Artesanos
Ein Film über das Leben

Artesanos sind Menschen, die ihr Leben lang dienen. Doch sie verschreiben sich keiner irdischen macht, sondern ihrem inneren Selbst. In der Kunst findet ihre göttliche Inspiration Ausdruck. Der Dokumentarfilm begleitet Menschen, die schon frühzeitig ihre eigenen Meister wurden und ihr Wissen weitergeben. Wie Vivian und Xavier, zwei Indigokinder, die sich über das Internet gefunden haben, weil sie sich schon immer tief miteinander verbunden fühlten. Oder Memo, der sein Leben der Errichtung von Holztempeln und Musikstudios verschrieben hat.
Die Artesanos eint, dass sie für ihr Schaffenswerk keine Ehrung oder Ruhm erwarten. Ihre Kunstwerke schaffen sie für das Universum - ohne Signatur.
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Wasserstoff - Die energethische Alternative

Wasser in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten verbrennt wieder zu Wasser. Diese Eigenschaft der reichsten Ressource unseres Planeten kennen wir alle aus dem Schulunterricht. Dennoch wird diese Art der Energieumwandlung bis heute nur wenig genutzt, denn seit der Zeppelin "Hindenburg" der seinerzeit mit Wasserstoff abhob, in Flammen aufging, wahrt die Forschung die Distanz zu diesem schnell entzündbaren Stoff. Doch ist die heute genutzte Atomkraft wirklich sicherer?
Im September 2011 trafen sich Hobby - und Berufstüftler zu einem Entwicklertreffen mit dem Ziel, einen Motor nur mit der Kraft des Wasserstoffgases zum Laufen zu bringen, und es hat geklappt.
Die unabhängige und lobbyfreie Forschung demonstriert neben großen Engagement, wie man den Problemen der steigenden Energienachfrage entgegen kommen könnte. Ohne einen teuren Brennstoff aus den Tiefen der Erde fördern zu müssen, stellt Wasserstoff einen zukunftsträchtigen Stoff dar.
Tödliches Sonar
Warum stranden die Wale?
Vor etwa zehn Jahren verendeten 15 Wale an der Küste Fuerteventuras. Kurz zuvor wurden dort bei einem Nato-Manöver U-Boote mit einem Sonar-System gejagt, das unter Wasser einen Schalldruck erzeugt. Nach diesem Vorfall häuften sich weltweit die Fälle von verendeten Walen und Delphinen.
Die US-Navy setzt ein hochleistungsfähiges Sonarsystem namens LFAS ein, mit dem feindliche Unterseeboote geortet und verfolgt werden können. Das System arbeitet mit einem Schallpegel von 240 dB - dem hunderttausendfachen Wert des Lärms eines Presslufthammers. Dieser Schallpegel stört die Kommunikation bei Großwalen und kann das Fortpflanzungsverhalten dieser Tiere beeinträchtigen.
Militärische Sonareinsatzübungen mit niedrigen und mittleren Frequenzen im Mittelmeer und auf den Bahamas sind mit Walstrandungen und Todesfällen von Walen in Zusammenhang gebracht worden. Obduktionen von den auf den Bahamas gestrandeten Tieren haben ergeben, dass die Todesursache bei den Walen sonarbedingte Hirnblutungen waren. Wissenschaftler haben gewarnt, dass bei weltweitem Einsatz von LFAS und anderen hochleistungsfähigen Sonarsystemen alle Meeressäuger-Arten sowie die Nahrungskette im Meer massiv beeinträchtigt werden.
Generation 9/11
Zehn Jahre nach den Anschlägen vom 11. September 2011 beginnt die Katastrophe, Historie zu werden. Doch ist dieses Kapitel wirklich abgeschlossen?
Seit vor 10 Jahren Milliarden Menschen an den Bildschirmen LIVE verfolgen konnten, wie tausende Amerikaner sterben, began sich die Welt dramatisch zu verändern. Der Krieg gegen den Terror dauert seit nunmehr 10 Jahren an. Millionen Menschenleben sind ihm bereits zum Opfer gefallen und das Morden hat kein Ende. Die NATO entwickelte sich in dieser Dekade zu einer schnell operierenden Eingreif-Truppe. Überall einsatzbereit erobern die allierten Truppen mit dem Argument der Terrorbekämpfung Land für Land.
