Toxic City

Giftschrott für Ghana

„Eure alten Computer vergiften hier unsere Kinder“, so der ghanaische Öko-Aktivist Mike Anane. Toxic City wird Agbogbloshie, ein Stadtteil der Hauptstadt Ghanas, deshalb mittlerweile auch genannt.

Es ist ein schmutziges Geschäft - in jeder Hinsicht. Europäische Reeder verschiffen Abfälle nach Afrika, wo die Fracht illegal entsorgt wird. Giftige Schwermetalle verseuchen die Menschen, die Böden, die Flüsse und die Fische - und die Händler verdienen dabei ein Vermögen. Ein Großteil des Elektroschrotts kommt aus Deutschland.

Abgefackelt

Wie Ölkonzerne unser Klima killen

Mit der Erdölproduktion werden gleichzeitig riesige Mengen Erdgas an die Oberfläche befördert. Aber anstatt dieses Gas zu nutzen, verbrennen Ölförderkonzerne den wertvollen Rohstoff, obwohl Erdgas als ein Energieträger der Zukunft gilt und fossile Brennstoffe immer knapper werden. Das Ausmaß der Energieverschwendung ist enorm. Durch das sogenannte "Gas Flaring" verpufft jährlich ein Drittel des gesamten europäischen Erdgasbedarfes. Dabei entstehen 400 Millionen Tonnen Treibhausgase, das entspricht dem CO2-Ausstoß von rund 500 Millionen Autos. Aber darum scheren sich die Ölkonzerne offenbar nicht. Ihnen geht es allein darum, schneller an das schwarze Gold zu kommen.
In Nigeria leiden die Menschen besonders stark unter den Folgen des Gasabfackelns. Viele Dörfer liegen direkt neben einer der gigantischen Abfackelstationen im Nigerdelta. Die Menschen atmen die giftigen Gase ein, leiden an Asthmaerkrankungen und Krebs. Die Ernten sind durch Schwermetalle und sauren Regen verseucht. Aber nicht nur in Afrika wird Gas Flaring praktiziert. Russland, Europas wichtigster Öllieferant, ist Weltmeister im Verschwenden von Erdgas.
Und die europäischen Importstaaten tragen indirekt zur Klimakatastrophe bei. Dabei gibt es eine einfache Lösung: In Ecuador macht ein staatlicher Ölkonzern vor, wie man aus Erdgas Energie gewinnen und gleichzeitig das Klima schützen kann. Die packende Dokumentation geht der Frage nach, warum die Ölkonzerne rund um die Welt wertvolles Gas abfackeln und warum niemand sie daran hindert. In Allianz mit der Erdöllobby und Politikern ist es den Ölkonzernen bisher gelungen, dieses Thema von der Öffentlichkeit fernzuhalten.

Gute Gründe, kein Fleisch mehr zu essen

Nicht nur Gammelfleisch und Dioxin sind gute Gründe, auf den Verzehr von Fleisch zu verzichten. Sind Tiere nur seelenlose Wesen, die für unseren Fleischbedarf da sind? Längst ist wissenschaftlich erwiesen, dass Tiere genauso Leid und Schmerz empfinden, wie wir Menschen. Dazu kommen die Tatsachen, dass die ganze Menschheit, würde sie denn nur etwas vegetarischer Leben, ernährt werden könnte. Die Massenviehzucht ist verantworltlich für 50% aller Kohlenstoffemmissionen. Täglich werden tausende männliche Kücken bei lebendigen Leib geschreddert oder vergast, nur weil sie keine Eier legen können.

Es kann nicht schaden, einfach mal den eigenen Fleischkonsum zu hinterfragen. Die Empfehlung der Ärzte, man benötige Fleisch, weil dort wichtige Stoffe drin sind, ist nicht mehr tragbar. Längst gibt es für alles vegane Alternativen.

Gier und Größenwahn

Wie die Banken die Politiker ueber den Tisch zogen

“Bundesregierung und Steuerzahler bürgen inzwischen mit kaum vorstellbaren 102 Milliarden Euro für die HRE. Die Zahlen der Deutschen Bank vom Herbst 2008 waren bestenfalls eine Momentaufnahme”: Die ARD sendete die Dokumentation „Gier und Größenwahn“ im Rahmen der Serie „Die Story“ am 25. März 2010. Der 10-minütige Ausschnitt, den wir unten verlinkt haben, zeigt, wie findige Banker die deutsche Politik an der Nase herumführten. Doch Merkel, Steinbrück & Co. kommen im Zusammenhang mit dem HRE-Bankenskandal alles andere als die Rolle von Unschuldslämmern zu. Die weiteren Teile der Doku können Sie im erscheinenden YouTube-Vorschaufenster anklicken, nachdem der Ausschnitt beendet ist.

