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Gedanken zum Krieg in Gaza

14. Juli 2014
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Deutschland ist Weltmeister. Hurra. Doch während wir kollektiv im Fussballrausch taumelten, brach in Israel/Gaza erneut ein Krieg aus. Die Bilder, die wir in unseren Massenmedien sahen, zeigten Israelis, die hinter Autos Schutz vor den Raketen der Hamas suchten und auf der anderen Seite Palästinenser, welche unter den massiven Bombenbeschuss durch Israel leiden. Man spricht von der „Spirale der Gewalt“ und betont immer wieder das Recht Israels auf Selbstverteidigung.

Es gibt aber auch Bilder, welche Israelis zeigen, die auf Campingstühlen sitzend das Bombardement auf Gaza zelebrieren, als ob es sich um ein Sylvesterfeuerwerk handelt.

Seit dem Beginn der Militäroperation am 7. Juli starben bereits über 170 Palästinenser und es wurden weit über 200 Häuser zerstört. Auf israelischer Seite halten sich die Schäden dagegen in Grenzen. Tote gibt es durch die Raketen der Hamas bisher nicht.

Es stellt sich hier also die Frage nach der Verhältnismäßigkeit, wenn Israel sich auf das Recht der Selbstverteidigung beruft. Ist es ein „Krieg“ wenn die eine Seite keine Armee hat?