Das Kapitel 9/11 ist noch längst keine Historie - er ist Gegenwartsgeschichte. Kein Ereignis unserer Generation prägte das Global Village so stark wie 9/11. Unzufrieden ist vor allem die Jugend - eine Generation, der gerade klar wird, dass ihre Vorgänger sie verraten, verkauft und versklavt haben. Gewaltige Probleme stehen unmittelbar bevor. Eine Finanzkrise jagt die nächste, Hungersnöte in noch nie dagewesenen Ausmaß, zunehmende ökologische Katastrophen wie explodierende Atomkraftwerke und leckgeschlagene Ölplattformen verschlimmern die ohnehin schon angespannte Situation."Generation 9/11" hat erkannt, dass die Welt vor globalen und kurzfristigen Umwälzungen steht. Aus diesem Bewußtsein heraus formierte sich auch im deutschsprachigen Raum wenige Jahre nach 9/11 eine Subkultur. Ob mit Demos, Liedern, YouTube-Beiträgen oder kreativen Aktionen, die "Trutherbewegung" hat sich einen Namen gemacht.
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Tzolkin
Die verborgene Ordnung der Zeit
Seit Menschengedenken spielt die Zeit eine wichtige Rolle in der evolutiven Entwicklung unserer Zivilisation. Doch was ist „Zeit“ überhaupt?
Wir verstehen und messen die Zeit heute als eine dreidimensionale Bewegung durch den Raum. Dabei wissen wir, dass die Zeit in der 4. Dimension existiert und nicht nur als räumliche Größe angesehen werden darf.
Die mittelamerikanischen Maya erkannten in den Zyklen der Zeit die unterschiedlichen Qualitäten von Evolution und Bewusstsein. Ihr Wissen manifestierten sie in ihren insgesamt 17 verschiedenen Kalendersystemen.
Eines dieser Kalendersysteme ist der Tzolkin, welcher die 260 verschiedenen Zeitqualitäten unseres Kosmos umfasst. Mit der Entschlüsselung dieser jahrtausende alten Tzolkin-Matrix können wir verstehen, wieso bestimmte Ereignisse an bestimmten Punkten der Geschichte geschehen und wie es den Maya möglich war, die Qualität der Zukunft zu beschreiben.
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Spurlos
Flucht aus dem System
Viele Menschen sehen durch die zunehmende Kontrolle und Speicherung persönlicher Daten ihre Privatsphäre bedroht. Kritische Stimmen sprechen sogar von der "totalen Überwachung". Mit welchen Tricks man "Big Brother" ein Schnippchen schlägt und sich in unserer digitalen Welt unsichtbar bewegen kann, erklärt Sicherheitsexperte Aton Edwards. Keine Anleitung zum Abtauchen, aber ein spannender Praxistest zu einem besonders kontroversen Thema -- mit verblüffenden Ergebnissen.
Biometrischer Personalausweis, Kameras an oeffentlichen Plaetzen, Nacktscanner und Handy-Ortung: Der "glaeserne Buerger" wird mit einer Vielzahl von hochtechnisierten Ueberwachungssystemen durchleuchtet. Viele Menschen fuehlen sich durch die zunehmende Kontrolle sowie die Speicherung persoenlicher Daten in ihrer Privatsphaere verletzt. Kritische Stimmen sprechen sogar von der "totalen Ueberwachung". Mit welchen Tricks man Big Brother ein Schnippchen schlaegt und ob man sich in unserer digitalen Welt ueberhaupt noch unsichtbar bewegen kann, findet Sicherheits-Experte Aton Edwards in dieser Dokumentation heraus.
Die Geschichte der Bio-Waffen
Man kann sie weder sehen, hören noch riechen und doch können biologische Waffen ganze Landstriche entvölkern und für lange Zeit unbewohnbar machen.
