheren Zins rechtfertigt ist einfach nur schwachsinnig.

Newsletter


Informiert bleiben? Dann melde dich für unseren Newsletter an:

vorschläge für dich