Doku Medizin & Umwelt

Tödliches Sonar

Warum stranden die Wale?

Vor etwa zehn Jahren verendeten 15 Wale an der Küste Fuerteventuras. Kurz zuvor wurden dort bei einem Nato-Manöver U-Boote mit einem Sonar-System gejagt, das unter Wasser einen Schalldruck erzeugt. Nach diesem Vorfall häuften sich weltweit die Fälle von verendeten Walen und Delphinen.

Die US-Navy setzt ein hochleistungsfähiges Sonarsystem namens LFAS ein, mit dem feindliche Unterseeboote geortet und verfolgt werden können. Das System arbeitet mit einem Schallpegel von 240 dB - dem hunderttausendfachen Wert des Lärms eines Presslufthammers. Dieser Schallpegel stört die Kommunikation bei Großwalen und kann das Fortpflanzungsverhalten dieser Tiere beeinträchtigen.

Militärische Sonareinsatzübungen mit niedrigen und mittleren Frequenzen im Mittelmeer und auf den Bahamas sind mit Walstrandungen und Todesfällen von Walen in Zusammenhang gebracht worden. Obduktionen von den auf den Bahamas gestrandeten Tieren haben ergeben, dass die Todesursache bei den Walen sonarbedingte Hirnblutungen waren. Wissenschaftler haben gewarnt, dass bei weltweitem Einsatz von LFAS und anderen hochleistungsfähigen Sonarsystemen alle Meeressäuger-Arten sowie die Nahrungskette im Meer massiv beeinträchtigt werden.

Gefährliches Trinkwasser

Der steigende Uran-Anteil

Jahr für Jahr werden Verbraucher in Deutschland mit der Meldung „Uran im Trinkwasser“ aufgeschreckt. Ebenso regelmäßig heißt es dann, es gebe keinen Grund zur Sorge, die gemessenen Werte seien ungefährlich, Uran sei ja auch ein natürlicher Bestandteil im Gestein und Boden.

„45 Min“-Autor Dethlev Cordts wollte es für das NDR Fernsehen genauer wissen und ging auf investigative Spurensuche. Wie kommt das Uran ins Leitungswasser und wo kommt es eigentlich her? Immer wieder gab es Indizien, dass Uran Bestandteil des Phosphatdüngers in der Landwirtschaft ist. Liegt hier des Rätsels Lösung? Und gibt es einen Ausweg?

Atomstrom - ja bitte?

Wie es unsere Nachbarn sehen

Seit es Atomkraft gibt, gibt es auch glühende Verfechter und strikte Gegner dieser Art Strom zu produzieren. Die Möglichkeit einer Atomkatastrophe wie jetzt in Japan schwang spätestens seit dem GAU in Tschernobyl in allen Diskussionen mit.

Doch die Befürworter wollten von den Horrorszenarien nichts wissen. Und jetzt?

WELTWEIT schaut, wie unsere europäischen Nachbarn Frankreich, Finnland und Russland mit Atomkraft umgehen. Paris-Korrespondent Michael Strempel geht in der Wiederaufbereitungsanlage in LaHague auf Spurensuche und erkundet, ob seit den Erdbeben in Japan das Verhältnis der Franzosen zur Atomkraft noch immer so entspannt ist wie eh und je. Georg Restle hat das russische Majak besucht. Hier gibt es fast in jeder Familie Krebskranke, verursacht durch Atommüll quasi vor deren Haustür. Und Christian Blenkner war unterwegs in Finnlands elektrischster Gemeinde. In Eurajoki entsteht das weltweit erste Endlager und die Bewohner finden es gut so. Wie lange noch?

Das Klonschnitzel

Was künftig auf unseren Tellern landet soll

Tiere klonen - im Land der unbegrenzten Möglichkeiten alles kein Problem. Was bei uns nur zu Forschungszwecken erlaubt ist, ist in den USA auch in der Fleischproduktion Alltag. Und die Schnitzel geklonter Tiere und deren Nachkommen landen in den ganzen USA auf dem gutbürgerlichen Teller.

