„Wir haben es satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Jetzt!“ Unter dem Motto forderten bereits im dritten Jahr in Folge in Berlin 25 000 Menschen mit einer Großdemonstration grundsätzliche Reformen in der Agrarpolitik. Bauern, Verbraucher und Imker demonstrierten gemeinsam dafür, nicht die Interessen der Industrie in den Mittelpunkt der Politik zu stellen sondern die Interessen von Verbrauchern und Landwirten, der Tiere sowie des Natur- und Umweltschutzes. Mit Sprechchören wie „Wer Bauern, Tiere, Bienen quält, der wird nicht gewählt!“ bekundeten sie ihre Ablehnung der gegenwärtigen Tendenz zu einer immer stärkeren Industrialisierung der Landwirtschaft. Auf ihren Transparenten kritisierten die Demonstranten unter anderem Tierfabriken, Umweltschäden durch den Einsatz giftiger Pestizide, zunehmenden Preisdruck auf die Erzeuger und die negativen Auswirkungen auf die kleinbäuerlichen Strukturen in den Ländern des Südens.
„Trotz bisher durchgeführter Milchstreiks, dem Bäuerinnen-Camp vorm Kanzleramt und mehrerer Demonstrationen in Brüssel hat sich an der Situation der Milchbauern nichts verbessert“, sagte Johanna Böse-Hartje vom Bundesverband der Deutschen Milchviehhalter. „Die Politik geht den Weg der Liberalisierung, den Weg der Vernichtung bäuerlicher Betriebe weltweit. Das breite Bündnis mit dem wir hier heute stehen, ist der Beweis, dass unsere Forderungen nach Marktregeln und einer Umgestaltung der Agrarpolitik in der Gesellschaft angekommen sind. Nur wenn Bauern und Bürger zusammen für eine Reform der Agrarpolitik stehen, können wir unsere Bauernhöfe erhalten und erreichen, dass wir endlich unter fairen Bedingungen gesunde Lebensmittel erzeugen können.“
Hubert Weiger, der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), kritisierte in seiner Rede vor dem Kanzleramt am Schluss der Großdemonstration: „Hoffentlich hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Rundgang auf der Grünen Woche nicht von den potemkinschen Dörfern der Agrarindustrie blenden lassen. Hinter dem schönen Schein der Messestände verbergen sich millionenfaches Tierleid, ein exorbitanter Antibiotikaeinsatz bei Masttieren und enorme Belastungen der Umwelt durch die Massentierhaltung. In der Agrarpolitik Deutschlands und der Europäischen Union sind neue Weichenstellungen überfällig. Die Bundesregierung mit Kanzlerin Merkel und Agrarministerin Aigner muss endlich dafür sorgen, dass bäuerliche Betriebe anstatt vor allem Tierfabriken gefördert werden.“ Eine solche Politik nütze nicht nur dem Tierschutz und den Landwirten, sie schaffe auch die Voraussetzungen für mehr Umwelt- und Verbraucherschutz.
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www.wir-haben-es-satt.de
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Anlässlich der Messe „Internationale Grüne Woche“ vom 17. – 26. Januar 2014 plant die Aktionsgruppe „Grüne Woche demaskieren“ Aktionen, die das herrschende (Land)Wirtschaftssystem umfassender kritisieren, als die alljährliche „Wir haben es satt“ Demo. Für alle, die noch bei Aktionen und Veranstaltungen helfen und mitgestalten wollen: Kommt am Montag, 6. Januar, um 19 Uhr in’s New Yorck/Bethanien am Mariannenplatz in Kreuzberg! Dort werden wir besprechen, was geplant ist und wo noch Unterstützung benötigt wird – ihr könnt euch dann z. B. zum Flyer-Verteilen oder Kreidemalen verabreden, Schichten für die Mahnwache übernehmen oder zusätzliche Dinge wie Straßentheater oder Onlineaktionstage planen … Wer… Weiterlesen »
meine Meinung ist einfach…es gibt genug für alle Menschen dieser Erde…es ist nur falsch verteilt….und Monsanto die Giftfabrik soll sich packen……die selbst essen ihre Produkte nicht, weil sie giftig sind!!!!Nein zur FREIHANDELSZONE.:…das ist das was beschrieben wurde…….sklaverei ……..
Sehr guter Film, in den großen Medien sah man nix davon…. und trotzdem haben die Menschen in Deutschland wieder die CSU/CDU gewählt obwohl diese gegen die Menschen und Menschenrechte arbeiten und uns als Volk verkaufen. Die meisten Menschen in Deutschland und in der Welt scheinen aber schon so verblödet zu sein, dass sie leiber eine neues Smarthphone kaufen als sie Biogemüse zu kaufen – ich habe in meiner Praxis ständig diese Gespräche. Schlechtes Essen macht krank, ist aber nicht so schlimm denken viele, ich kann ja auch mit Bluthochdruck, Diabetes II und sechs Bypässen immer noch eine SMS schreiben, oder… Weiterlesen »