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Klimawandel in Österreich – Die Winter seit 1895 – Messdaten aus alpinen Regionen


7. Januar 2020

Die Winter seit 1895 – Messdaten aus alpinen Regionen

Drei überraschend milde und schneearme Winter am Ende der 1980er-Jahre führten zu einer Schockstarre in der „Wintersportindustrie“. Seit mittlerweile etwa 30 Jahren führen wir eine (meist sehr emotional geführte) Debatte darüber, ob der Wintersport(tourismus) in der Alpenrepublik eine Zukunft hat bzw. wie knapp wir vor seinem Ablaufdatum stehen. Je apokalyptischer diverse wissenschaftliche Prognosen in den vergangenen 30 Jahren ausfielen, desto eher landeten sie in den Schlagzeilen und auf den Titelblättern. Stimmt es, dass der Wintersport(tourismus) in Österreich durch die Klimaerwärmung aktuell existenziell bedroht ist? Wird der Schnee in Österreichs alpinen Regionen kontinuierlich weniger? Sind die Skisaisonen in den vergangenen Jahrzehnten kürzer geworden? Inwiefern ist die Klimaerwärmung im Alpenraum bereits spür- und messbar? Warum schmelzen die Alpengletscher derzeit so rasant? Liegt dies daran, dass es im Winter immer weniger schneit? Gibt es einen Zusammenhang zwischen den steigenden Sommertemperaturen und der zunehmenden Sonnenscheindauer?

Der Vortrag wurde am 22. November 2019 im Kitzbühel Country Club (KCC) in Reith bei Kitzbühel aufgenommen. Veröffentlicht am 19. Dezember 2019.

In den letzten Jahren wurden wir zum Teil mit dem Vorwurf konfrontiert, dass das FORUM ZUKUNFT SKISPORT den Klimawandel verharmlose und Klimawandelleugnern in die Hände spiele. Das ist nicht richtig. Das FORUM ZUKUNFT SKISPORT zweifelt weder an Klimaänderungen noch am anthropogenen Anteil an der jüngsten globalen Erwärmung. Wir haben uns auf die Verarbeitung regionaler Klimadaten spezialisiert und präsentieren diese stets ohne Zensur, dafür mit offenem Visier.

Die vorliegenden Betrachtungen ostalpiner Klimadaten wollen und können keinen Beitrag zur globalen Klimadebatte liefern. Es handelt sich um Auswertungen interessanter regionaler Klimadaten. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Viel Vergnügen beim Ansehen dieses Videos! Wir freuen uns auf eine anregende, konstruktive und durchaus kontroverse Diskussion. Zum Kommentieren ist es nötig, sich bei YouTube anzumelden. Bitte bleiben Sie respektvoll und beleidigen Sie nicht. Vielen Dank für die Produktion des Videos an Martin Hautz und Matthias Kreuz. Vielen Dank auch an unseren „Webmaster“ Florian Höck. Richard Hauser und dem KCC-Team danken wir für ihre Gastfreundschaft.

Zum Vortragenden:
Der Tiroler Günther Aigner (* 1977 in Kitzbühel) ist einer der führenden Zukunftsforscher auf dem Gebiet des alpinen Skitourismus im deutschsprachigen Raum. Seit August 2014 ist Aigner hauptberuflich als Skitourismusforscher tätig und führt das FORUM ZUKUNFT SKISPORT. Gastlektorate führten Aigner bis dato an Hochschulen in Belgrad (SRB), Baku (AZE), Sanya (CHN), Hanoi (VNM), Innsbruck, Salzburg, Kufstein, Krems und Seekirchen (Schloss Seeburg) sowie als Referenten zum Ausbildungslehrgang der Österreichischen Staatlichen Skilehrer. Aigner ist Verfasser zahlreicher Schnee- und Temperaturstudien für namhafte Destinationen im Alpenraum – unter anderem für Kitzbühel, Lech-Zürs, Zell am See, Obergurgl, Sölden und Obertauern. Als Consultant berät er alpine Destinationen und arbeitet Marktpositionierungen aus (z. B. Pillerseetal, Obertauern). Weiters führt er seit 2015 für den Hydrographischen Dienst Salzburg monatliche Niederschlags- und Schneemessungen im Weißseegebiet (Uttendorf, Salzburg) durch und arbeitet im Team von Univ.-Prof. Dr. Heinz Slupetzky an den Längenmessungen am Stubacher Sonnblickkees. Aigner ist Mitglied im Studienausschuss Nr. VII („Umwelt“) des Weltseilbahnverbandes O. I. T. A. F.

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Interessant. Wenn also die 50 Jahre-Messung …. a) im Winter feststellt, dass … Temperatur NICHT nennenswert ansteigt die Skisaison zeitlich in den Januar verschoben gleichlang ca. 130 Tage Skisaison b) im Sommer feststellt, dass … die Temperatur um 3 Grad ansteigt, die Sonneneinstrahlung um 30% zunimmt die Baumgrenze auf 2400m ansteigt …..kann das m.M. nach mit der relativen LUFTFEUCHTE im Sommer zusammen hängen. Wasserdampf (Wolken) hat eine höhere spezifische Wärmekapazität (33,4 Joule /mol*K) als Luft (O2 , N2 29,2 Joule /mol*K) (Zitat – https://www.hanffaser.de/uckermark/index.php/haeufige-fragen/faq-taupunkt) „…Luft hat immer einen gewissen Feuchtegehalt = Wassergehalt. Die relative Luftfeuchte – beschreibt das Verhältnis von… Weiterlesen »

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