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Druschba-Freundschaftsfahrt 2017: Planungstreffen in Hessen

17. Januar 2017
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Schloss Buchenau, 7./8. Januar 2017: Trotz „russischer“ Witterungs- und Straßenverhältnisse fanden sich fast 100 Teilnehmer der Friedensfahrt 2016 zu einem Koordinierungstreffen in altehrwürdigen Gemäuern ein. Die Organisatoren Dr. Rainer Rotfuß, Owe Schattauer und Teilnehmerin Katrin Weiland erklären, warum man auch bei der Freundschaftsfahrt 2017 unbedingt dabei sein sollte.

Warum gibt es die Druschba Friedensfahrt?

Russland wird von unseren Medien seit Jahren in einem einseitigen Lichte dargestellt. Zugleich wissen nur die wenigsten wie die Menschen tatsächlich in Russland leben. Diese Kette aus falscher Information der Bevölkerung und aber auch die Offenheit die viele Bürger haben um Neues zu erfahren, möchten wir kombinieren. Gegenseitiges Kennenlernen trägt am besten auch dazu bei, um die Nachbar besser kennen zu lernen und damit auch den Frieden zu bewahren.

Warum nach Russland? Kann man nicht etwas auch zu Hause unternehmen?

Freundschaftliche Verbindungen und Beziehungen bedeuten auch, dass wir mit anderen in direkten Kontakt treten müssen. Während die Darstellungen der russischen Medien über die westlichen Staaten objektiver sind als die welche wir über Russland serviert bekommen, gibt es einfach auch den Bedarf sich selbst auf den Weg zu machen. Aber viele Gastfamilien des letzten Jahres haben bereits Einladungen auch nach Deutschland angenommen. Ein Austausch wird dadurch in jedem Fall gestartet und das ist das Wichtigste.

Warum sollten möglichst viele mitmachen?

Im letzten Jahr waren mehr als 300 Personen beteiligt, allerdings war die Vorbereitungszeit sehr kurz. In diesem Jahr wollen wir es besser machen und auch organisatorisch sind wir viel besser gerüstet. Wir rechnen mit mindestens 1000 Teilnehmern, welche sich auf den 5 verschiedenen Touren aber auch einige Male gemeinsam aktiv für Freundschaft und gegenseitiges Verständnis aussprechen werden. Dieses Signal wird noch mehr bewirken, je mehr wir sind.

Was erwartet uns in Russland?

Durch unsere Reise im letzten Jahr haben wir an vielen Kontakten erneut anknüpfen können. Es werden zahlreiche Events für unsere Teilnehmer veranstaltet. Sozial, kulturell aber auch geschichtlich werden diese jedem Beteiligten aufregende und auch schöne Momente bescheren.  Auch wenn jeder Teilnehmer einerseits selbstverantwortlich startet, so gibt es viele Treffpunkte, bei denen sich auch ein Gruppengefühl und aber auch ein Zusammenkommen mit russischen Bürgern ergeben werden. Gastfreundschaft wird dabei erlebbar werden.

Seid Ihr mit einer Partei oder Organisation verbunden? Hat diese Freundschaftsfahrt irgendwelche politischen oder ideologischen Verbindungen?

Nein. Wir gehören weder einer Partei an, noch sind die Teilnehmer einer bestimmten politischen oder ideologischen Vereinigung zugehörig. Es sind Studenten, Ärzte und auch Sozialarbeiter welche mitfahren, dazwischen Unternehmer und Lehrer. Also quer durch alle Berufsgruppen, Altersgruppen und auch ideologischen Weltanschauungen sind wir universell oder nicht fixiert.

Was sind die Ziele?

Das Ziel ist es „Freundschaften“ zwischen den Bürgern verschiedener Nationen mit russischen Bürgern und auch Zivilgesellschaften zu bewirken. Aufklärung, Verständnis, Respekt und damit auch gegenseitiger Friede sollen dann das andauernde Ergebnis sein.

Wo werden wir nächtigen?

Es gibt die Möglichkeit für viele Teilnehmer in Gastfamilien unterzukommen. An manchem Orten werden auch Quartiere zur Verfügung gestellt.  Wer es noch komfortabler haben will, der wird auch in preisgünstigen Hotels nächtigen können. Entsprechende Hilfe bei der Auswahl usw. stellen wir natürlich zur Verfügung.

Was ist mit der Verpflegung?

Bei einigen Veranstaltungen gibt es Verpflegung, welche durch die Gastgeber gestellt wird. Im Normalfall sorgt aber jeder Teilnehmer selbst für Speis & Trank, wie es zu seinen Bedürfnissen passt. Die russische Küche ist reichhaltig und die Supermarktregale sind gut gefüllt.

Visa-Unterstützung?

Für Russland & Belarus benötigen die Teilnehmer Visa. Wir arbeiten hier mit Paneurasia zusammen, welche Dich dabei gerne unterstützen. Die Kosten belaufen sich auf ca 150 Euro pro Person, wobei hier vor allem das Weißrussische Visum am teuersten ist. Bestätigungen für den Aufenthalt bekommst Du auch gestellt, eine Krankenversicherung ist ebenfalls Voraussetzung. Im Normalfall ist die Visaerstellung kein Problem.

Wie hoch sind die Kosten?

Die Kosten variieren sehr stark. Bist Du Selbstfahrer oder fährst Du mit anderen mit? Wie willst Du Nächtigen? Wie sehen Deine Ernährungsbedürfnisse aus? Wir denken, dass man für diese drei Wochen ab 1.000 Euro teilnehmen wird können. Bei Bedarf unterstützen wir auch finanziell Teilnehmer um auch einkommensschwachen dieses Erlebnis zu ermöglichen!

Kann ich auch kürzer daran teilnehmen?

Ja, die Reise ist zwar für 21 Tage geplant. Teilnehmer können aber früher auch heimkehren oder auch später dazu stoßen.

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