Es war der Zweifrontenkrieg gegen Nazideutschland und das japanische Kaiserreich, der US-Präsident Roosevelt 1942 bewog, ein hochgeheimes Forschungsprogramm für biologische Waffen ins Leben zu rufen. Diesem ersten Schritt in ein neues Zeitalter der Kriegsführung folgten bald weitere. Denn obwohl die USA ihre Biowaffen im Zweiten Weltkrieg nicht mehr zum Einsatz brachten, wurden die Forschungen auch danach weiter vorangetrieben. An die Stelle der besiegten Diktaturen trat mit der UdSSR und ihren Verbündeten ein neuer, mächtiger Gegner, und im Wettrüsten der östlichen und westlichen Machtblöcke blieben tödliche Viren und Bakterien ein Forschungsgebiet, auf dem keine Seite ins Hintertreffen geraten wollte.
Toxic City
Giftschrott für Ghana
„Eure alten Computer vergiften hier unsere Kinder“, so der ghanaische Öko-Aktivist Mike Anane. Toxic City wird Agbogbloshie, ein Stadtteil der Hauptstadt Ghanas, deshalb mittlerweile auch genannt.
Es ist ein schmutziges Geschäft - in jeder Hinsicht. Europäische Reeder verschiffen Abfälle nach Afrika, wo die Fracht illegal entsorgt wird. Giftige Schwermetalle verseuchen die Menschen, die Böden, die Flüsse und die Fische - und die Händler verdienen dabei ein Vermögen. Ein Großteil des Elektroschrotts kommt aus Deutschland.
Das Lügenfernsehen
scripted Reality
Ramona Berndt war schon alles: keifende Mutter, lustlose Hartz-IV-Empfängerin, Hauptsache laut. Nie aber durfte Ramona ihr wahres Leben spielen, denn das ist offenbar für die RTL-"Realitäts-Sendung" mit dem Titel "Mitten im Leben" zu langweilig. Sie schreit und wütet wie ein Schauspieler nach Regieanweisungen. RTL erklärt dazu auf Anfrage, es existiere "kein detailliertes Dialog-Drehbuch, das vor Drehbeginn abgestimmt" werde.
Solche Geschichten haben Anja Reschke und ihr Team bei ihren Recherchen zum "Lügenfernsehen" am laufenden Band gefunden: scheinbare Realität entpuppt sich als Inszenierung. Manchmal kennzeichnen die Sender solche Flunkereien im Abspann, etwa als "Scripted Reality", manchmal auch nicht. Die Formate haben Erfolg. Wenn "Information" im Privatfernsehen geschaut wird, dann ist es immer mehr solches Infotainment.
Heißer Sommer 2010
Krieg mit geophysikalischen Waffen?
Im Sommer 2010 gab es in Russland auffällig viele Waldbrände. Einige russischer Wissenschaftler sagten aus, dass die Feuer durch Hitzeeinwirkungen von unten entstanden sein. Solche könnten durch die amerikanische Drohne X-3710 ausgelöst worden sein. Manche vermuteten einen Angriff mit geophysikalischen Waffen.
Lassen sich die Aussagen mit Argumenten und Beweisen belegen?
So rettest Du die Welt
Die Notwendigkeit der Nahrungsmittelwende
Wenn es um die Rettung unseres Planeten geht, sind viele Menschen schnell bereit aktiv zu werden. Ob mit Energiesparlampen, Biosprit, dem grünen Punkt, dem BIO Gütesiegel oder des sparsamen Wasserverbrauchs - wir sind geneigt alles zu tun, um unseren Planeten zu schützen und ihn für zukünftige Generationen lebenswert zu hinterlassen.
