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NuoViso Dreharbeiten in Pyramide lösen internationalen Skandal aus

17. Februar 2016
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Als der Experimentalarchäologe Dr. Dominique Görlitz und sein Forscherkollege Stefan Erdmann im April 2013 nach Kairo reisten, war ihnen nicht bewusst, dass sie in einen wahren Polit-Krimi verwickelt werden.

Stefan Erdmann hatte bereits in mehreren Forschungsreisen die Cheops-Pyramide besucht und Proben für verschiedene genehmigte Analysen entnommen. Bereits vor einigen Jahren fielen ihm dabei an der Decke der Königskammer auch regelmäßige dunkle Anhaftungen auf.

Erneut besuchte er daher im Frühjahr 2013 in Begleitung des Experimentalarchäologen Dr. Dominique Görlitz die Cheops-Pyramide und entnahm Proben einer schwarzen Patina. Die vorgenommenen Untersuchungen haben nun zu einer Bahn brechenden Entdeckung geführt: Die untersuchten Proben an der Decke der Königskammer belegen, dass es sich hier um Spuren einer magnetithaltigen Schicht handelt.

Die Konsequenzen, die sich aus den neu gewonnenen Erkenntnissen für die gängigen Vorstellungen zur kulturellen Entwicklung des Alten Reichs der Ägypter und zum Pyramidenbau ergeben, sind einschneidend: Zum einen wird die Fachwissenschaft sich nun über kurz oder lang von der Vorstellung trennen müssen, die Altägypter der 4. Dynastie hätten ausschließlich über Stein- und Kupferwerkzeuge verfügt, den Gebrauch des Eisens aber noch nicht gekannt. Zum anderen dürfte sich nun auch die ohnehin zweifelhafte Vorstellung erledigt haben, der Bau der Großpyramiden sei mittels riesiger aufgeschütteter Rampen vonstattengegangen, über die die gewaltigen Steinblöcke zum Einbau durch Heerscharen von Bauarbeitern emporgeschleift wurden. Die Untersuchungsergebnisse des Cheops-Projektes liefern damit wichtige und neue bauphysikalische Befunde; dass nämlich die Große Pyramide, wie Herodot vor 2.500 Jahren überlieferte, Schicht für Schicht errichtet wurde. Dies gilt insbesondere auch für die gewaltigen Megalithe aus Granit im Inneren der Pyramide, die in erstaunlicher Präzision und Höhe innerhalb des Bauwerks errichtet wurden. Zugleich untermauern die Forschungsergebnisse, dass der technische Entwicklungsstand der alten Ägypter in der 4. Dynastie weit höher entwickelt gewesen sein muss, als bisher angenommen.

Abseits dieser wissenschaftlichen Untersuchungen entwickelte sich allerdings ein handfester Skandal. Zusätzlich entnommene Proben einer roten Farbe sollten die Authentizität der sogenannten der sogenannten Vyse-Inschriften erstmals materialwissenschaftlich untersuchen. Obwohl die Cheops-Kartusche von den beiden Forschern nicht angerührt wurde (sondern Farbanhaftungen an anderer Stelle) bezichtigte man wenige Monate später Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann diese Kartusche beschädigt zu haben.

Die ägyptische Justiz statuierte ein Exempel an den beiden Forschern und ihren sechs Begleitern: 5 Jahre Haft lautete das Urteil! 18 Monate müssen die sechs Begleiter ihre Strafe in einem Kairoer Gefängnis absitzen, während Dr. Dominique Görlitz und Stefan Erdmann auf der Fahndungsliste von Interpol ausgeschrieben wurden.

In monatelangen außergerichtlichen Verhandlungen in Deutschland, konnten die beiden deutschen Forscher schließlich handfeste Beweise für ihre Unschuld präsentieren, die sie vom Vorwurf der Beschädigung der Königskartusche entlasten.

 

 

 

Das ganze Projekt mitsamt ihrer spektakulären Entdeckung und einem politischen Skandal haben die Forscher nun in ihrem Film in Zusammenarbeit mit Nuoviso Filmproduktion dokumentarisch verarbeitet.

Die Uraufführung von „Das Cheops Projekt“ fand im Galileo Park im August 2015 statt. Begleitend dazu gibt es noch bis November 2016 die Dauerausstellung „Das Eisen der Pharaonen“ zu bestaunen. Zusammengefasst kann man hier die Ergebnisse aus 3 Jahren Forschungsarbeit erfassen. Eigens für die Ausstellung ließ Dr. Dominique Görlitz sogar eine Minitaur-Version der Königskammer nachbauen.

Ebenfalls im Galileo Park kann man den knapp 16 Tonnen schweren Betonklotz sehen, welchen Dominique Görlitz in seinem LIVE-Experiment am 16. April 2015 mittels der von ihm angewandten Keiltechnik in nur wenigen Stunden über 20 cm in die Höhe heben – ohne großen Aufwand. NuoViso war auch bei diesem Experiment mit der Kamera dabei und dokumentierte das sensationelle Ergebnis, welche alle weiteren Rampentheorien über den Haufen werfen.

Den Film „Das Cheops Projekt“ gibt es auf DVD und natürlich auch in voller Länge im NuoViso Premiumbereich.

 

 

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