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TRAILER: „Hilfstransport – Eine Fahrt in den Donbass“

16. Oktober 2017
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WELTPREMIERE AM 25. OKTOBER 2017 IN BERLIN! Auch wenn die Augen geschlossen sind, merkt man, dass man die Grenze zum Donbass überquert hat. Die Einschlagskrater lassen selbst einen 7-Tonner kräftig durchschütteln. Aber meine Augen bleiben offen, sie sehen verbrannte Brücken und Fahrzeuge am Rand der zweispurigen Straße. Wir werden von drei Soldaten der Donezker Volkswehr abgeholt. Sie begleiten uns und sorgen dafür, dass wir mit unserer Fracht sicher ankommen. Denn unser grüner Mercedes-LKW ist bis zum Rand mit Spenden aus Deutschland geladen. Das ist auch der Grund, weshalb wir im Februar 2015 im Kriegsgebiet unterwegs sind.

Angefangen hat alles im Januar desselben Jahres auf den Montagsdemos in München. Dort kam mir und den anderen Friedensaktivisten der Einfall, den Menschen im Krieg warme Sachen zu bringen. Schnell sprach sich das Vorhaben in den sozialen Netzwerken um und Menschen von Hannover bis Leipzig schickten uns Spenden. Ein Fahrer, Jan Gulbinat, erklärte sich bereit, den LKW über 3.400 km in das Kriegsgebiet zu fahren. Michael Wiehl meldete sich als Kameramann ebenfalls: „Ich will filmen, was vor Ort tatsächlich los ist“, sagte er und fügte hinzu: „In den Medien ist das Bild zu widersprüchlich und unstimmig dargestellt. Ich will sehen, was dort wirklich passiert.“ Für mich gab es einen privaten Vorteil: Dadurch bekam ich die Möglichkeit, meine Heimatstadt Donezk zu besuchen. So ergab sich unser kunterbuntes, dreiköpfiges Team, das im Februar 2015 über Polen, Litauen, Lettland und Russland nach Donbass gefahren ist.

Diese Reise hielten wir auf Video fest. Angefangen bei der Vorbereitung und Einsammlung aller Spenden quer durch Deutschland bis zu der Verteilung in den Donbass-Regionen. Was wir auf der Reise erlebt haben und was vor Ort in den umkämpften Regionen der Ost-Ukraine tatsächlich los war, seht ihr in der aus 4 Terabyte Material entstandenen Dokumentation „Hilfstransport – Eine Fahrt in den Donbass“.

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