Auch in Deutschland läuft die Paarung von Rindern lange nicht mehr zufällig ab. Bewährte Zuchtbullen und Superkühe werden miteinander kombiniert und sollen für gute Nachkommen sorgen. Doch eine Garantie für ein 1A-Kalb ist das nie, denn der Zufall ist im Spiel. Anders beim Klonen, wo das Ergebnis – das Erbgut des Kalbes und damit auch seine Fleischqualität oder Milchleistung – vorprogrammiert ist. Deshalb profitiert Don Coover vom Klongeschäft: "Wenn Tiere richtig gute Gene haben, dann lohnt sich das Klonen. Man kann sie länger nutzen. Ich glaube nicht, dass man sich vorm Klonen fürchten muss. Es ist eine perfekte Technik. Diese Kälber sind einfach klasse und wir haben die Chance, mehr von ihnen zu machen."

In der EU ist die Lage undurchsichtig. Noch weiß sie nicht, wie sie langfristig mit Klonfleisch umgehen will. Die verschiedenen Gremien – EU-Parlament, Kommission und Ministerrat – wollen unterschiedlich strenge Gesetze. Bisher dürfen Produkte von geklonten Tieren selbst nicht in den Handel, für die Nachkommen geklonter Tiere gibt es noch keine Regelung.

Profit um jeden Preis

Die BP Story

Bereits ein Jahr nach der Explosion der Ölbohrplattform "Deepwater Horizon", bei der 640 Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko liefen, erklärte sich BP als Sieger: Das meiste Öl sei verschwunden. Die Gefahr sei gebannt. Doch sieht die Realität bedeutend anders aus.Zwei Jahrzehnte spürte der Journalist Greg Palast dem Ölkonzern BP nach und fand bei seinen Nachforschungen heraus, dass die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko nicht die einzige ist, für die BP die Verantwortung trägt. Weltweit ist BP an Umweltvergehen beteiligt. In der Arktis Alaskas ließ BP über 750 000 Liter Öl auslaufen. Der Grund dafür ist, dass BP den Zustand der Pipelines seit acht Jahren nicht mehr überprüft hatte.

Das Geheimnis der Heilung

Wie altes Wissen die Medizin verändert

Ein Kind kommt zur Welt, das nach medizinischem Wissen keine Chance hatte. Es überlebt, weil der Arzt dem Gefühl der Mutter vertraute. Ein gelähmter Cellist kehrt zurück auf die Konzertbühne, auch wenn das nach vier Hirnoperationen ausgeschlossen schien. Er braucht keinen Rollstuhl mehr, weil er lernte, die Kraft innerer Bilder zu nutzen. Zwei Beispiele, zwei Krankengeschichten, zwei unerwartete Genesungen. Was hier geschah, ist medizinisch eigentlich unmöglich, sagen die behandelnden Ärzte.

Im Licht neuer Erkenntnisse wird deutlich, dass Körper und Geist viel mehr miteinander verwoben sind, als die meisten Ärzte bis heute vermuten. Noch immer lässt sich nicht jede ungewöhnliche Heilung vollständig erklären, aber immer mehr Zusammenhänge werden sichtbar.

Die Dokumentation beschreibt diese Erkenntnisse am Beispiel eindrucksvoller Patientengeschichten, und sie zeigt, wie die Mauern zwischen konventioneller Medizin und ungewöhnlichen Behandlungsmethoden zu wanken beginnen. Immer mehr Ärzte nutzen neben der modernen Medizin auch überlieferte Methoden: das Auflegen der Hände, Astralreisen zu inneren Bildern der Heilung und Meditation. Unikliniken arbeiten mit Heilern zusammen, Krankenhäuser integrieren therapeutisches Berühren in den Pflegealltag, überall experimentieren Ärzte und Psychologen mit neuen Methoden, die auf uraltem Wissen beruhen.

