Kriegsversprechen II

Terrormanagement im 21. Jahrhundert

Anfang der 90er Jahre, nach dem Zerfall der Sowjetunion, machte man sich in Washington Gedanken darüber, wie man die gewonnene Vormachtstellung der USA über das nächste Jahrhundert sichern könnte. In Denkfabriken entwarf man verschiedene geostrategische Szenarien, um die weltweite Kontrolle über die Rohstoffversorgung zu erlangen

Der neue NuoViso Film "Kriegsversprechen II" wirft einen Blick auf die Planspiele amerikanischer Denkfabriken Anfang der 90er Jahre und stellt erschreckende Paralellen zur Gegenwart fest. Was in den Dokumenten des "Projects for the New American Century" schriftlich niedergedacht wurde, ließt sich wie ein Drehbuch für die darauffolgende Geschichtsschreibung. Völkerrechtswidrige Angriffskriege auf Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Libyen waren die Folge. Und für Syrien und den Iran plant man derzeit auch großangelegte Militärinterventionen.

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Die Geschichte der Bio-Waffen

Man kann sie weder sehen, hören noch riechen und doch können biologische Waffen ganze Landstriche entvölkern und für lange Zeit unbewohnbar machen.

Es war der Zweifrontenkrieg gegen Nazideutschland und das japanische Kaiserreich, der US-Präsident Roosevelt 1942 bewog, ein hochgeheimes Forschungsprogramm für biologische Waffen ins Leben zu rufen. Diesem ersten Schritt in ein neues Zeitalter der Kriegsführung folgten bald weitere. Denn obwohl die USA ihre Biowaffen im Zweiten Weltkrieg nicht mehr zum Einsatz brachten, wurden die Forschungen auch danach weiter vorangetrieben. An die Stelle der besiegten Diktaturen trat mit der UdSSR und ihren Verbündeten ein neuer, mächtiger Gegner, und im Wettrüsten der östlichen und westlichen Machtblöcke blieben tödliche Viren und Bakterien ein Forschungsgebiet, auf dem keine Seite ins Hintertreffen geraten wollte.

Geheimakte Irakkrieg

Die wahre Geschichte

Am 1. September 2010 verkündete der US Präsident das siegreiche Ende des Irakkrieges. Die offizielle Version des Geschichte des 7 jährigen Krieges endet mit der erfolgreichen Demokratisierung des Irak. Doch die ungeschminkte Wahrheit sieht ganz anders, aus, wie über 400.000 nun veröffentliche Militärdokumente zeigen.

Über 100.000 Zivilisten mussten in den 7 Jahren Irakkrieg grundlos ihr Leben lassen. Das Morden an der Zivilbevölkerung wurde dabei billigend in Kauf genommen und als Kollateralschaden deklariert.

Die wahre Geschichte der Indianer

Der letzte Aufstand in Wounded Knee

Als vor 500 Jahren die Europäer die neue Welt wiederentdeckten, dezimierten sie die ortsansässige Bevölkerungen in nur wenigen Jahrzehnten. Ende des 19. Jahrhunderts wurden die letzten noch existierenden Stämme im Massaker von Wounded Knee, ermordet. Die restlichen Indianer wurden in die Gesellschaft integriert und in Reservate gesperrt.

In den 70 er Jahren trafen sich die ketzten verbliebenen Stämme und ihre Häuptlinge und beschlossen, etwas gegen die Untersrückung zu unternehmen. Sie besetzten die Stadt "Wounded Knee" und forderten die Einhaltung der ihnen rechtmäßig zugesprochenen Rechte.

Der damalige Präsident Richard Nixon hatte allerdings ganz andere Sorgen. Er versuchte gerade zu verstehen, was beim Watergate-Skandal passierte, welcher ihn das Amt kostete. Die Indianer blieben bei ihrer 2 Monatigen Belagerung der Stadt dabei immer nur ein Randthema.

Kriegsbeute Mensch

Jeder Krieg geht einher mit Gefangenen, Vermissten und Geiseln, deren Verbleib nicht aufgeklärt werden kann. Sie werden von der Politik oft als Beute oder Belastung betrachtet. Alle Nationen haben Soldaten in der Hand des Feindes aufgegeben und deren Schicksal verschwiegen.

Allein nach dem Zweiten Weltkrieg verschwanden auf dem europäischen Kriegsschauplatz Hunderttausende in der Sowjetunion, darunter viele Soldaten der Westalliierten und Zwangsarbeiter, die sich in deutschen Gefangenenlagern befanden und beim Vormarsch der Sowjets überrannt wurden.

Nirgends jedoch ist der Abstand zwischen Schein und Wirklichkeit größer als in den USA. Die Söhne Amerikas kämpften in den letzten hundert Jahren ausschließlich in fernen Ländern. Bis heute heißt ein unantastbarer Grundsatz der USA: "Nobody is left behind! Wir lassen keinen zurück!"

Aber wie ist es wirklich um diesen ehernen Grundsatz bestellt? Die Produktion zeigt die planmäßige Geheimhaltung der Wahrheit, in die alle US-Regierungen, die Militärbürokratie des Landes sowie Politiker aus beiden US-Parteien verwickelt waren und sind. Dass niemand bei diesem Thema ohne Schuld ist, hat bis heute die Enthüllung der historischen Tatsachen verhindert.

