Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

OK
Passwort vergessen? Registrieren

Das Rätsel um die Cheopskartusche – Stefan Erdmann


22. Februar 2019

Der Altertumsforscher Stefan Erdmann besuchte die Cheops Pyramide seit vielen Jahren: Er betrieb dort systematische seine Forschungen und untersuchte dabei in den Entlastungskammern über der Königskammer die an die Wand gemalte Kartusche, die als Beleg dafür gilt, daß die große Pyramide von Pharao Cheops (Chufu) erbaut worden sei.

Die Hieroglyphen, die in diesen Entlastungskammern an die Wand gemalt sind, waren immer von großem Interesse für die Forscher und Ägyptologen. Diese kleinen, meist in Eisenoxydrot auf die gekälkten Wände gepinselten Graffitis nennt man Hieroglyphenkartusche oder auch Pharaonenkartusche oder Königskartusche. Der Name eines Herrschers steht stets in einem ovalen, schildchenartigen Feld.

Der Ägyptologe Howard Vyse gilt als Entdecker der Kartusche mit dem Namen des Pharao Cheops/Chufu, doch die Experten sind sich seitdem uneins ob die Kartusche echt ist. Es gibt gute Gründe anzunehmen, daß Vyse und seine Mitarbeiter diese Zeichnung selbst dort angebracht haben, um als diejenigen in die Geschichte der Ägyptologie einzugehen, die den Beweis erbracht haben, daß die große Pyramide von Gizeh von Pharao Cheops erbaut wurde.

Es geht im Grunde nur darum, ob diese Königskartusche mit dem heute sichtbaren Namen des Pharaos Cheops genauso in den Entlastungskammern zu finden war, als Howard Vyse die Kammern zum ersten Mal öffnete.

Eigentlich war diese Kartusche überhaupt nicht das Hauptanliegen bei den Forschungen von Stefan Erdmann und Dominique Görlitz, als sie – mehr oder weniger, weil es sich gerade so anbot – die Leitern umstellten, um die Entlastungskammer einmal zu inspizieren. Aber genau diese ungeplante Probeentnahme an einer unbedeutenden Stelle in den Entlastungskammern erwies sich als ein Srich ins Hornissennest.

Stefan Erdmann schreibt hierzu: „Allgemein – und zu Unrecht – wurde ja davon ausgegangen, wir hätten die Kartusche beprobt, und das nun folgende „Wutgeheul“ der Ägyptologen, insbesondere in Kairo, klang viel zu schrill und hysterisch, um lediglich als Ausdruch moralischer Entrüstung gelten zu können. Vielmehr schien man dort – das war zumindest unser persönlicher Eindruck – geradezu Angst vor einer unabhängigen Untersuchung und der Veröffentlichung der Ergebnisse zu haben. Einerseits ließen die offiziellen Stellen am Nil, darunter auch das DAI (Deutsches Archäologisches Institut un Kairo) umgehend verlautbaren, daß man unsere Untersuchungsergebnisse nicht anerkennen werde, denn u.a. seien wir ja keine Fachleute. Auf der anderen Seite gab man sich aber unter Ausschluss der Öffentlichkeit größte Mühe, an die Ergebnisse unserer Untersuchung zu gelangen.“ Der Vortrag von Stefan Erdmann ist ein Krimi, der seinen Ursprung in der Pharaonenzeit nimmt und über die Zeit der archäologischen Glücksritter der großen Zeit der Anfänge der Ägyptologie bis in die Neuzeit reicht.

Webseite: https://erdmann-forschung.de

mehr sehen


nuoviso unterstützen


Seit 2005 produzieren und veröffentlichen wir kostenlos investigative, außergewöhnliche und interessante Dokumentationen und Interviews.
Bitte unterstütze unsere Arbeit, damit wir auch weiterhin gegen den Strom schwimmen können

Allein Du solltest bestimmen, was Dir die Unterstützung eines freien Mediums wert ist und somit nimmst Du auch direkt Einfluss auf Quantität und Qualität unseres Programmes. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um uns zu unterstützen. Entscheidest Du Dich für eine monatliche Unterstützung (Plusabonnent), möchten wir Dir gern auch zusätzlich noch etwas zurückgeben.

Mit einem monatlichen Abo erhälst Du Zugriff auf unseren NuoViso+ Bereich und kannst somit unsere Produktionen bereits vor der offiziellen Veröffentlichung sehen. Außerdem erhälst Du exklusiven Zugriff auf einige Filme und Kongresse.

per Überweisung


Überweisung:

NuoViso Filmproduktion
PNB Paribas / Consorsbank
IBAN: DE78701204008376790005
BIC: DABBDEMMXXX
Verwendungszweck: „Unterstützung“

Nuoviso shop


Arrow
Arrow
Slider

Kommentare


avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Newsletter


Informiert bleiben? Dann melde dich für unseren Newsletter an:

vorschläge für dich