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"Kaum sagt einer ein kluges Wort, schon ist er Rechtspopulist"

25. November 2013
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Meinungsfreiheit ist für COMPACT nichts, worum man bettelt — Compact setzt Meinungsfreiheit durch.

„Mut zur Wahrheit“ ist das Motto von COMPACT-Magazin, und was das heißt, haben die Teilnehmer der Konferenz „Für die Zukunft der Familie“ in Leipzig demonstriert: Auch unter Druck nicht wanken und nicht weichen, sondern ruhig und entschlossen vorwärtsschreiten und sich durch Krakeel nicht beirren lassen.

527 Teilnehmer haben sich von Drohungen im Vorfeld und Blockaden auf dem Weg zum Konferenzort nicht beeindrucken lassen. „Jetzt erst recht“ war ihre Devise, als sie durch den Ring der Störer gingen.

COMPACT steht für eine offene Debatte, welcher sich, trotz Einladung, die Vertreter der Krakeelerverbände entzogen.

Entgegen des Vorwurfes, die Veranstaltung sei „homophob“, sprachen sich alle Redner gegen Schwulenfeindlichkeit aus, Dr. Dorothea Böhm warb sogar vom Podium aus für die Homosexuellen-Ehe samt Adoption. Ein Teil des Publikums fand das gut und klatschte, ein anderer Teil fand es nicht gut und klatschte nicht. Das ist Demokratie.

So wenig die Krawallanten die Konferenz stören konnten, so brutal und feige waren ihre Angriffe auf den Zufahrtswegen gegen einzelne, besonders gegen Frauen und Ältere. Eine Rentnerin wurden von den Blockierern so sehr bedrängt, dass sie ohnmächtig umkippte und ins Krankenhaus gebracht werden musste; als sie am Nachmittag von dort zurückkam, wurde sie von uns mit großem Beifall empfangen.

Die Referentinnen Natalja Narotchnitskaja und Jelena Misulina wurden auf dem Weg zur Halle getreten. Béatrice Bourges stürzte zu Boden. Die Aggression richtete sich insbesondere gegen die russischen Gäste — ganz wie im Kalten Krieg, als die Proteste von CIA und NATO gesponsort wurden. Der körperliche Angriff auf Frau Misulina wird ein Nachspiel haben, denn sie ist Vorsitzende des familienpolitisches Ausschusses der Duma. Ein Vertreter der russischen Botschaft war vor Ort. In der Nacht auf Sonntag wurde außerdem das Berliner Haus von Thilo Sarrazin mit Farbbeuteln beworfen. In einem Bekennerschreiben wurde dies als Rache für Sarrazins Teilnahme auf unserer Konferenz dargestellt.

Die tätlichen Angriffe auf Teilnehmer und Referenten wurden in den deutschen Medien vollständig unterschlagen. Was würden dieselben Medien schreiben, wenn eine Ausschussvorsitzende des Bundestages auf einer Konferenz in Moskau getreten würde? Der TV-Bericht des MDR erweckt sogar den Eindruck, die Gewalttäter hätten ein Schmuse- und Kuschelfestival vor der Halle veranstaltet. Einzig der Farbanschlag auf Thilo Sarrazins Haus fand eine gewisse Beachtung — nicht ohne den Hinweis auf den „rechtspopulistischen“ Charakter von COMPACT, auf dessen Konferenz er aufgetreten sei. Um das ein für allemal klarzustellen: COMPACT ist nicht rechtspopulistisch. Faschistisch agieren vielmehr die links kostümierten Chaoten, die mit SA-Methoden gegen die Minungsfreiheit kämpfen.

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