Jetzt Spenden oder Premium Abonnent werden!

Aufruf zur Notvorsorge = Panikmache?

22. August 2016
Share on FacebookShare on VKShare on Google+Tweet about this on TwitterShare on LinkedIn
                

Die Bundesregierung überlegt nach Informationen vieler Medien, ob sie die Bevölkerung zur Anschaffung von Notvorräten raten soll. Offiziell wurde dieser Plan (noch) nicht vorgestellt, doch schon gibt es Kritik. Angst- und Panikmache, so der Vorwurf, würden die Bevölkerung nur unnötig verunsichern. Ein Widerspruch – denn das Sicherheitsgefühl ist größer, wenn man für den Ernstfall vorbereitet ist – so unwahrscheinlich dessen Eintreten sein mag.

„Hybride Konflikte“, bei denen ein Feind Angriffe auf die Infrastruktur mittels Computerviren oder Sabotage durchführt, seien die wahrscheinlichste Gefahr. Aus diesem Grund sollen die Bürger aufgerufen werden, „einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln für einen Zeitraum von zehn Tagen“ anzulegen. Außerdem solle man benötigte Medikamente bevorraten, heißt es auf der Info-Webseite der Bundesregierung, welche aber nicht erst seit der jüngsten Debatte zur Verfügung steht. Dem Ratschlag für den Fall der Fälle eine minimalste Grundversorgung bereitstehen zu haben, sollte man also folgen.

Natürlich trägt eine solche Meldung bei undifferenzierter Betrachtung auch zur Beunruhigung bei. Doch diese rührt oftmals weniger aus der Angst heraus, unsere Regierung verschweige uns ein mögliches drohendes Katastrophenszenario, als viel mehr das Sich-Bewußtwerden darüber, dass man selbst im Ernstfall wohl keine 5 Tage überleben würde.

Es ist keine Panikmache, wenn die Bundesregierung die Bevölkerung ermutigt für den Ernstfall vorzusorgen. Dabei sollte man die verschiedenen möglichen Szenarien zumindest einmal im Kopf durchgespielt und durchdacht haben.

Je nach Art der Krise, kann man unter Umständen in seinen eigenen vier Wänden bleiben. Die vertraute Umgebung ist der beste Ort, an dem man sich im Krisenfall zurückziehen kann. Man muss allerdings darauf eingestellt sein, dass weder Strom noch Telekommunikation funktionieren. Auch die Supermärkte sind geschlossen und bereits nach 48 Stunden leergehamstert. In dieser Situation sind 5 entscheidene Dinge überlebenswichtig:

-Wärme -Trinken -Essen -Hygiene -Sicherheit

Ein guter Mix aus materieller Vorsorge und dem Wissensschatz, der einen durch die Krise begleitet sind ohne größere finanzielle Aufwändungen im vornherein umsetzbar. Man muss es nur tun!

 

Slider