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Die Abora Saga

18. September 2013
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Mit der RA II und der TIGRIS segelte Thor Heyerdahl vor einigen Jahrzehnten über den Atlantik. Er wollte beweisen, dass es bereits in der Steinzeit in eine hochentwickelte Seefahrt gab. Indizien hierfür lassen sich weltweit finden, doch wie war es technisch möglich? Diese Frage versucht heute Dominique Görlitz zu klären, der die Forschungen Heyerdahl heute fortsetzt.

Bereits mit 3 Expeditionen segelte Görlitz mit selbstgebauten Schilfbooten, sogar gegen den Strom. Begleiten Sie in diesem Film Dominique Görlitz auf seinen Abenteuern, die Sie zu den Anfängen unserer Zivilisation führen wird. Angetrieben von Forschungsdrang, Neugierde und der Frage nach der Entdeckung der früheren Welt begibt sich Dominique Görlitz auf eine Reise, die ihn Jahrtausende zurück in die Vergangenheit bringt.

Dieser Film erzählt die Lebensgeschichte eines Menschen, der in die Welt auszog, um mit seinen Schilfbootexpeditionen das Vermächtnis des berühmten Forschers und Abenteurers Thor Heyerdahl zu erfüllen. Mit viel Unterstützung durch seine Freunde hat er das Unmögliche geschafft: ABORA I startete 1999 im zentralen Mittelmeer von Sardinien mit Kurs in Richtung Kanaren. Mit der ABORA II gelang ihm zum ersten Mal in der Neuzeit eine Hin- und Rückreise mit dem Schilfboot. Von Alexandria aus überquerte die Mannschaft das Ostmittelmeer und kreuzte über 600km vin Zypern zurück zum Ausgangspunkt.

Mit seinem bisher ehrgeizigsten Projekt, der ABORA III, trat er den Versuch an, den für unbefahrbar gehaltenen Nordatlantik mit einem Steinzeitsegler zu überqueren. Diese Expedition wurde zum größten Abenteuer seit Thor Heyerdahl den Atlantik überquerte. Die größte Herausforderung bestand nicht in der Überwindung der zahllosen Stürme, sondern dem Golfstrom mit seinen tückischen Wasserwirbeln in Richtung Europa zu folgen.

EINES DER AMBITIONIERTESTEN ARCHÄOLOGISCHEN ABENTEUER DER NEUZEIT

Die Ergebnisse der ABORA III Expedition liefern viele neue Argumente, die für die Machbarkeit einer Nordatlantiküberquerung per Schilfboot sprechen. Der Umstand, dass ABORA III ihr geographisches Ziel nicht erreichte, wird Kritiker immer dazu veranlassen, transatlantische Handelsfahrten in Frage zu stellen. Die 2410 Seemeilen, die das Schilfboot tatsächlich unter Segeln zurücklegte, werden an dieser Bewertung wenig ändern.

Aus diesem Grund werden wir alles daran setzen, die Herausforderung des Nordatlantiks noch einmal anzunehmen. Mit den Erfahrungen, Erkenntnissen und auch Verbesserungen hat eine künftige ABORA IV Expedition viel höhere Aussichten, ihr Ziel, Spanien, zu erreichen. Die Projektgruppe arbeitet intensiv an der Auswertung der Expeditionsergebnisse, Werbung neuer Sponsoren und Projektpartner, um in wenigen Jahren wieder Segel zu setzen. Das Hauptziel wird in der vollständigen und erfolgreichen Überquerung der schwierigen Nordatlantikroute bestehen. ABORA IV wird zu diesem Zweck am Startort gebaut und mit zahlreichen Neuerungen gefertigt werden.