Doch die Realität sind anders aus. Das Hauptproblem der heutigen planetaren Gesellschaft liegt in der Massentierhaltung. Sie ist der Hauptverursacher für Krankheiten wie Krebs, Osteoporose, Diabetes. Ausserdem vernichtet unser aller täglicher Konsum von Tierprodukten viele tausend Quadratkilometer Regenwald, um Platz für neue Nutztiere zu schaffen. Der Verbrauch dieser Tötungsmaschinerie sorgt weltweit dafür, dass große Kalorienmengen aus pflanzlichen Produkten aus armen Ländern in zb Afrika, zu sehr viel kleineren Kalorienmengen in Form von Tierprodukten in den reichen Ländern umgewandelt werden. Dadurch verursachen wir nicht nur tausende Hungertode in den armen Ländern jeden Tag, sondern wir tragen durch unseren Konsum auch wesentlich dazu bei, dass die Ozeane, die Regenwälder, das Klima und unsere ganze Umwelt vergiftet und ausgebeutet wird. In diesem Prozess haben wir nun einen Punkt erreicht, an welchem wir kollektiv eine Entdscheidung treffen nüssen. Wollen wir als Menschheit weiter auf diesem Planeten in Koexistenz mit der Natur und der Tierwelt leben? Oder führen wir unser derzeitiges Verhalten noch einige wenige Jahre fort und opfern dabei die Zukunft unserer Menschheit?
Ungelöste Rätsel der Entdeckergeschichte
Neueste archäologische Funde warfen unlängst unsere bisherigen Theorien über die Besiedlung des Planeten durch uns Menschen über den Haufen. Das weltweite Dorf scheint wesentlich älter zu sein, als bislang angenommen. Davon künden 14000 Jahre alte Felszeichnungen, welches exaktes nautisches Wissen wiedergeben. Aber auch Spuren von Nikotin und sogar Kokain fand man in ägyptischen Mumien, was einen interkontinentalen Austausch der frühen Hochkulturen nahelegt. Was wissen wir über den Ursprung der Sternbilder, die neben mythologisch geprägten Figuren auch sehr exakt die Küsten- und Flussverläufe des gesamten Planeten kartographieren? Gab es eine hochseetaugliche Schifffahrt vor garaumer Urzeit?
Dominique Görlitz geht diesen Fragen nach und präsentiert in diesem Film die neuesten Erkenntnisse der Entdeckergeschichte.
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Der Fluch von Oak Island
1795 findet der 16-jährige Holzfäller Daniel McGinnis auf der Insel am Ast einer Eiche einen alten Flaschenzug und darunter eine Vertiefung mit einem Durchmesser von zwei Metern. Er ruft zwei Freunde zur Hilfe, die jungen Leute beginnen zu graben. Hatten sie ein Piratenversteck entdeckt?
Die Erde zeigte Bearbeitungsspuren einer Spitzhacke. In drei Metern Tiefe legten die Jungen eine Schicht von Eichenplanken frei, aber darunter war nur harter Grund. Dann - wieder drei Meter tiefer - eine weitere Schicht von Eichenplanken. Bald ging den drei Freunden das Geld aus, und sie mussten die Suche am Money Pit, wie der Schacht inzwischen genannt wurde, aufgeben.
Andere Expeditionen versuchten ihr Glück. Die Abfolge von Lehm und Eichenplanken wiederholte sich regelmäßig - bis zu einer Tiefe von dreißig Metern. Schließlich barg man einen Stein. Seine Inschrift konnte erst Jahre später entziffert werden.Dann drang Wasser in das Loch ein. Forscher fanden heraus, wie ein System von Tunneln und Staubecken Meerwasser in den Schacht leitet, sobald die "Versiegelung" durch die Eichenplanken zerstört ist.
Bis heute haben immer wieder neu gegründete Organisationen und finanzstarke Trusts versucht, dem geheimnisvollen Money Pit den vermuteten Schatz zu entreißen. Millionen US-Dollar wurden investiert, das modernste technische Gerät eingesetzt. Sechs Menschen kamen bisher ums Leben. Doch das Rätsel ist nach wie vor ungelöst. Das Versteck muss von genialen Ingenieuren geplant und mit einer Truppe perfekter Handwerker in monatelanger Arbeit konstruiert worden sein, darüber sind sich die Forscher einig.
Aber wer hat den Schacht bauen lassen? Was sollte man so sicher auf dieser kleinen Insel verbergen, dass selbst eine zweihundert Jahre dauernde Suchaktion erfolglos blieb?



