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Die Wahrheit, was wirklich passierte und was in der Zeitung stand


26. Februar 2014

Die Wahrheit, was wirklich passierte und was in der Zeitung stand
Wie Medien unsere Wahrnehmung beeinflussen

In den vergangenen Jahren wurde vor allem die Sprache von Politikern auf dem Congress beleuchtet. Aber die schwurbelnde Politiker sind noch nicht die ganze Wahrheit. Wir möchten das Ganze daher um den zweiten wichtigen Mitspieler bei der Konstruktion von Realität ergänzen, um die Presse bzw. die Medien. Die Äußerungen von Politikern (zum Beispiel auf Pressekonferenzen) sollen dabei der Mediendarstellung gegenübergestellt werden. Dabei wird deutlich werden, dass es zwischen Politikern und Medien Rückkopplungseffekte gibt.

Die einen rauf, die anderen runter — Politik will abwiegeln, Medien wollen das Neue, Aufregende, sie bauschen auf. Wie zeigen sich solche Mechanismen in der Sprache? Politik und Medien sollen dabei kontrastiv betrachtet werden. Sie kommunizieren das Gleiche, aber nicht immer auf gleiche Weise. Wir fangen mit den Kleinigkeiten an, mit Dingen, die jedem schnell mal unterlaufen können (wenn auch nicht sollten). Dann arbeiten wir uns vor zu den ersten richtigen, vielleicht aber manchmal noch fahrlässigen Manipulationen, gehen über zu absichtlichen Aufbauschungen und Verfälschungen und kommen schließlich zu den ernst gemeinten Lügen, die das Publikum verschaukeln sollen. Am Ende schließlich werfen wir einen kurzen Blick auf die traurigen Folgen dieser Manipulationen. Gezeigt werden Techniken des Zuspitzens, Vereinfachens, Verdichtens, Aufbauschens, des Aufbaus (pseudo-)logischer Zusammenhänge und Vieles mehr. Als Beispiele dienen netzpolitische Debatten, der Europäische Stabilitätsmechanismus und von der Leyens Familien- und Sozialpolitik, vielleicht aus aktuellem Anlass auch noch ein Politikerrücktritt.

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