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Sensationelle Funde in Mexiko: Wurde Amerika bis zu 17.000 Jahre früher besiedelt?


7. September 2020

Wann betraten Menschen zum ersten Mal amerikanischen Boden? Wann wurde Amerika wie besiedelt?

Scheinbar ein fache Fragen, die aber seit Jahrzehnten für hitzige Kontroversen und Diskussionen sorgen. Nachdem in den USA die sogenannten Clovis-Kultur 1937 entdeckt wurde, war für viele Archäologen klar: Clovis waren vor rund 13.000 Jahren die ersten Amerikaner. Eingewandert in der Eiszeit über die trockene Beringstraße, die heute Alaska von Russland bzw. Sibirien (Asien) trennt. Von dort zogen sie durch das heutige Kanada, die USA, Mittelamerika immer weiter in den Süden. Bis sie letztlich ganz im Süden von Südamerika Feuerland erreichten.

Nach weiteren Funden wurde deutlich, so ganz stimmen die Datierungen nicht. Beispielsweise durch Funde menschlicher Spuren in Südamerika, die an die 18.000 Jahre alt sind. Und vielleicht kamen die ersten Amerikaner sogar über den Seeweg. Oder es gab verschiedene Wellen von Siedlern …

Jetzt jedoch sorgen zwei in „Nature“ veröffentlichte Studien für Aufsehen unter den Experten. Sie verlegen die Besiedlung Amerikas weit in die Vergangenheit.

Demnach wurden im Hochland von Mexiko in einer Höhle Spuren – Steinwerkzeuge – ausgegraben, die zum Teil bis auf ein Alter von über 33.000 Jahren datiert wurden. Tausende dieser Hinterlassenschaften brachten die Archäologen ans Licht. Für sie ein Beleg, dass hier bereits rund 17.000 Jahre vor der Colvis-Kultur von Nordamerika Menschen lebten.
Eine schon jetzt umstrittene Studie, da sie direkt nach der Veröffentlichung erste Kritiker auf den Plan rief. Alles sei falsch gedeutet worden, so einige Stimmen!

Alle Details zu dieser spannenden Untersuchung und Ausgrabung erfahrt Ihr in diesem Video vom 23. Juli 2020. Die Studie selber findet Ihr hier: https://go.nature.com/3jBnY2q

Bleibt neugierig…

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Die Werkzeuge sehen viel „entwickelter“ aus als die ich bei uns auf dem Truppenübungsplatz finde und die deutliche Bearbeitungsspuren aufweisen. Soviel zum Thema „sehen aus wie natürlich entstanden“. Außerdem spricht die Häufung von einem ansonsten eher seltenen Gestein in der Höhle _für_ menschliche Besiedelung. Und „Buschbrände“ mit eingewehtem Material und „Verschleppung von Werkzeugen durch Nagetiere“ gehört nun ganz und gar ins Reich der Fabel. „Was müssen die Ungläubigen unglaubliches glauben, um ungläubig zu bleiben“ sagte mal Blaise Pascal.

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