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Zahi Hawass und die Königskartusche – NuoViso im Gespräch mit Robert Bauval

14. November 2014
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Als im Dezember 2013 der selbsternannte „letzte Pharao“ und ehemalige Leiter des Gizehplateaus Zahi Hawass verkündete, Deutsche hätten die berühmte Cheopskartusche in der obersten Entlastungskammer der Cheopspyramde beschädigt und gestohlen, war der weltweite mediale Aufschrei groß.

Doch kaum eine der unzähligen Zeitungs- oder Fernsehredaktionen, die alle über diesen sensationellen Fall berichteten, machte sich die Mühe die wirklichen Hintergünde dieses Falles zu recherchieren.

Nicht die Deutschen beschädigten die Kartusche im Jahre 2013, sondern Bild – und Videobeweise zeigen eindeutig, dass die Beschädigungen im Zeitraum 2004-2006 stattfanden. Also während der Amtszeit von Zahi Hawass.

So eindeutig sahen die Richter im Prozess gegen die 3 Deutschen und 6 weiteren angeklagten Ägyptern die Beweise allerdings nicht. Denn alle Beteiligten wurden je zu 5 Jahren Haft verurteilt. Wollte man hier ein Exempel statuieren, um endlich der Korruption und dem Raub an den Ägyptischen Heiligtümern des Altertums Einhalt zu gebieten? Was Ehrenwert sein mag, traf in diesem Fall dennoch die Falschen.

Es bleibt zu hoffen, dass die Justiz in Ägypten eine neue und unabhängige Untersuchung beginnt, um nicht nur die nun unschuldigim Gefängnis sitzenden Ägypter zu befreien, sondern vor allem die Wahrheit ans Tageslicht zu bringen.