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Lobbyinteressen siegen über Tiergesundheit

17. Mai 2015
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Tiere in freier Wildbahn verhalten sich meist instinktiv richtig, sei es im Fluchtverhalten oder im Freßverhalten. Gerade bei letztgenanntem bietet die Natur eine breite Palette an Nährstoffen, welche für das Überleben der Tiere essentiell ist. Was wir Menschen längst verlernt haben, tragen Tiere noch instinktiv in sich. Tiere ernähren sich genau von den Bestandteilen in der Natur, welche sie benötigen. Dazu gehören neben energiereicher Futteraufnahme auch Mikronährstoffe, welche die natürlichen Organfunktionen und Stoffwechselvorgänge unterstützen. Diese Mikronährstoffe finden Tiere z.B. in der Rinde von Bäumen oder Kräutern. Gewöhnlich haben Nutztiere wie Schweine, Kühe, Schafe oder Hühner durch die Massentierhaltung nicht die Möglichkeit, ihr Freßverhalten in freier Natur zu befriedigen. Aus Kostengründen kommt dabei oftmals die Ernährung mit Mikronährstoffen zu kurz, mit dem Ergebnis Krankheit und erhöhter Keimbelastung. Dieses Problem versucht man seit Jahrzehnten, durch die Gabe von Antibiotika zu bekämpfen und die eigentlichen Ursachen auszublenden. Das Medikament wird hier zur Gefahr. Heute ist nahezu die gesamte Fleischtheke unserer Supermärkte mit Antibiotika verseucht. Neben der erhöhten Belastung mit Antibiotika, die wir Menschen uns durch den Verzehr dieses Fleisches aussetzen, birgt dies aber noch eine ganz besondere Gefahr. Während Antibiotika viele Keime ausschalten, macht es damit automatisch Platz für resistente Keime, welche auf eine Behandlung mit Antibiotika nicht ansprechen. Eine Infektion mit diesen Keimen verläuft nicht selten tödlich. Nun scheint die Lösung dieses Problems recht einfach, und tatsächlich ist es das auch. Um Krankheiten zu vermeiden, könnte man den Tieren die benötigten und in der Natur frei verfügbaren Mikronährstoffe in Form von Naturprodukten zuführen – und damit zugleich die Gabe von Antibiotika vermeiden. Clemens Dingmann (Geschäftsführer der „cd Vet Naturprodukte GmbH“) widmet sich genau dieser Aufgabe. Die Gesundheit und das Wohlbefinden von Tieren stehen dabei an erster Stelle. Durch natürliche Produkte soll der Einsatz von Medikamenten und Giften minimiert und im Idealfall sogar völlig überflüssig gemacht werden. Zum Einsatz kommen dabei nur hochwertige Zutaten aus der Natur. Der gesunde Menschenverstand würde nun von einer so genannten Win-Win-Situation sprechen. Die Tiere sind gesünder, die Bauern haben weniger Probleme, der Verzehr dieses Fleisches ist gesünder, und der Futtermittelhersteller profitiert ebenfalls an einem Geschäft, das er mit gutem Gewissen vertreten kann. Aber natürlich hat die Sache einen ganz entscheidenden Haken, denn es gibt dabei doch einen Verlierer: die Pharmaindustrie. Die Reduzierung der Gabe von Medikamenten und Antibiotika dürfte nämlich für deren Produzenten kaum von Interesse sein. Und da man schließlich sehr viel Geld in Lobbyarbeit investiert, läßt sich auch schnell eine Lösung finden, die man dann letztendlich in Form einer neuen EU-Verordnung finden kann. Und diese kann gar nicht absurd genug sein. So schränkt das Arznei- und Heilmittelwerbegesetz die Werbung, Beratung, Empfehlung und Anwendung auf bestimmte Berufsgruppen oder fachlich qualifiziertes Personal ein. Mit einer neuen EU-Verordnung wird nun faktisch dafür gesorgt werden, daß Produkte wie sie z.B. Clemens Dingmann als Alternative zur Chemielösung der Gabe von Antibiotika anbietet zwar noch verkauft werden dürfen, auf eine vorbeugende Wirkung vor Krankheiten in Form von Werbung, Beratung oder Empfehlung verzichtet werden müßte. Damit wir seitens der lobbygesteuerten EU dafür gesorgt, daß Aussagen hinsichtlich gesunder und natürlicher Ernährung von Tieren wären damit bereits strafrechtlich relevant sind und so in der Konsequenz die für alle Seiten (mit Ausnahme der pharmazeutischen Großindustrie) nützlichen Alternativen verhindert werden. Die Spezies Mensch quält und tötet täglich Millionen Tiere zum Zwecke des Verzehrs auf diesem Planeten, versucht diese aber mittels Gesetzen vor gesunder Ernährung und tier- und artgerechter Pflege zum Wohle der Pharmaindustrie zu „schützen“. Willkommen in Absurdistan!

Websites: http://www.cdvet.de http://www.antibiotika-vermeiden.de

 

Quelle: Querdenken.TV

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