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Erwachen aus der Wohlfühlzone – Sonja Gimaletdinow, Bert Kirsten & Julia Szarvasy

12. November 2017
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Sie erleben sich selbst auf der Sonnenseite des Lebens – und sind doch mit den Zuständen in Politik und Gesellschaft unzufrieden: Die Musikprofessorin Sonja Gimaletdinow von der Dresdner Hochschule für Musik und der Klavierbaumeister Bert Kirsten, der seinen „Piano-Salon“ direkt gegenüber der weltberühmten Dresdner Frauenkirche unterhält. Doch obwohl beide in wirtschaftlicher Sicht nicht klagen können, sind sie seit einiger Zeit in der Friedensbewegung aktiv, laden ihre Mitbürger zu Informationsveranstaltungen und Konzerten ein. Im Barcode mit Julia Szarvasy und Frank Höfer erklärt die Kammermusikerin und Korrepetitorin, dass sie erst durch die Pegidabewegung darauf aufmerksam geworden sei, dass etwas in der deutschen Gesellschaft gewaltig schief läuft – nicht unbedingt wegen Pegida selbst, sondern aufgrund der Umstände, die eine so große Volksmasse erst so wütend auf ihre Regierung gemacht hat, dass der Mainstream für diese eigens den Begriff „Wutbürger“ aus der Taufe hob. Bert Kirsten schildert, wie sich ihm, als gelerntem DDR-Bürger, zunehmend der Eindruck einer tendenziösen Berichterstattung in den Mainstreammedien aufgedrängt hat: Pro-westlich, Pro-Amerikanisch und Anti-Russisch. Die Erkenntnis, dass der außenpolitische Kurs Deutschlands brandgefährlich für die Zukunft seines einzigen Sohns sein würde, brachte ihn schließlich dazu, sich in der Friedensszene zunächst mit anderen Interessierten und Aktiven zu vernetzen – um einige schließlich regelmäßig für Vorträge in seinen Salon einzuladen.

Beide Gäste sind sich im Barcode darüber einig, dass heutzutage grundsätzlich die Zurschaustellung einer politisch-oppositionellen Meinung mit hohem, persönlichen Risiko verbunden sein könnte: Während die Musikdozentin nach ihrer Offenheit in diesem Barcode sich mental auf Schwierigkeiten einzustellen versucht, bleibt ihr stets die Hoffnung, dass die freie Meinungsäußerung in unserem Land nicht zu beruflichen Konsequenzen führt. Der Unternehmer Bert Kirsten hingegen sieht denkbaren Schwierigkeiten gelassen entgegen – mit einem überzeugenden Argument.

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