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Polylux – politisch korrekt?

28. März 2009
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Mahatma Gandhi sagte einmal:

Zuerst ignorieren sie Dich Dann machen sie Dich lächerlich Dann bekämpfen sie Dich Und am Ende gewinnst Du

Genau so verhält es sich auch mit der Wahrheitsbewegung um den 11. September. Diese wächst von Tag zu Tag, denn immer mehr Menschen erkennen, dass sie belogen werden.

Da diese zunehmende Masse mit ihren mittlerweile hunderten von nicht zu widerlegenden Argumenten, nicht länger zu ignorieren ist, fängt man nun an die Wahrheitsbewegung lächerlich zu machen.

Am 11. September 2008, zum 7. Jahrestag der inszenierten „False Flag“ Operation sendete die Sendung POLYLUX einen Beitrag über die „United for Truth“ Demo in Brüssel. Zum Selberdrehen hatte die Redaktion kein Geld und allein die Anwesenheit eines Mainstream-Kamerateams wäre wohl politisch unkorrekt gewesen.

Also bemühte man sich kurzerhand um Filmmaterial von NuoViso Filmproduktion.

Ich bat darum keinen Verriss daraus zu machen und journalistische Sorgfaltspflicht an den Tag zu legen. Das Ergebnis war nun dieser obige Beitrag.

Auch wenn ich der Redakteurin, welche den Beitrag „verzapft“ hat keinen Vorwurf mache, erkennt man doch recht deutlich, wie bedacht man in der Redaktion POLYLUX ist, sich von der Wahrheitsbewegung von vornherein zu distanzieren.

So wird zunächst der italienische EU-Abgeordnete Guiletto Chiesa als Kommunist diffamiert. Damit wird seine Aussage von vornherein herabgesetzt und in eine Ecke verschoben. Zu Wort lässt man Herrn Chiesa aber gar nicht erst kommen, obwohl NuoViso Filmproduktion der POLYLUX-Redaktion auch ein Interview mit Herrn Chiesa zur Verfügung stellte. Denn wenn man zu hören bekäme, was Herr Chiesa zu sagen hat, könnte ja der POLYLUX-Zuschauer ins Grübeln geraten.

Weiter behauptet POLYLUX, gefundene Flugzeugtrümmer hätten den Einschlag einer Passagiermaschine in das Pentagon belegt. Ich habe bis heute diese Beweise nicht gesehen. Und die paar Trümmer die man gefunden hat wurden komischerweise für Teile eines wesentlich kleineren Flugkörpers identifiziert. Liebe POLYLUX-Redaktion: Können Sie bitte die Quelle nennen? (PS: SpiegelOnline ist für mich keine Quelle!)

Bei der Ankündigung von Buchautor Jürgen Elsässer wird dann besonders betont, dass Elsässer LINKS-orientiert sei. Dem mag ja so sein. Aber wenn man es so besonders betont, steckt da vielleicht die Absicht dahinter, sich vom Gesagten des Herrn Elsässer im vornherein zu distanzieren? In was für einen Untersuchungsausschuss er saß scheint weniger von Bedeutung zu sein, als die Tatsache, dass er für die LINKE dort saß. Er saß im BND-Untersuchungsschuss. Das ist das Wesentliche!

Elsässer erzählt nun frei heraus, was er in akriebischer Detailrecherche und Insiderwissen zusammen getragen hat. Seine Aussage ist monumental!

Doch anstatt darauf einzugehen hören wir sofort die Meinung eines dubiosen Historikers, der sich anmaßt pauschal die Diagnose zu stellen, dass es sich bei jedem Skeptizismus um eine rational nicht nachvollziehbare Fehlfunktion des menschlichen Verstandes handeln muss. Herr Wippermanns Argument: „Wenn guten Menschen etwas böses passiert, wird dafür der Teufel und seine Agenten verantwortlich gemacht.“

Ich möchte an dieser Stelle nicht so pauschal wie Herr Wippermann urteilen, aber kann zumindest über mich persönlich sagen, dass sich Herr Wippermann mit dieser Aussage täuscht. Mir ist weder etwas böses passiert, noch mache ich den Teufel und seine Agenten für 911 verantwortlich.

Der Beitrag endet mit dem immer gleichen Satz: „Bisher sind die Verschwörungstheoretiker den Beweis schuldig geblieben, dass CIA und MOSSAD hinter 911 stecken.“

DAS bleibt beim Zuschauer hängen. Dazu sei angemerkt:

NICHT DIEJENIGEN, DIE EINE NEUE UND UNABHÄNGIGE UNTERSUCHUNG FORDERN, MÜSSEN BEWEISEN, DASS CIA UND/ODER MOSSAD INVOLVIERT WAREN! DIE BUSHREGIERUNG SOLLTE ZUALLERERST IHRE OFFIZIELLE VERSION BEWEISEN!

Da dieser Beweis bis heute aussteht, müssen sich die Medien den Vorwurf gefallen lassen, ihre Arbeit nicht ernst zu nehmen.

Andreas von Bülow erzählte uns erst kürzlich im Interview, es sei verfassungswidrig wie die Medien sich verhalten würden.

Dem kann ich nur zustimmen.

Interessant auch die Tatsache, dass man es an einem 11 September nicht mal für nötig befindet, mit diesem Stück „aufzumachen“ (Der „Aufmacher“ bezeichnet den ersten Beitrag innerhalb einer Sendung).

Man beginnt die Sendung mit einem gekauften Werbestück für die Dummblöd-Internetseite „UlmenTV“ und hängt daran noch einen Beitrag über eine Vorstadt-Nutte, die sich prostetuierte, um ihr Studium zu finanzieren.

Die Wahrheit um den 11. September ist also eigentlich gar nicht so wichtig, wenn es nach Redaktionen wie POLYLUX geht.

Aber immerhin: POLYLUX befindet sich bereits auf Stufe 2, wo die allermeisten anderen Redaktionen nach wie vor versuchen, das Thema gänzlich zu ignorieren.

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