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Die Welt im Zangengriff der Milliardäre – Teil 2


1. Mai 2017

Wolfgang Effenberger im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. Dem von George W. Bush propagierten Krieg gegen den Terror fügte sich die Politik Obamas nahtlos an, der unter dem Deckmantel „Freiheit und Demokratie“ weitere Kriege im Nahen Osten anzettelte und mit dem Putsch in der Ukraine die Gefahr eines dritten Weltkriegs heraufbeschwor. Die Möglichkeit, daß dabei deutsches und europäisches Territorium als Vor- und Schlachtfeld eines Krieges mit Rußland nachhaltig zerstört wird, nehmen die Strategen des Pentagons billigend in Kauf. Die Welteroberungspolitik der USA basiert seit 1898 (Explosion der Maine und Krieg gegen Spanien) auf Lüge und Betrug.

Ähnlich wie das Britische Empire im Fall von Palästina, ziehen die US-Strategen Regierungen oder radikale Rebellen mit Hilfe von Versprechungen auf ihre Seite und instrumentalisieren sie für ihre Interessen. Das Ergebnis: Überall Konflikte, Terror, Aufstände und das Abdriften ins Chaos, in dem ganze Länder versinken.

Die USA geben vor, zusammen mit ihren Verbündeten in NATO und EU für Frieden und Demokratie zu sorgen – statt dessen finanzieren sie mit Hilfe der NGO’s radikale Rebellen und militärische Interventionen. Dabei spielen die Organisationen des Spekulanten George Soros eine wichtige Rolle. Er strebt eine stabile, erdrückende Ausbeuter-Herrschaft auf dem gesamten Globus an, kombiniert mit einer ebenso stabilen, erdrückenden Herrschaft des Westens über den Rest der Welt. Die Chaotisierung ist dabei vorübergehend Mittel zum Zweck, denn im „Kreativen Chaos“ lassen sich eigenen Herrschaftsstrukturen aufbauen (siehe Jugoslawien und Ukraine). Natürlich agiert Soros nicht allein: Er ist nur der sichtbare Frontmann. Seine Hintermänner kommen aus dem Umfeld der transnational agierenden Finanzelite und einiger US-Geheimdienste.

Auch der Aufstieg des „Islamischen Staates“ war eine absichtsvolle Entscheidung der USA. Aussagen ehemaliger führender US-Politiker und –Berater belegen die Instrumentalisierung radikaler Islamisten für die Macht- und Geopolitik der USA seit Juli 1979 (Anwerbung von sunntisch-islamischen Desperados durch Jimmy Carter). Die Liste der provozierten „Regime-Changes“ unter dem Etikett „Freiheit und Demokratie“ ist lang.

Aufschlußreich sind in diesem Zusammenhang auch die militärischen US-Strategiepapiere. So umreißt das Papier TRADOC 525-5 von 1994 die Rolle der Streitkräfte für das 21. Jahrhundert, das als „Jahrhundert des weltweiten Krieges widerstreitender Ideologien“ bezeichnet wird. Man befinde sich in einer dynamischen Ära, einer „Welt im Übergang“ – eine blumige Umschreibung für blutige Kriege.

Im Folgepapier von 2014 „Win in a Complex World 2020-2040“ werden die US-Streitkräfte angewiesen, sich auf die Beseitigung der Hauptbedrohung der USA – Russland und China – einstellen.

Im Licht der historischen Fakten erscheint der erste Weltkrieg, dessen Bruchlinien sich auch heute wieder schmerzlich zeigen, in einem imperialen Zusammenhang. Von beiden Weltkriegen hat die Machtelite aus Bankern und Rüstungsindustriellen enorm profitiert. Steuern wir nun auf einen dritten Weltkrieg zu?

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