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Dear American’s – Dyck#9

23. Juni 2017
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Liebe Amerikaner,

Ich weiß, dass ihr da drüben euch nicht gerne mit Politik beschäftigt. Deswegen habt ihr ja auch den Sohn von Polizeipräsident Chief Wiggum von den Simpsons als Präsidenten ernannt. Ist zwar ein schlechter Witz, aber ich vergebe euch.

Als ich zum ersten Mal von Trump gehört habe, konnte ich vor Glückseligkeit gar nicht mehr aufhören zu heulen.

Ein Outside-The-Box Denker kämpft gegen das korrupte Etablissement. Ich empfand es als logisch anzunehmen, dass das ne gute Idee sein könnte.

Aber wenn ich sehe, wie große Bomben auf afghanisches Territorium fallen, und ihr dabei behauptet, es wurden keine Zivilisten getötet,

Wenn ich sehe, wie er Feuerwerksraketen von Navy-Schiffen aus, nach Syrien feuert,

da frage ich mich nur: Hat er mich jetzt genauso verarscht wie Barack Obama? Ich meine klar, wir können die ganze Welt bespitzeln, ohne das jemand davon wüsste. Fein. „Yes, we can“ Klar, wir können Arschlöcher sein, ohne das auch nur irgendwer uns jemals dazu zur Rechenschaft ziehen würde, oder nach Den Hague.

Aber dann habe ich mich gefragt, ist Trump eher so wie Burger King, oder Coke Zero? Er gibt einfach nur vor etwas zu sein, was er nicht ist!

Ist er nicht dieses große Genie, welcher ein Milliardär geworden ist, weil er etwas Gutes getan hat?

Was ist nur aus euerm politischen System geworden, wenn ihr die Wahl habt, zwischen einer Frau, die Milliarden bekommen hat, von Hunderten anSpendern und einem Milliardär, der lügt?

Das wirkt doch wie die schlimmste aller Wahlen unter allen Amerikanern?

Sogar schwarze Katze, die einfach mal nichts macht, wäre noch ne bessere Wahl für das Weiße Haus gewesen .

Aber das passiert, wenn man Milliarden braucht, an Werbegeldern, um Präsident zu werden.

Ihr müsst entweder so toll sein wie ich (#Ironie), und ihr bekommt es umsonst. Oder,ihr zahlt die Milliarden mit saudi-arabischen Schmiergeldern. Bombt nicht mich, bombt Syrien. Hier ist das Geld.

Liebe Amerikaner, ihr habt uns den Marshallplan gegeben. Ihr habt uns die DDR zurück gegeben. Ihr habt uns Kapitalismus geschenkt. Ihr hab uns Monopoly spielen lassen, die letzten 72 Jahre.

Und heutzutage spielen wir Verstecken. Ihr habt uns Smartphones gegeben. Wir haben dafür bezahlt,nicht nur mit unsern Daten, sondern auch mit echtem Geld.

Und im Gegenzug habt ihr unser trojanisches Pferd bekommen. Volkswagen. Die haben eure Luft verpestet. Und nochmal, wir haben dafür bezahlt. 10 Milliarden um genau zu sein.

Dann seid ihr zum Irak gefahren. Wir haben Nein gesagt, ihr Ja. Dann habt ihr aus Schröder und Chiraq Angela Merkel und irgendwen anders gemacht.

Und die haben dann ja gesagt.

Zu Afghanisten, Irak, Syrien, Lybien, Mali und zur Ukraine. Obwohl ihr Vollidioten diese Länder nicht mal auf einer Landkarte finden würdet. Und nochmals, wir haben dafür bezahlt. Wie dumme Hühner.

Wir haben von Deutschland aus, Helikopter nach Mali geschickt, (mit Leasingflugzeugen eines russischen Milliardäres…) die nicht einmal funktionieren.

Aber draufgeschissen, wir fliegen über syrisches Territorium für euch. und ich weiß noch nicht einmal, warum? (4:00)

Damit ihr Terroristen töten könnt. Und jetzt, nach 72 Jahren verfehlter Militärinterventionen, die euch mit Deutschland Fehlinterventionen gleichsetzen:

Versteht ihr Amerikaner es trotzdem nicht.

Anstatt Dinge zu handeln und Güter zu produzieren,bombt ihr und spioniert.

Und jetzt wollt ihr auf einmal noch 2 % unseres Bruttosozialproduktes, um eure zukünftigen Natoausgaben zu decken.

Das sind 60 Milliarden € mehr im Jahr.

Wofür braucht ihr die?

Wollt ihr im Iran einmarschieren? Oder in Russland? Auf den Phillipinen? Und in China? Oder in Mali, zum Teufel nochmal?

Lasst uns mal ein Spielchen spielen. „Findet das Land auf einer Karte und wir kommen mit.“

Ich schwör, keine der oben genannten Interventionen würde dann jemals stattfinden. Vielleicht braucht ihr ja auch deswegen unser Tornados in Syrien. Denn andernfalls, würdetihr es nicht auf der Karte finden.

Euer Präsident nennt sich Donald J. Trump. Und er hat mal ein Buch geschrieben, das nennt sich „The Art of making a deal.“ Hört sich an wie „Mein Kampf“, denn es diskriminiert alle andern, außerhalb des eigenen Schimpansenclans.

„America first.“ Amerika zuerst, heißt, jeder andere ist weniger wichtig.

Liebe Amis, ich mag ja eure College-Roadmovies, aber das gleicht nicht eure behinderte Politik aus.

Donald, du bist doch momentan der fette, hässliche Elephant im Raum. Ich will dir nur eines sagen: „F***you, sehr verehrter Präsident.“

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