Pax Americana

Wettrüsten im All

Unter der Ägide von Präsident Bush wurde die US-amerikanische Weltraumdoktrin verabschiedet, die die Dominanz der USA im Weltall zur offiziellen Politik erhob. Derzufolge beanspruchen die USA unbegrenzten Handlungsspielraum im All und erklärten, dass sie sich keinem internationalen Regelwerk beugen werden. Gegnerischen und verbündeten Nationen, die US-Interessen im All gefährden oder mit ihnen in Konkurrenz treten, soll der Zugang zum Weltraum versperrt bleiben. Das bedeutet, dass die USA ganz offen die Vormachtstellung im All anstreben. Und ist dieses Ziel erreicht, soll der Kosmos den USA als Plattform zur planetaren Kontrolle dienen. Schon jetzt werden lediglich 30 Prozent der die Erde umkreisenden Satelliten zivil genutzt. Dabei sorgen gerade sie für funktionierende Wirtschaftskreisläufe. Sie verwalten Datenströme für Kreditkarten und Wettervorhersagen, Positionierungsgeräte und alle Arten der Nachrichtenübertragung. Doch diese Satelliten lassen sich zu hochleistungsfähigen Überwachungsinstrumenten umfunktionieren. Sie könnten der Bespitzelung politischer Aktivitäten, der Erfassung von Geschäftsvorgängen und Auskundschaftung militärischer, ökonomischer und ideologischer Gegner dienen. Die Erde wird so zum Gegenstand eines gigantischen Strategiespiels, bei dem jeder der Erste sein muss, um seine Figuren rechtzeitig in die richtige Position zu bringen - und sei es um den Preis der Gefährdung der Zukunft der Menschheit.

Geheime Deals

Kongo im Visier der Waffenhändler

“Eine Kalaschnikow bekommen Sie im Kongo ohne Probleme für 30 Euro, innerhalb von einer Minute”, sagt Gerd Hankel vom Hamburger Institut für Sozialforschung. Gerd Hankel kennt sich aus in der Region am Kivu-See, wo Tag für Tag tausend Menschen getötet werden. Seit vielen Jahren reist er immer wieder dorthin, wo der wohl grausamste Bürgerkrieg wütet.

Das sinnlose Töten und Ausrotten ganzer Dörfer im Osten des Kongo begann vor 15 Jahren, mit dem Genozid in Ruanda. Seitdem terrorisieren Milizen der Tutsi und Hutu, marodierende Banden und eine Armee, die keiner wirklich kontrolliert, das Land. Tausende notdürftig verscharrte Leichen in Massengräbern, verstümmelte Kinder, die das Lachen verlernt haben, vergewaltigte Frauen mit leerem Blick, zehntausende Menschen, die auf der Flucht mit nichts als ihrem nackten Leben die Straßen entlang hasten, verlassene, ausgebrannte Dörfer und betrunkene, johlende Männer, Jugendliche und Kinder mit Gewehren – das sind die Bilder, die den Ostkongo prägen.

Todesstaub

Wie der Westen durch den Einsatz von Uranwaffen die Umwelt radioaktiv verseucht

Diese Dokumentation von Frieder Wagner erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo. Diese „Wunderwaffe der Alliierten durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren. In den betroffenen Ländern sind dadurch inzwischen ganze Regionen unbewohnbar geworden.


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Der Fall Henry Kissinger

Friedensnobelpreisträger und Kriegsverbrecher

Kissingers langjährige Tätigkeit an zentralen Schaltstellen der US-amerikanischen Außenpolitik wurde wie diese auch intensiv kritisiert. Insbesondere Kissingers Rolle beim Putsch in Chile 1973 sowie eine vermutete Beteiligung an der Operation Condor führte bis heute zu mehreren gerichtlichen Vorladungen in verschiedenen Ländern, denen Kissinger allerdings nie nachgekommen ist.

War made easy

Wie Amerikas Präsidenten Lügen

In Washington führen Fachleute und Strategen aus Geheimdienst und Regierungskreisen bereits Planspiele durch, ob und wie es zu einem neuen Krieg kommen kann. Konkrete Szenarien werden durchgespielt, Drohungen ausgetauscht - das Säbelrasseln verstärkt sich. Auch im Iran sind Reaktionen spürbar: Dort hat eine Medienkampagne begonnen, die das Land auf einen möglichen Angriff der USA einstimmt. Gleichzeitig verhandeln europäische Staaten, mit Deutschland an der Spitze, bislang vergeblich über ein Ende des iranischen Atomprogramms. Sogar diese Verhandlungen sind Teil des Planspiels, das die Amerikaner derzeit durchführen.

Die Suez-Krise

Man sollte meinen die Kolonialpolitik der Briten sei schon einige Zeit her. Weit gefehlt. Churchill's Nachfolger Eden setzte seinerzeit alles daran, um die Welt an den Abgrund eines dritten Weltkrieges zu bringen. Dieser Film zeigt die Spannungen zwischen London und Kairo und den daraus resultierenden Streit um die Kontrolle über den wichtigen Suez-Kanal.

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