Die Wahre Geschichte von Tschernobyl

Werden wir diesmal daraus lernen?

Fast genau ein viertel Jahrhundert ist es her, dass sich der Super GAU im Kernkraftwerk von Tschernobyl ereignete. Anlässlich der aktuellen Ereignisse in Japan stellt sich die Frage wie die Auswirkungen für Japan, seine Bevölkerung und die Nachbarstaaten aussehen könnten. Die Dokumentation "Die wahre Geschichte von Tschernobyl" zeichnet das Bild einer Katastrophe unvorstellbarem Ausmaßes. Wie konnte es dazu kommen? Wie ging man mit der Katastrophensituation um, und welche Auswirkungen gibt es bis in die Gegenwart?

Die Biosprit Lüge

Mogelpackung an der Zapfsäule

biosprit

Im Januar 2008 verabschiedete die EU ein Klimapaket, welches unter anderem eine Quote von zehn Prozent Biospritanteil im Benzin vorsieht. Mit leichter Verzögerung wurde der neue Kraftstoff E10 im Februar 2011 eingeführt. Die ersten Tage zeigen, dass der neue Treibstoff flächendeckend auf Ablehnung bei den Verbrauchern stößt.

Eine Ursache hierfür ist sicherlich eine schlechte Informationspolitik über die Verträglichkeit des neuen Kraftstoffs. Aber wussten Sie auch, dass der als ökologisch angepriesene Biosprit bei Umweltexperten als "Mogelpackung" gilt und in Wahrheit alles andere als umweltfreundlich ist und viele Probleme für die Menschen in Entwicklungsländern bedeutet?

Schmutzige Schokolade

Der bittere Beigeschmack

Im Jahre 2001 verabschiedete die Schokoladenindustrie ein Abkommen, welches Kinderarbeit iin der Kakaoproduktion ab 2008 weltweit untersagt. Wie sieht es mit der Umesetzung aus? Dies interessierte den Filmemacher Miki Mistrati. Er reiste an die Elfenbeinküste, um vor Ort zu überprüfen, inwieweit das Abkommen umgesetzt wurde. Sein Ergebnis ist schockierend. Nicht nur das die Praxis der Kinderarbeit nach wie vor Alltag ist, lügen die Verantwortlichen dreist, um die zahllosen Verbrechen zu vertuschen.

We feed the world

Der tägliche Wahnsinn

"In Wien wird täglich jene Menge an frischem Brot als Retourware vernichtet, mit der die zweitgrößte Stadt Österreichs - Graz -versorgt werden kann." Der Dokumentarfilm „We Feed the World – Essen global“ vom Österreicher Erwin Wagenhofer beschäftigt sich thematisch mit den Ursachen und Auswirkungen der Globalisierung am Beispiel der Nahrungsmittelproduktion für die Europäische Union. Wagenhofer durchleuchtet in verschiedenen Abschnitten die unterschiedlichen Formen der weltweit industriell organisierten Rohstoffgewinnung, Produktion, Handel, Transport, Entsorgung und die Benutzung von Gentechnologie durch Lebensmittelkonzerne.

Die KiK-Story

Die miesen Methoden des Textildiscounters

Das Versprechen des Textildiscounters KiK klingt verlockend: Komplett Einkleiden für unter 30 Euro, von der Socke bis zur Mütze. Mit dieser aggressiven Preispolitik hat es KiK im Einzelhandel ganz nach oben geschafft. Beinahe täglich eröffnen neue Filialen. Das Unternehmen ködert die Kunden mit fast unglaublichen Angeboten: Jeans für 9,99 Euro, Bermudas für 3,99 Euro, T-Shirts für 1,99 Euro. Doch wie kommen diese Schleuderpreise zustande und wer muss dafür bezahlen? Eine Reportage aus der Welt von Dumpinglöhnen, Ausbeutung und fragwürdigen Geschäftsmethoden.

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