Dabei geht es nicht um spektakuläre Einzelfälle, sondern um Verbesserungen für alle Patienten: Schmerzlinderung ohne Medikamente, schnellere Wundheilung, aber auch mehr Lebensqualität bei schweren, nicht immer vollständig heilbaren Erkrankungen. "Das Geheimnis der Heilung" beschreibt einen ermutigenden Umbruch, den Beginn einer Medizin, die es nicht mehr nötig hat, sich um jeden Preis abzugrenzen: Sie nimmt von allen Methoden das Beste, zum Wohl ihrer Patienten.

H5N1 antwortet nicht

Tote Vögel auf den Titelseiten, Eilmeldungen im Radio und im Fernsehen sucht die Bundeswehr nach toten Vögeln. Erst Hubschraubereinsatz, dann Tornados; Minister raufen um Kompetenzen -- und Vogelkundler raufen sich die Haare angesichts des medialen Seuchenszenarios.

Seit dem 16.Februar 2006 wird die deutsche Öffentlichkeit über die Massenmedien von der Vogelgrippe infiziert. Politiker, Medien, Ärzte und Pharmakonzerne spielen uns auf der Orgel der Angst das alte Lied vom tödlichen Virus, diesmal heißt es H5N1. Milliarden fließen in der EU und in den USA in die Forschung nach Impfstoffen; den Kauf von Tamiflu und die Einführung neuer Tests.

Die Ängste in der Bevölkerung steigen und mit Ihnen der Wert mancher Aktien. Doch die naheliegendste Fragen werden nicht gestellt. Und wenn sie gestellt werden, bekommt man keine Antwort.

Heute Rinder, morgen Kinder

Akut sind es gleich zwei "Seuchen", mit denen die Welt von den Pharma-Konzernen verängstigt wird. Einerseits serviert die WHO die hausgemachte Schweinegrippe, andererseits gibt es die Blauzungen-Zwangsimpfung bei Nutztieren, über deren Milch oder Fleisch dann unser natürlicher Bedarf an Quecksilber, und Aluminium, sowie an Tensiden und Emulsionen, die unsere Zellwände perforieren, gleich doppelt gedeckt ist.

Selten hat eine Impfung die Bauern so nachhaltig geschädigt und so viele Opfer gefordert, wie die Impfung gegen das "Blauzungen-Virus" BTV-8. Der Grund dafür sind neue "Verstärkerstoffe", die sämtliche Ebenen des Immunsystem noch gründlicher terrorisieren, als die alten Giftmischungen.

Was bei der Impfung gegen "Schweinegrippe" zu erwarten ist, kann man an der BTV-8-Impfung sehen: Eine nicht existente Seuche führt zu Massenimpfungen und so zu mehr Fehlgeburten, neuen und bisher seltenen Immundefekten; auch Probleme beim Stillen sind zu erwarten. Aus Patenten, offiziellen Dokumenten und diversen Studien geht hervor, dass die Impfindustrie dank willfähiger Helfer ganz oben im öffentlichen Dienst inzwischen jedes Maß beim Inkaufnehmen von Nebenwirkungen und jeden Kontakt zu Resten des gesunden Menschverstand endgültig verloren hat.

Unser täglich Gift

Wenn Essen krank macht

Seit 30 Jahren ist eine ständige Zunahme von Krebserkrankungen, neurodegenerativen Erkrankungen, wie Parkinson und Alzheimer, Immunschwächekrankheiten sowie Diabetes und Fortpflanzungsstörungen zu beobachten.

Wie lässt sich diese beunruhigende Situation erklären, die sich vor allem in den sogenannten entwickelten Ländern feststellen lässt?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, recherchierte Filmemacherin Marie-Monique Robin zwei Jahre lang in Nordamerika, Asien und Europa. Zahlreiche wissenschaftliche Studien verdeutlichen - und das bestätigen auch die Aussagen von Vertretern der entsprechenden Zulassungsbehörden für Lebensmittel in den USA und Europa: Die Hauptursache an Krebs ist in der Umwelt und in der Ernährung des Menschen zu suchen.

Newsletter

Newsletter



Comic



RSS FEED